ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2017Sylvia Thun: Einsatz für IT-Standards im Gesundheitswesen

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Sylvia Thun: Einsatz für IT-Standards im Gesundheitswesen

Krüger-Brand, Heike E.

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Sylvia Thun, Foto: Hochschule Niederrhein
Sylvia Thun, Foto: Hochschule Niederrhein

Standardisierung im Gesundheitswesen war lange kein Thema im Gesundheitswesen. Dass sich dies inzwischen geändert hat, ist auch das Verdienst von Prof. Dr. med. Sylvia Thun. Seit 2011 lehrt sie als Professorin für Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen an der Hochschule (HS) Niederrhein. Sie ist zudem Vorsitzende des im Februar 2017 neu gegründeten Spitzenverbands IT-Standards im Gesundheitswesen. Der Verband will die Interessen aller Standardisierungsorganisationen wahrnehmen und als Ansprechpartner für Politik und Selbstverwaltung auftreten, um die Standardisierung in der Gesundheits-IT zu fördern.

Thun ist Expertin auf diesem Gebiet. Sie ist Ärztin und Informatikerin und hat am Fachbereich Gesundheitswesen der HS Niederrhein den Studiengang „eHealth – IT im Gesundheitswesen“ aufgebaut und den gleichnamigen Forschungsschwerpunkt vorangetrieben. In vielen Projekten hat sie sich mit der Entwicklung informationstechnischer Standards in der Medizin beschäftigt, mit dem Ziel, den Austausch von medizinischen Daten und Informationen zu verbessern. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem die Telemedizin, elektronische Gesundheitsakten, der Medikationsplan und die semantische Interoperabilität. 2014 wurde sie für ihr E-Health-Engagement als „Digitaler Kopf“ ausgezeichnet.

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Thun arbeitet in zahlreichen nationalen und internationalen Standardisierungsorganisationen mit, darunter bei CEN, ISO und IHE sowie als Vorstandsvorsitzende bei HL7 Deutschland. Heike E. Krüger-Brand

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