ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2017Randnotiz: Heute schon gelacht?
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Sind Sie der Meinung, das Leben ist hart, und es gibt aber auch so gar nichts mehr zu Lachen? Dann sind Sie in bester Gesellschaft. Denn immer mehr Deutsche sind Lachmuffel, wie eine Befragung der Schwenniger Krankenkasse zeigt. Die Kasse hat zum Weltlachtag am 7. Mai 1 000 Bundesbürger befragt. 29 Prozent lachen demnach gefühlt gar nicht mehr oder bringen es maximal auf fünf Lacher pro Tag. Übrigens finden die Jungen das Leben lustiger als die Alten. Bei den 18- bis 34-Jährigen gaben lediglich 20 Prozent an, nul-l bis fünfmal pro Tag zu lachen. Unter den 55-Jährigen und älteren Befragten waren es bereits 34 Prozent. Und noch eine Neuigkeit: Frauen lachen häufiger als Männer. Der Umfrage zufolge geht ein Drittel der Männer ernster durchs Leben als Frauen. Dass Humor nicht immer hinter dem Lachen steckt, zeigt die Umfrage ebenso. 77 Prozent gaben an, sich gerne über Missgeschicke anderer zu amüsieren. Ob dieses Lachen gesundheitliche Effekte hat? Die Kasse weist jedenfalls darauf hin, dass Lachen befreiend wirkt, die Ausschüttung von Glückshormonen anregt, die Psyche stabilisiert und Stress abbaut. Selbst bei gestelltem Lachen könne der Körper Glückshormone ausschütten und Stress abbauen. Das untermauert die Umfrage: 92 Prozent finden, dass ihnen das Lachen gut tut und sie sich danach entspannter fühlen. Das ist doch zumindest ein guter Grund zu lachen. Die KKH liefert noch einen zweiten: Sie verwies mit Verweis auf US-Studien darauf, dass 20 Sekunden Lachen körperlich so anstrengend ist wie drei Minuten Joggen.

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