ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2017Birgit Timmermann: Kandidatin für die Sozialwahl

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Birgit Timmermann: Kandidatin für die Sozialwahl

Dtsch Arztebl 2017; 114(19): A-961 / B-801 / C-783

Osterloh, Falk

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Birgit Timmermann, Foto: privat
Birgit Timmermann, Foto: privat

Für viele Menschen in Deutschland ist die Sozialwahl ein Mysterium. Wenn sie die Wahlzettel ihrer Krankenkasse oder ihres Rentenversicherungsträgers im Postkasten finden, werfen nicht wenige sie direkt in den Müll, weil sie nichts damit anzufangen wissen. Auch Dr. med. Birgit Timmermann (60), Hausärztin aus Wuppertal, musste sich zunächst über die Hintergründe informieren. Danach hat sie sich entschlossen, als Kandidatin zur Verfügung zu stehen.

Timmermann ist schon lange Mitglied in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Deutschlands. „In der Mitgliederzeitung der KAB habe ich gesehen, dass Kandidaten für die Sozialwahl gesucht werden“, sagt sie. Als Hausärztin hat sie viele Patienten erlebt, für die Entscheidungen der Rentenversicherung eine grundlegende Auswirkungen hatten. „Um meine Erfahrung als Ärztin bei diesen wichtigen Entscheidungen einbringen zu können, habe ich mich als Kandidatin für die Wahl aufstellen lassen“, erklärt Timmermann.

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Die Leistungen der Rentenversicherung hat weitgehend der Gesetzgeber geregelt. Wie die gesetzlichen Regelungen umgesetzt werden, entscheidet jedoch die Selbstverwaltung der Rentenversicherung, zu der die gewählten, ehrenamtlich tätigen Versichertenvertreter gehören. „Dabei geht es zum Beispiel um die Ausgestaltung von Reha-Leistungen“, sagt Timmermann. Die Sozialwahl habe eine größere Bedeutung, als die meisten dächten. „Man hat nicht an vielen Stellen die Chance, die Politik so großer Organisationen zu beeinflussen“, betont die Hausärztin. „Die Sozialwahl ist so eine.“ fos

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