ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2017Ambulante Versorgung: Kampagne will auf Leistungsfähigkeit der Niedergelassenen hinweisen

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Ambulante Versorgung: Kampagne will auf Leistungsfähigkeit der Niedergelassenen hinweisen

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Die Kampagne besteht aus sechs unterschiedlichen Motiven. Eins davon zeigt eine Hausärztin am Strand von Ueckermünde.
Die Kampagne besteht aus sechs unterschiedlichen Motiven. Eins davon zeigt eine Hausärztin am Strand von Ueckermünde.

Ab Mitte Mai zeigen Ärzte und Psychotherapeuten auf Großplakaten, dass sie sich mit vollem Einsatz um die ambulante Versorgung ihrer Patienten kümmern – in einer Metropole ebenso wie in einer Kleinstadt oder auf dem Land. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen. Die Plakate, die mit sechs neuen Motiven die Niedergelassenen in ihrem realen Arbeitsumfeld in den Mittelpunkt rücken, sollen in allen Landeshauptstädten und auf allen IC/ICE-Bahnhöfen zu sehen sein. Sie bilden den Auftakt für eine Reihe von Vorhaben, mit denen KBV und Kassenärztliche Vereinigungen in den nächsten Monaten die Leistungsfähigkeit der ambulanten ärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung herausstellen wollen.

So findet vom 26. bis 30. Juni bundesweit die Woche der ambulanten Versorgung statt. Sie soll Anlass sein, gerade im Bundestagswahljahr mit Politikern, Gesundheitsexperten und anderen Akteuren über innovative Lösungen zu diskutieren, wie die ambulante Versorgung – auch und gerade in strukturschwachen Regionen – sichergestellt und weiterentwickelt werden kann. In Berlin findet dazu am 27. und 28. Juni ein Sicherstellungskongress der KBV statt. Zu den weiteren Highlights gehört der Tag des ärztlichen Bereitschaftsdienstes am 11. Oktober. Begleitet werden die Aktionen von Plakatschaltungen und Anzeigen in Berlin mit Claims wie „Ein Doktor hilft nicht nur der Karriere. Sondern ganzen Regionen“.

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Die Kampagne „Wir arbeiten für Ihr Leben gern“ wurde 2013 gestartet. Teil ist die Ansprache des medizinischen Nachwuchses unter dem Motto „Lass dich nieder!“, die ebenfalls in die nächste Runde geht. Ziel ist es, Medizinstudierende und junge Ärzte für eine Tätigkeit in der ambulanten Versorgung zu gewinnen. Im Frühjahr und Herbst soll es bundesweit neue Nachwuchsmotive geben. EB

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