ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2017Heiner Greten: „Leibarzt“ von Helmut Schmidt

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Heiner Greten: „Leibarzt“ von Helmut Schmidt

Spielberg, Petra

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Heiner Greten, Foto: Asklepios Kliniken
Heiner Greten, Foto: Asklepios Kliniken

Prof Dr. med. Heiner Greten, Chairman des Herz-, Gefäß- und Diabeteszentrums an der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg, ist von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin mit der Leopold-Lichtwitz-Medaille für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. Der 77-Jährige ist auch als „Leibarzt“ von Altbundeskanzler Helmut Schmidt und seiner Frau Loki weit über die Grenzen der Hansestadt hinaus bekannt.

Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen die Arteriosklerose- und Herzinfarktforschung Stoffwechselerkrankungen, sowie Stoffwechselprobleme bei gastroenterologischen und endokrinologischen Erkrankungen. Als Präventivmediziner widmet er sich der Lehre von einer gesunden Ernährung und bietet seinen Patienten internistische Check-ups an.

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Der leidenschaftliche Hockeyspieler Greten begann seine medizinische Laufbahn in Hamburg. Nach Aufenthalten in Freiburg, Köln, Bethesda (USA) und Heidelberg, wo er sich 1971 für Innere Medizin habilitierte, führte es ihn binnen vier Jahrzehnten wieder zurück in die Hansestadt. 1980 übernahm er den Lehrstuhl für Innere Medizin an der Universität Hamburg.

Am Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf war Greten bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2004 als Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik tätig. Ab 2005 baute Greten das Hanseatische Herzzentrum an der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg auf und übernahm 2009 als Chairman das neu eröffnete Herz-, Gefäß- und Diabeteszentrum der Klinik. Petra Spielberg

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