ArchivDeutsches Ärzteblatt24/1996Gesundheitsinteressen von Frauen stärker berücksichtigen

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Gesundheitsinteressen von Frauen stärker berücksichtigen

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LNSLNS GÖTTINGEN. Der Dachverband der selbstverwalteten Frauengesundheits-projekte e.V. forderte auf einer Tagung, Frauengesundheitsinteressen stärker zu berücksichtigen.
Der Dachverband forderte die politisch Verantwortlichen auf, Umweltchemikalien zu verbieten, die durch ihren Einfluß auf das Hormonsystem zu Erkrankungen und Unfruchtbarkeit führten. Auch die gynäkologische Versorgung von Frauen müsse verbessert werden.
Eine stärkere Institutionalisierung der Frauengesundheitsforschung sei zudem dringend erforderlich. Gerade in bezug auf Frauenkrankheiten werde in der Bundesrepublik Deutschland überwiegend Medikamentenforschung betrieben. Um von dieser rein symptomatischen Behandlung wegzukommen, solle verstärkt Ursachenforschung gefördert werden. WZ
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