MEDIZIN: cme

Diagnostik und Therapie der Hämoptysen

The diagnosis and treatment of hemoptysis

Dtsch Arztebl Int 2017; 114(21): 371-81; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0371

Ittrich, Harald; Bockhorn, Maximilian; Klose, Hans; Simon, Marcel

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Hintergrund: Unter Hämoptysen versteht man den Auswurf von Blut aus den unteren Luftwegen. Die jährliche Inzidenz beträgt etwa 0,1 % bei ambulanten und 0,2 % bei hospitalisierten Patienten. Hämoptysen sind potenziell lebensbedrohliche Notfälle mit hoher Mortalität.

Methode: Diese Übersicht basiert auf einer selektiven Literaturrecherche in PubMed.

Ergebnisse: Hämoptysen können Symptom zahlreicher Erkrankungen sein. In etwa der Hälfte der Fälle ist die Ursache unbekannt. Zu den häufigsten bekannten Ursachen zählen entzündliche Atemwegserkrankungen (25,8 %) und Malignome (17,4 %). Milde, in 90 % selbstlimitierende, sind von massiven Hämoptysen zu unterscheiden. Bei vitaler Gefährdung sollte zur Sicherstellung einer ausreichenden Oxygenierung die Gabe von Sauerstoff, Lagerung des Patienten auf der Blutungsseite (falls bekannt) und gegebenenfalls eine überbrückende Intubation erfolgen. Um Informationen über zugrunde liegende Pathologie, Blutungslokalisation und Gefäßanatomie zur Planung der Therapie zu erlangen, ist eine umfassende Diagnostik notwendig. Diese sollte eine konventionelle Röntgenthoraxaufnahme in zwei Ebenen, kontrastmittelunterstützte Mehrschicht-Computertomographie sowie eine Bronchoskopie umfassen. Bronchoskopisch erreichbare Blutungsquellen können durch bronchoskopisch-interventionelle Lokalmaßnahmen zur Blutstillung behandelt werden. Die Bronchialarterienembolisation ist die Erstlinientherapie bei Blutungen aus der Lungenperipherie. Diese wird bei massiven oder rekurrierenden Hämoptysen oder zur operativen Vorbereitung eingesetzt und erreicht eine Blutungskontrolle in 75–98 % der Fälle. Bei fehlendem Erfolg der Bronchialarterienembolisation oder speziellen Indikationen (traumatische/iatrogene Lungen-/Gefäßverletzungen, therapieresistente Aspergillome) ist die Operation indiziert.

Schlussfolgerung: Die erfolgreiche Behandlung von Hämoptysen erfordert eine differenzierte Diagnostik sowie eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Pneumologen, Radiologen und Chirurgen.

Teilnahme nur im Internet möglich: aerzteblatt.de/cme
Teilnahme nur im Internet möglich: aerzteblatt.de/cme

Bluthusten beziehungsweise Hämoptysen sind als Expektoration von Blut oder Blut in Verbindung mit Mukus aus den unteren Luftwegen definiert (1, 2). Diese kommen bei etwa 10 % der Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen vor (2), treten mit einer Inzidenz von circa 0,1 % aller ambulanten (3) und bei nahezu 0,2 % aller hospitalisierten Patienten pro Jahr auf (4). Hämoptysen sind eine potenziell vital bedrohliche Notfallsituation und erfordern eine zügige kausale Abklärung sowie Therapie. Auch wenn mehr als 90 % der Hämoptysen selbstlimitierend sind (5), sind massive Hämoptysen – klassisch als Hämoptoe bezeichnet – sowohl in Diagnostik als auch Therapie herausfordernd (6).

Methodik

Auf der Basis wissenschaftlicher und klinischer Erfahrungen der Autoren wurde eine selektive Literaturrecherche in PubMed vorgenommen. Eingeschlossen wurden Reviews, randomisierte kontrollierte Studien, Registerstudien, fallkontrollierte Studien und Fallberichte.

Lernziele

Ziele des Beitrages sind es, den Leser mit

  • dem klinischen, anatomischen und pathophysiologischen Hintergrund,
  • der multimodalen Diagnostik und
  • der differenzierten Therapie von Hämoptysen vertraut zu machen.

Klinischer Hintergrund

Hämoptysen treten in aller Regel bei Erwachsenen auf (mittleres Alter 62 Jahre, männlich/weiblich = 2/1 [4]) und sind bei Kindern eine Rarität (7, 8). Hämoptysen mit Blutungsquelle in den Atemwegen oder der Lunge sind von Pseudohämoptysen mit Blutungsquelle im Mund-Nasen-Rachenraum oder im oberen Gastrointestinaltrakt abzugrenzen. Durch sorgfältige Anamnese und Inspektion des Nasen-Rachenraumes sollte eine Blutungsquelle des Respirationstraktes (alkalisches, hellrot-schäumendes Blut, Atembeschwerden, thorakales Wärmegefühl) von einer des Gastrointestinaltraktes (hämatinisiertes Blut, saurer pH-Wert, Speisereste, abdominale Schmerzen, Übelkeit) unterschieden werden können.

Die Expektoration von blutig tingiertem Sputum, milde oder moderate Hämoptysen sind zu unterscheiden von massiven Hämoptysen (Hämoptoe). Die Angaben zur Definition von massiven Hämoptysen anhand des expektorierten Blutvolumens variieren in der Literatur zwischen 100 und 1 000 mL in 24 Stunden (912), am häufigsten sind 300–600 mL genannt (10). Die Letalität massiver Hämoptysen beträgt bei konservativer Behandlung 50–100 % (13, 14). Aufgrund des vergleichsweise kleinen Tracheobronchialvolumens von 150–200 mL können Blutansammlungen rasch zu einer erheblichen Gasaustauschstörung führen. Die kritische Blutungsrate ist dabei nicht nur von der anfallenden Blutmenge, sondern auch von den Mechanismen des Patienten zur tracheobronchialen Blutclearance und von vorbestehenden Lungenfunktionseinschränkungen abhängig. Lange vor einem laborchemisch detektierbaren Blutverlust oder hämorrhagischen Schock tritt der Tod zumeist durch Asphyxie ein (7). Die Ursachen von Hämoptysen sind vielfältig, weltweit führend ist die Tuberkulose (12). In der westlichen Welt sind etwa die Hälfte der Fälle kryptogen (4), der anderen Hälfte liegen zugrunde (Tabelle 1) (4):

  • entzündliche Atemwegserkrankungen (25,8 %), inklusive Tuberkulose (2,7 %) und Aspergillose (1,1 %)
  • Bronchialkarzinom und Metastasen (17,4 %)
  • Bronchiektasen (6,8 %)
  • kardiovaskuläre Ursachen wie Lungenödem/Mitralstenose (4,2 %), Lungenarterienembolie (2,6 %) (4)
  • Antikoagulations- oder Thrombolysetherapie (etwa 3,5 %)
Ursachen und Häufigkeit von Hämoptysen (nach [4])
Tabelle 1
Ursachen und Häufigkeit von Hämoptysen (nach [4])

Anatomie und Pathophysiologie

Die Lunge besitzt eine duale Gefäßversorgung: Einerseits die Pulmonalarterien, die dem Gasaustausch dienen und etwa  99 % der Lungendurchblutung verantworten, andererseits die Bronchialarterien, die als Vasa privata für ungefähr  1 % der Lungendurchblutung sorgen (15).

Die Bronchialarterien verlaufen mit den Bronchien und geben versorgende Äste zur Trachea, den Bronchien (peribronchialer Plexus) und den Vasa vasorum der Pulmonalgefäße ab (1618). Der Ursprung der häufig zwei bis drei Bronchialarterien ist variabel, in etwa 70 % entspringen diese der thorakalen Aorta (15, 18), in 30 % anderen Gefäßprovinzen des Thorax (18). In 5–10 % der Fälle gibt die rechte Bronchialarterie Äste zur Arteria spinalis anterior (ASA) des Rückenmarks ab (11, 19). Zwischen Bronchial- und Pulmonalarterien existieren bronchopulmonale Anastomosen. Die venöse Drainage des Blutes der Bronchialarterien erfolgt vorrangig über die Bronchialvenen in den rechten Vorhof, nachrangig über die Pulmonalvenen in das linke Atrium (18).

Bei Einschränkungen der pulmonalarteriellen Zirkulation kommt es infolge der Ausschüttung neoangiogenetischer Wachstumsfaktoren zur Bronchialarterienproliferation (10, 11, 17, 20).

Diese Einschränkungen entstehen durch:

  • hypoxische Vasokonstriktion
  • pulmonalarterielle Thromboembolie oder Thrombose
  • Vaskulitiden
  • chronisch entzündliche oder neoplastische Lungenerkrankungen
  • oder pulmonale arteriovenöse Malformationen (zum Beispiel M. Osler).

Durch die dünneren und fragileren Gefäßwandungen der Bronchialarterien, die systemisch-arterielle Druckbelastung und die Mündung in chronische Inflammationszonen oder Neoplasien kommt es zu Rupturen und Blutungen in die Luftwege, die klinisch als Hämoptysen auftreten (17). Aus angiographischen und bronchoskopischen Studien sowie der Oxygenierung von expektoriertem Blut ist bekannt, dass in etwa 90 % Bronchial-, in 5 % Pulmonal- und in 5 % nichtbronchiale, systemische Arterien die Quelle von Hämoptysen darstellen (7, 12).

Ersteinschätzung bei Hämoptysen

Ziel der Ersteinschätzung bei Hämoptysen ist, eine vitale Gefährdung durch Abschätzung der Blutungsintensität sowie Beurteilung der Oxygenierung des Patienten zu erkennen. Klinische Zeichen eines gestörten Gasaustausches sind Zyanose, Dyspnoe, Tachypnoe, Bewusstseinsstörungen oder erhöhte Atemarbeit (21). Bei außerklinischen massiven Hämoptysen sollte der Patient notärztlich versorgt werden. Ziel der Erstmaßnahmen ist die Aufrechterhaltung des Gasaustausches (Tabelle 2) durch Gabe von Sauerstoff und – falls bekannt – Lagerung auf der Seite der Blutungsquelle. Sollte eine Sedierung und Anxiolyse erforderlich sein (zum Beispiel kurzwirksame Benzodiazepine [Midazolam]), darf diese zu keiner Beeinträchtigung der Atemfunktion, der Blutclearance aus den Atemwegen, der Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit führen.

Erstmaßnahmen bei Hämoptysen
Tabelle 2
Erstmaßnahmen bei Hämoptysen

Bei massiven Hämoptysen und einer progredienten Gasaustauschstörung ist überbrückend eine endotracheale Intubation mit einem großlumigen Tubus, gegebenenfalls die einseitige Intubation zu erwägen (6). Die Vitalparameter (Blutdruck, Herz- und Atemfrequenz, Sauerstoffsättigung), gegebenenfalls ergänzt durch eine Blutgasanalyse, liefern Informationen zu Gasaustausch und zur Hämodynamik des Patienten und ermöglichen eine Risikoabschätzung vor interventionellen Eingriffen wie Bronchoskopie, Angiographie und medikamentösen Therapien (Sedierung).

Diagnostik bei Hämoptysen

Nach der Ersteinschätzung bezüglich einer vitalen Gefährdung bestehen die Hauptziele der Diagnostik bei Hämoptysen in der Lokalisation der Blutungsquelle und der Identifizierung der Blutungsursache. Um diese Ziele zu realisieren, sollte folgendes standardisiert vorgenommen werden:

  • die Anamnese sollte bezüglich der Eigenschaften des Ereignisses (Hämoptysen oder Hämoptoe, Erstereignis oder Rezidiv) erfolgen. Dazu gehört die Detektion von Merkmalen und Risikofaktoren von und für Infektionen. Des Weiteren sollte in der Anamnese an Malignome, kardiale Erkrankungen, Vaskulitiden, Kollagenosen und Gerinnungsstörungen sowie Medikamente, insbesondere Antikoagulanzien gedacht werden.
  • Mithilfe der Laborchemie sollten die Blutgerinnungsparameter, die Thrombozytenzahl und der Gerinnungsstatus ermittelt sowie je nach Anamnese gegebenenfalls die Entzündungsparameter gemessen werden und eine immunologische Diagnostik erfolgen.
  • Die Röntgenaufnahme des Thorax erfolgt in zwei Ebenen oder
  • es wird eine kontrastmittelunterstützte Mehrschicht-Computertomographie mit CT-Angiographie des Thorax angefertigt.
  • Bei nicht eindeutiger Ursachenklärung in der Röntgenaufnahme des Thorax oder der Mehrzeilen-Computertomographie sollte eine Bronchoskopie erfolgen.

Die Analyse dieser diagnostischen Verfahren liefert wichtige Informationen zur Genese der Blutung und zur Lokalisation der Blutungsquelle (Tabelle 3). Liegen massive, lebensbedrohliche Hämoptysen vor oder sollte die Diagnostik von Hämoptysen aus apparativer oder logistischer Sicht nicht in der Niederlassung oder in kleineren Krankenhäusern vorgenommen werden können, sollte umgehend eine stationäre Einweisung in ein Zentrum mit entsprechender bronchoskopischer, radiologisch-endovaskulärer, intensivmedizinischer und chirurgischer Expertise erfolgen. Die Anamnese und klinische Untersuchung liefern erste Hinweise auf den Schwergrad der Blutung und sondieren bezüglich Merkmalen und Risikofaktoren von zugrunde liegenden Erkrankungen (zum Beispiel Teleangiektasien bei M. Osler). Die primär in der Akutsituation durchzuführende Laborchemie (Blutbild, Gerinnungsstatus, Entzündungsparameter) liefert Informationen zur Wahrscheinlichkeit eines infektiösen Geschehens sowie zur zellulären und plasmatischen Gerinnung des Patienten. Die sekundäre, weiterführende Labordiagnostik beinhaltet die Abklärung immunologischer oder vaskulitischer Ursachen durch Bestimmung spezifischer Antikörper (c-ANCA, cytoplasmatische Anti-neutrophile cytoplasmatische Antikörper; p-ANCA, perinukleäre Anti-neutrophile cytoplasmatische Antikörper; ANA, antinukleäre Antikörper; ds-DNA-AK, Antikörper gegen doppelsträngige Desoxyribonukleinsäure).

Diagnostische Methoden und analytische Ergebnisse
Tabelle 3
Diagnostische Methoden und analytische Ergebnisse

Bei eindeutiger Anamnese und Klinik und milden Hämoptysen ist eine Röntgenübersichtsaufnahme des Thorax in zwei Ebenen ausreichend, da diese schnell, einfach, nahezu überall, kostengünstig und mit wenig Strahlenbelastung durchzuführen ist. Die Seite der Blutung sowie häufige Ursachen, wie Pneumonien, Lungenabszesse, Malignome, eine pulmonale Tuberkulose (Kavernen) oder Herzfehler mit veränderter Herzkonfiguration (zum Beispiel Mitralstenose), können hierdurch oft schon erkannt werden. Die Sensitivität des konventionellen Röntgens ist jedoch limitiert, sodass die Klärung der Blutungsseite in 33–82 % und der Ursache lediglich in 35–50 % gelingt (3, 22, 23).

In Fällen massiver Hämoptysen, bei unklarem oder zweifelhaftem Ergebnis der Röntgenuntersuchung des Thorax sollte jedoch eine kontrastmittelunterstützte Mehrzeilen-Computertomographie mit CT-Angiographie vorgenommen werden. Diese ist innerhalb weniger Minuten durchführbar. Die Mehrzeilen-Computertomographie liefert in Hinblick auf Ursache und Lokalisation die meisten Informationen für die Diagnose der Hämoptysen.

Die Vorteile der Mehrzeilen-Computertomographie liegen in:

  • der Lokalisation der Blutung (in 63–100 % erfolgreiche Lappenzuordnung)
  • der korrekten Aufdeckung der Ursache der Hämoptysen in 60–77 % der Fälle (3, 2325), wie

    – alveoläre Hämorrhagien

    – Bronchiektasen

    – Malignome

    – Aspergillome

    – pulmonale arteriovenöse Malformationen (pAVM) oder

    – thorakale Aorten- oder Pulmonalarterienaneurysmen (22, 26).

Die CT-Angiographie sollte in Atemanhaltetechnik, mit Bolus-Tracking und Kontrastmittelinjektion per Injektor vorgenommen werden. Zusätzlich kann durch Einsatz der EKG-Triggerung eine Minimierung der Pulsationsartefakte der thorakalen Gefäße erreicht werden, was die Informationen zu Ursprung und Verlauf aortal entspringender sowie ektoper Bronchialarterien verbessert (27) (eAbbildung 2a). Bei retrospektiven Ansätzen der EKG-Triggerung ist eine vergleichsweise hohe Dosis notwendig, die bei Erwachsenen im Mittel 8,2–31,8 mSv beträgt (28, 29). Bei prospektiver Triggerung kann diese auf mittlere Werte von 2,1–9,2 mSv reduziert werden, da hier nur zu definierten Intervallen des Herzzyklus gescannt wird, aber eine adäquate Vorbereitung des Patienten (Herzfrequenz < 75 bpm) erforderlich ist (28, 29). Die Informationen der Mehrzeilen-Computertomographie verringern bei einer nachfolgenden Bronchialarterienembolisation sowohl Eingriffszeit, Strahlendosis als auch Menge des Kontrastmittels (30). Die Rekonstruktion sollte im Lungen- und Weichteilfenster (5 mm) sowie in dünnschichtigen Rekonstruktionen (1 mm) zum Aufsuchen der Ostien der Bronchialarterien durchgeführt werden. Zahlreiche Nachverarbeitungstechniken, wie multiplanare Rekonstruktionen (MPR), Maximum-Intensitäts-Projektionen (MIP) oder dreidimensionale (3D) Volumen- und Oberflächenabbildungen („shaded-surface-display“ [SSD]) erlauben ferner eine bessere Visualisierung der pulmonalen Pathologien und Planung des therapeutischen Eingriffs (Bronchoskopie, Bronchialarterienembolisation oder Operation). Der mit allen Röntgenverfahren verbundene Nachteil der Strahlenbelastung des Patienten konnte in den letzten Jahren durch moderne Niedrigdosis-Akquisitions-Protokolle (31) sowie iterative Bildrekonstruktionsverfahren verringert werden. Aufgrund der zahlreichen Vorteile der Mehrzeilen-Computertomographie verliert die initiale Röntgenaufnahme des Thorax zunehmend an Bedeutung (effektive Dosis der Röntgenaufnahme des Thorax in 2 Ebenen: 0,1–0,2 mSv, kontrastmittelunterstützte Mehrzeilen-Computertomographie: 0,5–1,5 mSv [32], mit EKG-Triggerung: 2,1–31,8 mSv [28, 29]). Ein Nachteil der Mehrzeilen-Computertomographie ist die Unfähigkeit zur Erkennung endobronchialer Neoplasien bei endobronchialen Blutansammlungen (33). Hier ist die Bronchoskopie ein ideales diagnostisches Komplementärwerkzeug (34).

des Thorax bei milden Hämoptysen mit Verdichtungen durch alveoläre Hämorrhagien im Mittellappen
eAbbildung 1
des Thorax bei milden Hämoptysen mit Verdichtungen durch alveoläre Hämorrhagien im Mittellappen
Pathologisch erweiterte Bronchialarterien (Pfeile) bei zystischer Fibrose a) in der kontrastmittelunterstützten Mehrzeilen-Computertomographie sowie b) in der digitalen Subtraktionsangiographie
eAbbildung 2
Pathologisch erweiterte Bronchialarterien (Pfeile) bei zystischer Fibrose a) in der kontrastmittelunterstützten Mehrzeilen-Computertomographie sowie b) in der digitalen Subtraktionsangiographie

Die digitale Subtraktionsangiographie kommt in der Primärdiagnostik der Bronchialarterien nicht mehr zum Einsatz, weil diese der kontrastmittelunterstützten Mehrzeilen-Computertomographie in der Erkennung von bronchialen und nichtbronchialen Arterien unterlegen ist (35).

Die Bronchoskopie besitzt sowohl einen diagnostischen als auch therapeutischen Stellenwert (7, 36) und kann in flexibler oder starrer Technik vorgenommen werden. Die Bronchoskopie trägt zur Lokalisation der Blutungsquelle bei (Sensitivität 73–93 %) (3), die sich im bronchoskopisch einsehbaren Bereich oder peripher hiervon befinden kann (eAbbildung 3). Eine Klärung der Ursache der Hämoptysen gelingt mithilfe der Bronchoskopie nur in 2,5–8 % der Fälle (3). Bronchoskopisch sichtbare Blutungsquellen in den zentralen Atemwegen können zuverlässig erkannt und lokaltherapiert werden. Bei Blutungsquellen in der Peripherie der Lunge besteht die diagnostische Aufgabe der Bronchoskopie in der Eingrenzung der Lokalisation der Blutungsquelle (Lungenflügel, Lappen, Segment) für die Planung nachfolgender therapeutischer Maßnahmen (Bronchialarterienembolisation, Operation) und Entnahme von Material (mikrobiologische, zytologische oder histologische Diagnostik) (eAbbildung 3).

Bronchoskopische Sicht auf Blut im linken Hauptbronchus bei Blutung aus der Peripherie des linken Unterlappens
eAbbildung 3
Bronchoskopische Sicht auf Blut im linken Hauptbronchus bei Blutung aus der Peripherie des linken Unterlappens

Nicht abschließend geklärt ist die Frage nach der Reihenfolge von Bronchoskopie und Mehrzeilen-Computertomographie. Einige Autoren betonen Vorteile, wenn die Mehrzeilen-Computertomographie bei stabilen Patienten vor der Bronchoskopie durchgeführt wird (7, 37), da diese nichtinvasiv ist und Informationen für das Vorgehen bei der Bronchoskopie liefern kann. Insgesamt erbringt die Kombination aus Bronchoskopie und Mehrzeilen-Computertomographie die besten Resultate zur Diagnostik der Hämoptysen (22, 25).

Therapie der Hämoptysen

Das primäre Ziel in der Behandlung von lebensbedrohlichen massiven Hämoptysen ist die Kontrolle und Beseitigung der Blutung (38). Da derzeit keine Leitlinien oder Metaanalysen zur Therapie der Hämoptysen vorliegen, wird folgendes Vorgehen entsprechend der aktuellen Datenlage, die therapiebezogen in PubMed recherchiert wurde, empfohlen (3, 38, 39):

Konservative Therapie

Milde oder moderate Hämoptysen können häufig durch alleinige konservative Therapie der zugrunde liegenden Pathologie (zum Beispiel Behandlung des Infektes oder anti-inflammatorische Therapie) behandelt werden. Ferner kann durch Optimierung des Gerinnungsstatus, insbesondere unter Antikoagulationstherapie, eine Gerinnungsstabilisierung und damit ein Sistieren von Hämoptysen erreicht werden (40). So konnten in kleineren Studien Hämoptysen variierender Ätiologie (e1, e2) oder speziell bei zystischer Fibrose (e3) durch Antifibrinolysetherapie mittels Tranexamsäure zum Sistieren gebracht werden.

Bronchoskopische Therapie

Da Patienten mit pulmonaler Blutung in erster Linie durch die Verlegung der Atemwege durch Blut mit konsekutiver Asphyxie und nicht durch die Exsanguination vital bedroht sind, ist das primäre therapeutische Ziel der Bronchoskopie die Aufrechterhaltung eines suffizienten Gasaustausches durch die Befreiung und Freihaltung der Atemwege von Blut. Am effektivsten ist hierbei die starre Bronchoskopie, die neben der Beatmung des Patienten die Verwendung großer und großlumiger Instrumente und damit die rasche Entfernung von Blut aus den Atemwegen ermöglicht (e4). Flüssiges Blut kann einfach abgesaugt werden. Die Entfernung großer Koagel mittels Sogs oder Instrumenten zur Fremdkörperentfernung ist hingegen oft schwierig. Effektiv ist der Einsatz der Kryosonde, mit der auch große Koagel binnen weniger Sekunden angefroren und extrahiert werden können (e5).

Die weiteren bronchoskopisch-therapeutischen Optionen hängen von der Lokalisation der Blutungsquelle ab, welche außerhalb des bronchoskopisch visualisierbaren Bereiches in der Peripherie der Lunge oder im bronchoskopisch einsehbaren Bereich des Tracheobronchialsystems lokalisiert sein kann.

Therapeutisch ist das Spülen mit vasokonstriktiven Substanzen wie kalter physiologischer Kochsalzlösung (e6) oder verdünnten Katecholaminlösungen unter Beachtung der systemischen Nebenwirkungen möglich.

Bei einer persistierenden peripheren Lungenblutung ist die gezielte Isolation des betreffenden Areals durch Okklusion des zuführenden Bronchus Ziel der Bronchoskopie, um einen Blutübertritt in die übrigen Atemwege und Lungenbereiche zu verhindern. Je genauer das blutende Areal eingegrenzt werden kann, desto gezielter kann okkludiert werden. Bei schwerer Blutung kann die Identifizierung der exakten Lokalisation schwierig sein. Zumindest die Eingrenzung des blutenden Lungenflügels ist erforderlich. Die Okklusion kann durch Tamponaden oder Ballonkatheter erfolgen. Als Tamponaden finden sterile chirurgische Tupfer mit Röntgenkontraststreifen Verwendung, welche sukzessive mit der Zange in das Bronchialsystem der betroffenen Seite eingeführt werden, bis der Blutaustritt sistiert. Ein gezielter Verschluss auch jenseits der segmentalen Bronchien ist mit Ballonkathetern möglich. Spezielle Modelle wurden entwickelt, die über das flexible Bronchoskop eingeführt werden können, durch ein abschraubbares Ventil die Entfernung des Bronchoskops ermöglichen und ein zusätzliches distal des Ballons endendes Lumen zur Applikation therapeutischer Flüssigkeiten bieten (e7, e8). Eine antibiotische Therapie und die Entfernung der Tamponade oder des Ballonkatheters innerhalb von 72 Stunden ist anzuraten, um postokklusive Infektionen zu vermeiden.

Bei einer persistierenden Blutung aus den zentralen Atemwegen ist die Behandlung der sichtbaren Blutungsquelle das therapeutische Ziel der Bronchoskopie. Bronchoskopisch-interventionelle Lokalmaßnahmen umfassen unter anderem die Behandlung der Blutungsquelle mithilfe des Lasers oder der Argon-Plasma-Koagulation. Wird der Laser eingesetzt, können sichtbare Gefäßstrukturen punktgenau behandelt werden (e9, e10). Die Argon-Plasma-Koagulation bietet besonders günstige physikalische Eigenschaften und erlaubt die Therapie von Blutungsquellen auch in nicht orthograd zur Richtung des Applikationskatheters lokalisierten Positionen (e11, e12).

Minimalinvasive endovaskuläre Therapie

Die Bronchialarterienembolisation (BAE) als minimal-invasives, endovaskuläres Therapieverfahren ist heutzutage als Methode der Wahl sowohl in Fällen massiver als auch rezidivierender Hämoptysen anerkannt (9, e13e15) und sollte zügig nach kontrastmittelunterstützter Mehrzeilen-Computertomographie und Bronchoskopie vorgenommen werden. Bei milden und moderaten Hämoptysen malignen Ursprungs (Bronchialkarzinome, Metastasen) ist die Indikation zur Bronchialarterienembolisation großzügig zu stellen, da hier die Mortalitätsrate mit 21 % deutlich höher als bei Hämoptysen benignen Ursprungs (5 %) ist (22, e16). Das angestrebte Ziel der Bronchialarterienembolisation ist die Senkung des systemisch-arteriellen Perfusionsdruckes in den Bronchialarterien des krankhaft veränderten Areals, um hierdurch eine Blutungsstillung zu erreichen (11). Bei der Planung einer endovaskulären Bronchialarterienembolisation sollte berücksichtigt werden, dass insbesondere chronisch lungenkranke Patienten eine horizontale Rückenlagerung oft schwer tolerieren und der Eingriff zudem möglicherweise durch Abhusten von Blut unterbrochen werden muss. Somit ist in Vorbereitung und während einer Bronchialarterienembolisation auf eine ausreichende Sauerstoffversorgung des Patienten zu achten. Bei massiven Hämoptysen wird vor der Bronchialarterienembolisation bronchoskopisch-interventionell die Okklusion des betreffenden Bronchus oder/und die Intubation des Patienten erforderlich sein. Die Notwendigkeit einer neurologischen Untersuchung vor Bronchialarterienembolisation ist ebenso wie die Überwachung der motorischen und sensorischen Funktionen der unteren Extremitäten während der Bronchialarterienembolisation umstritten. Ein Vorteil der Überwachung von somatosensibel evozierten Potenzialen (SSEP) ist die frühzeitige Erkennung spinaler Komplikationen (zum Beispiel Ischämien).

Voraussetzung für eine erfolgreiche Bronchialarterienembolisation sind ein erfahrener interventioneller Radiologe sowie eine hochauflösende digitale Subtraktionsangiographie-Anlage. Zunächst werden angiographisch die Bronchialarterienabgänge aufgesucht und selektiv dargestellt. Der Diameter der Bronchialarterien ist bei chronisch entzündlichen Lungenerkrankungen, insbesondere bei Patienten mit zystischer Fibrose auf mehrere Millimeter erweitert (18) (eAbbildung 2b). Der Nachweis einer aktiven Blutung gelingt nur in 3,6–10,8 % der Fälle (e17, e18). Indikatoren für pathologisch veränderte Bronchialarterien als Quelle von Hämoptysen sind (e14, e17, e19)

  • Erweiterung des Bronchialarterien-Diameters > 2 mm
  • stark gewundene Bronchialarterien
  • Shunts
  • Aneurysmen
  • Extravasationen von Kontrastmittel oder
  • hypervaskularisierte Lungenparenchymzonen.

Nach Identifikation einer pathologisch veränderten Bronchialarterie sollte in Zusammenschau aller diagnostischen Befunde nach Ausschluss spinalversorgender Äste (Cave: A. spinalis anterior-Versorgung) und nach Risikoabwägung einer möglichen systemischen Embolie bei bronchialarteriell-pulmonalvenösen oder -pulmonalarteriellen Shunts mit geeignetem Embolisationsmaterial (Mikropartikel, Embolisationsspiralen, Flüssigembolisate) embolisiert werden.

Bei Fortbestehen der Hämoptysen sollte nach aberranten Bronchialarterien gesucht (zum Beispiel aus der A. mammaria interna) und transpleurale Kollateralen als Blutungsquelle ausgeschlossen werden. Ist hierdurch keine Blutungsquelle zu identifizieren, ist eine Diagnostik der pulmonalarteriellen Strombahn notwendig (10), um pulmonalarterielle Aneurysmen (zum Beispiel Rasmussen-Aneurysma bei kavernöser Tuberkulose) oder pulmonale arteriovenöse Fehlbildungen als Hämoptysenquelle auszuschließen (etwa 5–10,5 % der Fälle) (e20, e21), die dann gezielt mittels Embolisationsspiralen oder -ballons ausgeschaltet werden können (e22, e23).

Häufige Nebenwirkungen der Bronchialarterienembolisation sind transiente Brustschmerzen (24–91 %) und/oder Dysphagien (0,7–18,2 %) (e18). Eine der gravierendsten Komplikationen ist die transverse Myelitis durch Rückenmarksischämie infolge akzidenteller Embolisation von Spinalarterien (1,4–6,5 %) (e18, e24).

Die technische Erfolgsrate der Bronchialarterienembolisation, also die Blutungskontrolle, liegt bei 75–98 % (e16, e25, e26). Rezidive nach Bronchialarterienembolisation treten 1 Monat nach Intervention in 1–27 % (e18, e25, e27), im längeren Verlauf von 1–46 Monaten in 10–55 % auf (e15, e24). Im langfristigen Verlauf ist die Blutungskontrollrate bei benignen Erkrankungen deutlich höher als bei malignen, sodass das reblutungsfreie Überleben bei benigner Grunderkrankung nach 1, 5 und 10 Jahren 94 %, 87 % und 87 %, bei maligner Ätiologie nach 1 Jahr 34 % beträgt (e25). Die hohe Rezidivrate im langfristigen Verlauf ist durch den alleinig symptomatischen Therapieansatz der Bronchialarterienembolisation erklärt, sodass bei fehlender Kausaltherapie oder einem Progress der Lungengrunderkrankung zwangsläufig erneut Hämoptysen auftreten (e28).

Insbesondere Aspergillome weisen hohe Rezidiv-Blutungsraten von 30–100 % (e14, e29, e30) und Mortalitätsraten innerhalb des ersten Monats nach Bronchialarterien-Blutung von 50 % auf (e31), sodass hier neben oft mehrfachen Bronchialarterienembolisationen eine aggressive infektiologisch-chirurgische Sanierung vorgenommen werden muss (e32, e33).

Operative Therapie

Bis in die 1980er-Jahre bestand die Therapie der Wahl in der Operation, die mit einer hohen Mortalität von 37–42 % in der Notfallsituation und 7–18 % bei Vorgehen im Intervall vergesellschaftet war (9). Auch in neueren Studien beträgt die Mortalität bei primären Resektionen 4–19 % (e34e37). Dies ist bedingt durch hämodynamische und respiratorische Kompromittierung infolge intraoperativ anhaltender Blutungen und Bronchialbaumverlegungen, parenchymkonsumierende Resektionen (Lob-/Pneumektomien) infolge ungenauer Blutungslokalisation, resultierende Lungenkapazitätsverluste, Unkenntnis der Lungenfunktionsparameter sowie Unklarheiten über das tolerable Resektionsausmaß (e38).

Daher hat sich die primäre Therapie durch transarterielle Bronchialarterienembolisation als effektivstes und sicherstes nichtchirurgisches Verfahren bei massiven oder rekurrierenden Hämoptysen durchgesetzt (e13, e14, e24, e32). Die operative Therapie hat dennoch weiterhin ihren festen Stellenwert bei Blutungen durch nekrotisierende Tumorleiden, tuberkulöse Kavernen oder therapieresistente Aspergillome, bei Erfolglosigkeit der Bronchialarterienembolisation oder speziellen Indikationen wie traumatischen oder iatrogenen Lungengefäßverletzungen (7, e35, e38, e39). Wenn möglich sollte ein operatives Vorgehen geplant elektiv nach multidisziplinärer Therapie zur Blutstillung, Klärung der zugrunde liegenden Ursache sowie Definition des notwendigen Ausmaßes der Resektion vorgenommen werden (e38, e40). Grenzen einer chirurgischen Resektion bestehen bei ausgedehnten Karzinomen mit Invasion der Trachea, des Mediastinums, des Herzens, der großen Gefäße, bei Patienten mit schweren Komorbiditäten und fortgeschrittener Lungenfibrose oder Lungenemphysem (e41).

Die chirurgische Resektion stellt aufgrund der Entfernung der Blutungsquelle ein definitiv kuratives Verfahren dar und weist exzellente Langzeitergebnisse mit Rezidivraten von nur 2,2–3,4 % auf (e38, e39). Einen möglichen Algorithmus zur Diagnostik und Therapie von Hämoptysen zeigt die Grafik in Anlehnung an (39).

Flussdiagramm
Grafik
Flussdiagramm

Differenzierung der Hämoptysen
Milde und massive Hämoptysen sind diagnostisch und therapeutisch zu unterscheiden und bedürfen einer unverzüglichen Abklärung. Bei massiven Hämoptysen führt die Verlegung der Atemwege über die Asphyxie zum Tod.

Symptome
Hämoptysen können Symptom zahlreicher Erkrankungen sein. Häufig sind es entzündliche Atemwegserkrankungen (Bronchitiden, Pneumonien, Tuberkulose und zystische Fibrose) gefolgt von Malignomen.

Letalität
Die Letalität massiver Hämoptysen beträgt bei konservativer Behandlung 50–100 %.

Ursachen
Die Ursachen von Hämoptysen sind vielfältig, weltweit führend ist die Tuberkulose. In der westlichen Welt sind etwa die Hälfte der Fälle kryptogen.

Anatomie
Die Lungen besitzen eine duale Gefäßversorgung durch Pulmonalarterien und Bronchialarterien. Bronchialarterien sind in 90 % der Fälle die Quelle von Hämoptysen und entspringen in der Regel der Aorta.

Anamnese
Die Ersteinschätzung bei Hämoptysen dient dem Erkennen einer vitalen Gefährdung des Patienten. Zentrales Kriterium ist dabei die Beurteilung der Oxygenierung.

Diagnostik
Die Diagnostik bei Hämoptysen umfasst Anamnese, Laborchemie, eine Röntgenaufnahme des Thorax, eine kontrastmittelunterstützte Mehrzeilen-Computertomographie mit CT-Angiographie sowie eine Bronchoskopie.

Radiologische Diagnostik
Die Mehrzeilen-Computertomographie liefert im Hinblick auf Ursache und Lokalisation die meisten Informationen für die Diagnose der Hämoptysen.

Massive Hämoptysen
Massive Hämoptysen erfordern ein interdisziplinäres Vorgehen durch Pneumologen, Radiologen, Thoraxchirurgen und Intensivmediziner. Die Bronchoskopie besitzt diagnostischen und therapeutischen Stellenwert.

Konservative Therapie
Milde oder moderate Hämoptysen können häufig durch alleinige konservative Therapie der zugrunde liegenden Pathologie (zum Beispiel Behandlung des Infektes oder anti-inflammatorische Therapie) behandelt werden.

Bronchoskopie
Primäres therapeutisches Ziel ist die Aufrechterhaltung eines suffizienten Gasaustausches durch die Befreiung und Freihaltung der Atemwege von Blut.

Blutung aus der Peripherie der Lunge
Ziel der Bronchoskopie ist die Isolation des betreffenden Areals durch Okklusion des zuführenden Bronchus, um einen Blutübertritt in die übrigen Atemwege und Lungenbereiche zu verhindern.

Blutung aus den zentralen Atemwegen
Ziel der Bronchoskopie ist die Blutstillung durch Lokaltherapie der sichtbaren Blutungsquelle.

Bronchialarterienembolisation
Das angestrebte Ziel ist die Senkung des systemisch-arteriellen Perfusionsdruckes in den Bronchialarterien des krankhaft veränderten Areals, um hierdurch eine Blutungsstillung zu erreichen.

Erfolgsrate
Die technische Erfolgsrate der Bronchialarterienembolisation liegt bei 75–98 %.

Operative Therapie
Indiziert bei Blutungen durch nekrotisierende Tumorleiden, tuberkulöse Kavernen oder therapieresistente Aspergillome, bei Erfolglosigkeit der Bronchialarterienembolisation oder speziellen Indikationen.

Interessenkonflikt

Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 9. 5. 2016, revidierte Fassung angenommen: 16. 1. 2017

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Harald Ittrich
Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Zentrum für Radiologie und Endoskopie
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
20246 Hamburg
ittrich@uke.de

Zitierweise
Ittrich H, Bockhorn M, Klose H, Simon M: The diagnosis and treatment of hemoptysis.
Dtsch Arztebl Int 2017; 114: 371–81. DOI: 10.3238/arztebl.2017.0371

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit2117 oder über QR-Code

eKasuistiken:
www.aerzteblatt.de/17m0371 oder über QR-Code

1.
Jeudy J, Khan AR, Mohammed TL, et al.: ACR appropriateness criteria hemoptysis. J Thorac Imaging 2010; 25: 67–9 CrossRef MEDLINE
2.
Costabel U, Kroegel C: Klinische Pneumologie: Das Referenzwerk für Klinik und Praxis: Thieme 2013.
3.
Earwood JS, Thompson TD: Hemoptysis: evaluation and management. Am Fam Physician 2015; 91: 243–9 MEDLINE
4.
Abdulmalak C, Cottenet J, Beltramo G, et al.: Haemoptysis in adults: a 5-year study using the French nationwide hospital administrative database. Eur Respir J 2015; 46: 503–11 CrossRef MEDLINE
5.
Lordan JL, Gascoigne A, Corris PA: The pulmonary physician in critical care * Illustrative case 7: Assessment and management of massive haemoptysis. Thorax 2003; 58: 814–9 CrossRef PubMed Central
6.
Haponik EF, Fein A, Chin R: Managing life-threatening hemoptysis: has anything really changed? Chest 2000; 118: 1431–5 CrossRef MEDLINE
7.
Jean-Baptiste E: Clinical assessment and management of massive hemoptysis. Crit Care Med 2000; 28: 1642–7 CrossRef
8.
Roebuck DJ, Barnacle AM: Haemoptysis and bronchial artery embolization in children. Paediatr Respir Rev 2008; 9: 95–104 CrossRef MEDLINE
9.
Fernando HC, Stein M, Benfield JR, Link DP: Role of bronchial artery embolization in the management of hemoptysis. Arch Surg 1998; 133: 862–6 CrossRef
10.
Ferris EJ: Pulmonary hemorrhage. Vascular evaluation and interventional therapy. Chest 1981; 80: 710–4 CrossRef MEDLINE
11.
Marshall TJ, Jackson JE: Vascular intervention in the thorax: bronchial artery embolization for haemoptysis. Eur Radiol 1997; 7: 1221–7 CrossRef MEDLINE
12.
Yoon W, Kim JK, Kim YH, Chung TW, Kang HK: Bronchial and nonbronchial systemic artery embolization for life-threatening hemoptysis: a comprehensive review. Radiographics 2002; 22: 1395–409 CrossRefMEDLINE
13.
Crocco JA, Rooney JJ, Fankushen DS, DiBenedetto RJ, Lyons HA: Massive hemoptysis. Arch Intern Med 1968; 121: 495–8 CrossRef CrossRef
14.
Najarian KE, Morris CS: Arterial embolization in the chest. J Thorac Imaging 1998; 13: 93–104 CrossRef
15.
Cauldwell EW, Siekert RG, Linninger RE, et al.: The bronchial arteries; an anatomic study of 150 human cadavers. Surg Gynecol Obstet 1948; 86: 395–412 MEDLINE
16.
Pump KK: Distribution of bronchial arteries in the human lung. Chest 1972; 62: 447–51 CrossRef
17.
Deffebach ME, Charan NB, Lakshminarayan S, Butler J: The bronchial circulation. Small, but a vital attribute of the lung. Am Rev Respir Dis 1987; 135: 463–81 MEDLINE
18.
Botenga AS: [Broncho-bronchial anastomosis. A selective angiographic study]. Ann Radiol 1970; 13: 1–16.
19.
Di Chiro G: Unintentional spinal cord arteriography: a warning. Radiology 1974; 112: 231–3 CrossRef MEDLINE
20.
McDonald DM: Angiogenesis and remodeling of airway vasculature in chronic inflammation. Am J Respir Crit Care Med 2001; 164: 39–45 CrossRef MEDLINE
21.
Schutz S: Oxygen saturation monitoring by pulse oximetry. In: Lynn-McHale D, Carlson K (eds.): AACN procedure manual for critical care. 4th edition: Elsevier Health Sciences 2001: 77–82.
22.
Hirshberg B, Biran I, Glazer M, Kramer MR: Hemoptysis: etiology, evaluation, and outcome in a tertiary referral hospital. Chest 1997; 112: 440–4 CrossRef
23.
Revel MP, Fournier LS, Hennebicque AS, et al.: Can CT replace bronchoscopy in the detection of the site and cause of bleeding in patients with large or massive hemoptysis? Am J Roentgenol 2002; 179: 1217–24 CrossRef MEDLINE
24.
Millar AB, Boothroyd AE, Edwards D, Hetzel MR: The role of computed tomography (CT) in the investigation of unexplained haemoptysis. Respir Med 1992; 86: 39–44 CrossRef
25.
Abal AT, Nair PC, Cherian J: Haemoptysis: aetiology, evaluation and outcome—
a prospective study in a third-world country. Respir Med 2001; 95: 548–52 CrossRef MEDLINE
26.
Wielputz MO, Heussel CP, Herth FJ, Kauczor HU: Radiological diagnosis in lung disease: factoring treatment options into the choice of diagnostic modality. Dtsch Arztebl Int 2014; 111: 181–7 VOLLTEXT
27.
Bruzzi JF, Remy-Jardin M, Delhaye D, Teisseire A, Khalil C, Remy J: Multi-detector row CT of hemoptysis. Radiographics 2006; 26: 3–22 CrossRef MEDLINE
28.
Shuman WP, Branch KR, May JM, et al.: Whole-chest 64-MDCT of emergency department patients with nonspecific chest pain: radiation dose and coronary artery image quality with prospective ECG triggering versus retrospective ECG gating. Am J Roentgenol 2009; 192: 1662–7 CrossRef MEDLINE PubMed Central
29.
Duarte R, Fernandez G, Castellon D, Costa JC: Prospective coronary CT angiography 128-MDCT versus retrospective 64-MDCT: improved image quality and reduced radiation dose. Heart Lung Circ 2011; 20: 119–25 CrossRef MEDLINE
30.
Hayes D, Winkler MA, Kirkby S, Capasso P, Mansour HM, Attili AK: Preprocedural planning with prospectively triggered multidetector row CT angiography prior to bronchial artery embolization in cystic fibrosis patients with massive hemoptysis. Lung 2012; 190: 221–5 CrossRef MEDLINE
31.
Schindera ST, Nelson RC, Yoshizumi T, et al.: Effect of automatic tube current modulation on radiation dose and image quality for low tube voltage multidetector row CT angiography: phantom study. Acad Radiol 2009; 16: 997–1002 CrossRef MEDLINE
32.
Lee Y, Jin KN, Lee NK: Low-dose computed tomography of the chest using iterative reconstruction versus filtered back projection: comparison of image quality. J Comput Assist Tomogr 2012; 36: 512–7 CrossRef MEDLINE
33.
Khalil A, Fartoukh M, Tassart M, Parrot A, Marsault C, Carette MF: Role of MDCT in identification of the bleeding site and the vessels causing hemoptysis. Am J Roentgenol 2007; 188: 117–25 CrossRef MEDLINE
34.
Sirajuddin A, Mohammed TL: A 44-year-old man with hemoptysis: a review of pertinent imaging studies and radiographic interventions. Cleve Clin J Med 2008; 75: 601–7 CrossRef
35.
Remy-Jardin M, Bouaziz N, Dumont P, Brillet PY, Bruzzi J, Remy J: Bronchial and nonbronchial systemic arteries at multi-detector row CT angiography: comparison with conventional angiography. Radiology 2004; 233: 741–9 CrossRef MEDLINE
36.
Dweik RA, Stoller JK: Role of bronchoscopy in massive hemoptysis. Clin Chest Med 1999; 20: 89–105 CrossRef
37.
Hsiao EI, Kirsch CM, Kagawa FT, Wehner JH, Jensen WA, Baxter RB: Utility of fiberoptic bronchoscopy before bronchial artery embolization for massive hemoptysis. Am J Roentgenol 2001; 177: 861–7 CrossRef MEDLINE
38.
Chun JY, Morgan R, Belli AM: Radiological management of hemoptysis: a comprehensive review of diagnostic imaging and bronchial arterial embolization. Cardiovasc Intervent Radiol 2010; 33: 240–50 CrossRef MEDLINE
39.
Larici AR, Franchi P, Occhipinti M, et al.: Diagnosis and management of hemoptysis. Diagn Interv Radiol 2014; 20: 299–309 CrossRef MEDLINE PubMed Central
40.
Prutsky G, Domecq JP, Salazar CA, Accinelli R: Antifibrinolytic therapy to reduce haemoptysis from any cause. Cochrane Database Syst Rev 2012: CD008711 CrossRef
e1.
Tscheikuna J, Chvaychoo B, Naruman C, Maranetra N: Tranexamic acid in patients with hemoptysis. J Med Assoc Thai 2002; 85: 399–404 MEDLINE
e2.
Solomonov A, Fruchter O, Zuckerman T, Brenner B, Yigla M: Pulmonary hemorrhage: a novel mode of therapy. Respir Med 2009; 103: 1196–200 CrossRef MEDLINE
e3.
Hurley M, Bhatt J, Smyth A: Treatment massive haemoptysis in cystic fibrosis with tranexamic acid. J R Soc Med 2011; 104 Suppl 1: 49–52 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e4.
Morris LG, Sheu M, Zeitler DM: Blood clot cast of the tracheobronchial tree. ANZ J Surg 2010; 80: 473–4 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e5.
Sehgal IS, Dhooria S, Agarwal R, Behera D: Use of a flexible cryoprobe for removal of tracheobronchial blood clots. Respiratory Care 2015; 60: 128–31 CrossRef MEDLINE
e6.
Conlan AA, Hurwitz SS: Management of massive haemoptysis with the rigid bronchoscope and cold saline lavage. Thorax 1980; 35: 901–4 CrossRef
e7.
Freitag L: Development of a new balloon catheter for management of hemoptysis with bronchofiberscopes. Chest 1993; 103: 593 CrossRef
e8.
Freitag L, Tekolf E, Stamatis G, Montag M, Greschuchna D: Three years experience with a new balloon catheter for the management of haemoptysis. Eur Respir J 1994; 7: 2033–7 MEDLINE
e9.
Personne C, Colchen A, Bonnette P, Leroy M, Bisson A: Laser in bronchology: methods of application. Lung 1990; 168: 1085–8 CrossRef
e10.
Edmondstone WM, Nanson EM, Woodcock AA, Millard FJ, Hetzel MR: Life threatening haemoptysis controlled by laser photocoagulation. Thorax 1983; 38: 788–9 CrossRef
e11.
Reichle G, Freitag L, Kullmann HJ, Prenzel R, Macha HN, Farin G: [Argon plasma coagulation in bronchology: a new method—alternative or complementary?]. Pneumologie 2000; 54: 508–16 MEDLINE
e12.
Morice RC, Ece T, Ece F, Keus L: Endobronchial argon plasma coagulation for treatment of hemoptysis and neoplastic airway obstruction. Chest 2001; 119: 781–7 CrossRef
e13.
Remy J, Arnaud A, Fardou H, Giraud R, Voisin C: Treatment of hemoptysis by embolization of bronchial arteries. Radiology 1977; 122: 33–7 CrossRef MEDLINE
e14.
Uflacker R, Kaemmerer A, Picon PD, et al.: Bronchial artery embolization in the management of hemoptysis: technical aspects and long-term results. Radiology 1985; 157: 637–44 CrossRef MEDLINE
e15.
Poyanli A, Acunas B, Rozanes I, et al.: Endovascular therapy in the management of moderate and massive haemoptysis. Br J Radiol 2007; 80: 331–6 CrossRef MEDLINE
e16.
Chen J, Chen LA, Liang ZX, et al.: Immediate and long-term results of bronchial artery embolization for hemoptysis due to benign versus malignant pulmonary diseases. Am J Med Sci 2014; 348: 204–9 CrossRef MEDLINE
e17.
Vujic I, Pyle R, Hungerford GD, Griffin CN: Angiography and therapeutic blockade in the control of hemoptysis. The importance of nonbronchial systemic arteries. Radiology 1982; 143: 19–23 CrossRef MEDLINE
e18.
Ramakantan R, Bandekar VG, Gandhi MS, Aulakh BG, Deshmukh HL: Massive hemoptysis due to pulmonary tuberculosis: control with bronchial artery embolization. Radiology 1996; 200: 691–4 CrossRef MEDLINE
e19.
Fellows KE, Stigol L, Shuster S, Khaw KT, Shwachman H: Selective bronchial arteriography in patients with cystic fibrosis and massive hemoptysis. Radiology 1975; 114: 551–6 CrossRef MEDLINE
e20.
Rabkin JE, Astafjev VI, Gothman LN, Grigorjev YG: Transcatheter embolization in the management of pulmonary hemorrhage. Radiology 1987; 163: 361–5 CrossRef MEDLINE
e21.
Remy J, Lemaitre L, Lafitte JJ, Vilain MO, Saint Michel J, Steenhouwer F: Massive hemoptysis of pulmonary arterial origin: diagnosis and treatment. AM J Roentgenol 1984; 143: 963–9 CrossRef MEDLINE
e22.
Remy J, Smith M, Lemaitre L, Marache P, Fournier E: Treatment of massive hemoptysis by occlusion of a Rasmussen aneurysm. AM J Roentgenol 1980; 135: 605–6 CrossRef MEDLINE
e23.
White RI, Jr.: Pulmonary arteriovenous malformations and hereditary hemorrhagic telangiectasia: embolotherapy using balloons and coils.
Arch Intern Med 1996; 156: 2627–8 CrossRef CrossRef CrossRef MEDLINE
e24.
Mal H, Rullon I, Mellot F, et al.: Immediate and long-term results of bronchial artery embolization for life-threatening hemoptysis. Chest 1999; 115: 996–1001 CrossRef MEDLINE
e25.
Syha R, Benz T, Hetzel J, et al.: Bronchial artery embolization in hemoptysis: 10-year survival and recurrence-free survival in benign and malignant etiologies—a retrospective study. Rofo 2016; 188: 1061–6 CrossRef MEDLINE
e26.
Barben J, Robertson D, Olinsky A, Ditchfield M: Bronchial artery embolization for hemoptysis in young patients with cystic fibrosis. Radiology 2002; 224: 124–30 CrossRef MEDLINE
e27.
Lee S, Chan JW, Chan SC, et al.: Bronchial artery embolisation can be equally safe and effective in the management of chronic recurrent haemoptysis. Hong Kong Med J 2008;14:14–20.
e28.
White RI, Jr.: Bronchial artery embolotherapy for control of acute hemoptysis: analysis of outcome. Chest 1999; 115: 912–5 CrossRef
e29.
Serasli E, Kalpakidis V, Iatrou K, Tsara V, Siopi D, Christaki P: Percutaneous bronchial artery embolization in the management of massive hemoptysis in chronic lung diseases. Immediate and long-term outcomes. Int Angiol 2008; 27: 319–28 MEDLINE
e30.
Denning DW, Cadranel J, Beigelman-Aubry C, et al.: Chronic pulmonary aspergillosis: rationale and clinical guidelines for diagnosis and management. Eur Respir J 2016; 47: 45–68 CrossRef MEDLINE
e31.
Chun JY, Belli AM: Immediate and long-term outcomes of bronchial and non-bronchial systemic artery embolisation for the management of haemoptysis. Eur Radiol 2010; 20: 558–65 CrossRef MEDLINE
e32.
Uflacker R, Kaemmerer A, Neves C, Picon PD: Management of massive hemoptysis by bronchial artery embolization. Radiology 1983; 146: 627–34 CrossRef MEDLINE
e33.
Osaki S, Nakanishi Y, Wataya H, et al.: Prognosis of bronchial artery embolization in the management of hemoptysis. Respiration 2000; 67: 412–6 CrossRef MEDLINE
e34.
Erdogan A, Yegin A, Gurses G, Demircan A: Surgical management of tuberculosis-related hemoptysis. Ann Thorac Surg 2005; 79: 299–302 CrossRef MEDLINE
e35.
Jougon J, Ballester M, Delcambre F, et al.: Massive hemoptysis: what place for medical and surgical treatment. Eur J Cardiothorac Surg 2002; 22: 345–51 CrossRef
e36.
Ayed A: Pulmonary resection for massive hemoptysis of benign etiology. Eur J Cardiothorac Surg 2003; 24: 689–93 CrossRef
e37.
Brik A, Salem AM, Shoukry A, Shouman W: Surgery for hemoptysis in various pulmonary tuberculous lesions: a prospective study. Interact Cardiovasc Thorac Surg 2011; 13: 276–9 CrossRef MEDLINE
e38.
Zhang Y, Chen C, Jiang GN: Surgery of massive hemoptysis in pulmonary tuberculosis: immediate and long-term outcomes. J Thorac Cardiovasc Surg 2014; 148: 651–6 CrossRef MEDLINE
e39.
Metin M, Turna A, Sayar A, Gurses A: Prompt surgery for massive hemoptysis: more acceptable than it was reported. Eur J Cardiothorac Surg 2003; 23: 647; author reply 8 CrossRef
e40.
Shigemura N, Wan IY, Yu SC, et al.: Multidisciplinary management of life-threatening massive hemoptysis: a 10-year experience. Ann Thorac Surg 2009; 87: 849–53 CrossRef MEDLINE
e41.
Chen JC, Chang YL, Luh SP, Lee JM, Lee YC: Surgical treatment for pulmonary aspergilloma: a 28 year experience. Thorax 1997; 52: 810–3 CrossRef
Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin, Zentrum für Radiologie und Endoskopie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: PD Dr. med. Ittrich
Klinik und Poliklinik für Allgemein-, Viszeral-, und Thoraxchirurgie, Zentrum für Operative Medizin, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: Prof. Dr. med. Bockhorn
Sektion Pneumologie, II. Medizinische Klinik, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf: Dr. med. Klose, Dr. med. Simon
Flussdiagramm
Grafik
Flussdiagramm
Ursachen und Häufigkeit von Hämoptysen (nach [4])
Tabelle 1
Ursachen und Häufigkeit von Hämoptysen (nach [4])
Erstmaßnahmen bei Hämoptysen
Tabelle 2
Erstmaßnahmen bei Hämoptysen
Diagnostische Methoden und analytische Ergebnisse
Tabelle 3
Diagnostische Methoden und analytische Ergebnisse
des Thorax bei milden Hämoptysen mit Verdichtungen durch alveoläre Hämorrhagien im Mittellappen
eAbbildung 1
des Thorax bei milden Hämoptysen mit Verdichtungen durch alveoläre Hämorrhagien im Mittellappen
Pathologisch erweiterte Bronchialarterien (Pfeile) bei zystischer Fibrose a) in der kontrastmittelunterstützten Mehrzeilen-Computertomographie sowie b) in der digitalen Subtraktionsangiographie
eAbbildung 2
Pathologisch erweiterte Bronchialarterien (Pfeile) bei zystischer Fibrose a) in der kontrastmittelunterstützten Mehrzeilen-Computertomographie sowie b) in der digitalen Subtraktionsangiographie
Bronchoskopische Sicht auf Blut im linken Hauptbronchus bei Blutung aus der Peripherie des linken Unterlappens
eAbbildung 3
Bronchoskopische Sicht auf Blut im linken Hauptbronchus bei Blutung aus der Peripherie des linken Unterlappens
1.Jeudy J, Khan AR, Mohammed TL, et al.: ACR appropriateness criteria hemoptysis. J Thorac Imaging 2010; 25: 67–9 CrossRef MEDLINE
2.Costabel U, Kroegel C: Klinische Pneumologie: Das Referenzwerk für Klinik und Praxis: Thieme 2013.
3.Earwood JS, Thompson TD: Hemoptysis: evaluation and management. Am Fam Physician 2015; 91: 243–9 MEDLINE
4.Abdulmalak C, Cottenet J, Beltramo G, et al.: Haemoptysis in adults: a 5-year study using the French nationwide hospital administrative database. Eur Respir J 2015; 46: 503–11 CrossRef MEDLINE
5.Lordan JL, Gascoigne A, Corris PA: The pulmonary physician in critical care * Illustrative case 7: Assessment and management of massive haemoptysis. Thorax 2003; 58: 814–9 CrossRef PubMed Central
6.Haponik EF, Fein A, Chin R: Managing life-threatening hemoptysis: has anything really changed? Chest 2000; 118: 1431–5 CrossRef MEDLINE
7.Jean-Baptiste E: Clinical assessment and management of massive hemoptysis. Crit Care Med 2000; 28: 1642–7 CrossRef
8.Roebuck DJ, Barnacle AM: Haemoptysis and bronchial artery embolization in children. Paediatr Respir Rev 2008; 9: 95–104 CrossRef MEDLINE
9.Fernando HC, Stein M, Benfield JR, Link DP: Role of bronchial artery embolization in the management of hemoptysis. Arch Surg 1998; 133: 862–6 CrossRef
10.Ferris EJ: Pulmonary hemorrhage. Vascular evaluation and interventional therapy. Chest 1981; 80: 710–4 CrossRef MEDLINE
11.Marshall TJ, Jackson JE: Vascular intervention in the thorax: bronchial artery embolization for haemoptysis. Eur Radiol 1997; 7: 1221–7 CrossRef MEDLINE
12.Yoon W, Kim JK, Kim YH, Chung TW, Kang HK: Bronchial and nonbronchial systemic artery embolization for life-threatening hemoptysis: a comprehensive review. Radiographics 2002; 22: 1395–409 CrossRefMEDLINE
13.Crocco JA, Rooney JJ, Fankushen DS, DiBenedetto RJ, Lyons HA: Massive hemoptysis. Arch Intern Med 1968; 121: 495–8 CrossRef CrossRef
14.Najarian KE, Morris CS: Arterial embolization in the chest. J Thorac Imaging 1998; 13: 93–104 CrossRef
15.Cauldwell EW, Siekert RG, Linninger RE, et al.: The bronchial arteries; an anatomic study of 150 human cadavers. Surg Gynecol Obstet 1948; 86: 395–412 MEDLINE
16.Pump KK: Distribution of bronchial arteries in the human lung. Chest 1972; 62: 447–51 CrossRef
17.Deffebach ME, Charan NB, Lakshminarayan S, Butler J: The bronchial circulation. Small, but a vital attribute of the lung. Am Rev Respir Dis 1987; 135: 463–81 MEDLINE
18.Botenga AS: [Broncho-bronchial anastomosis. A selective angiographic study]. Ann Radiol 1970; 13: 1–16.
19.Di Chiro G: Unintentional spinal cord arteriography: a warning. Radiology 1974; 112: 231–3 CrossRef MEDLINE
20.McDonald DM: Angiogenesis and remodeling of airway vasculature in chronic inflammation. Am J Respir Crit Care Med 2001; 164: 39–45 CrossRef MEDLINE
21.Schutz S: Oxygen saturation monitoring by pulse oximetry. In: Lynn-McHale D, Carlson K (eds.): AACN procedure manual for critical care. 4th edition: Elsevier Health Sciences 2001: 77–82.
22.Hirshberg B, Biran I, Glazer M, Kramer MR: Hemoptysis: etiology, evaluation, and outcome in a tertiary referral hospital. Chest 1997; 112: 440–4 CrossRef
23.Revel MP, Fournier LS, Hennebicque AS, et al.: Can CT replace bronchoscopy in the detection of the site and cause of bleeding in patients with large or massive hemoptysis? Am J Roentgenol 2002; 179: 1217–24 CrossRef MEDLINE
24.Millar AB, Boothroyd AE, Edwards D, Hetzel MR: The role of computed tomography (CT) in the investigation of unexplained haemoptysis. Respir Med 1992; 86: 39–44 CrossRef
25.Abal AT, Nair PC, Cherian J: Haemoptysis: aetiology, evaluation and outcome—
a prospective study in a third-world country. Respir Med 2001; 95: 548–52 CrossRef MEDLINE
26. Wielputz MO, Heussel CP, Herth FJ, Kauczor HU: Radiological diagnosis in lung disease: factoring treatment options into the choice of diagnostic modality. Dtsch Arztebl Int 2014; 111: 181–7 VOLLTEXT
27.Bruzzi JF, Remy-Jardin M, Delhaye D, Teisseire A, Khalil C, Remy J: Multi-detector row CT of hemoptysis. Radiographics 2006; 26: 3–22 CrossRef MEDLINE
28.Shuman WP, Branch KR, May JM, et al.: Whole-chest 64-MDCT of emergency department patients with nonspecific chest pain: radiation dose and coronary artery image quality with prospective ECG triggering versus retrospective ECG gating. Am J Roentgenol 2009; 192: 1662–7 CrossRef MEDLINE PubMed Central
29.Duarte R, Fernandez G, Castellon D, Costa JC: Prospective coronary CT angiography 128-MDCT versus retrospective 64-MDCT: improved image quality and reduced radiation dose. Heart Lung Circ 2011; 20: 119–25 CrossRef MEDLINE
30.Hayes D, Winkler MA, Kirkby S, Capasso P, Mansour HM, Attili AK: Preprocedural planning with prospectively triggered multidetector row CT angiography prior to bronchial artery embolization in cystic fibrosis patients with massive hemoptysis. Lung 2012; 190: 221–5 CrossRef MEDLINE
31.Schindera ST, Nelson RC, Yoshizumi T, et al.: Effect of automatic tube current modulation on radiation dose and image quality for low tube voltage multidetector row CT angiography: phantom study. Acad Radiol 2009; 16: 997–1002 CrossRef MEDLINE
32. Lee Y, Jin KN, Lee NK: Low-dose computed tomography of the chest using iterative reconstruction versus filtered back projection: comparison of image quality. J Comput Assist Tomogr 2012; 36: 512–7 CrossRef MEDLINE
33.Khalil A, Fartoukh M, Tassart M, Parrot A, Marsault C, Carette MF: Role of MDCT in identification of the bleeding site and the vessels causing hemoptysis. Am J Roentgenol 2007; 188: 117–25 CrossRef MEDLINE
34.Sirajuddin A, Mohammed TL: A 44-year-old man with hemoptysis: a review of pertinent imaging studies and radiographic interventions. Cleve Clin J Med 2008; 75: 601–7 CrossRef
35.Remy-Jardin M, Bouaziz N, Dumont P, Brillet PY, Bruzzi J, Remy J: Bronchial and nonbronchial systemic arteries at multi-detector row CT angiography: comparison with conventional angiography. Radiology 2004; 233: 741–9 CrossRef MEDLINE
36. Dweik RA, Stoller JK: Role of bronchoscopy in massive hemoptysis. Clin Chest Med 1999; 20: 89–105 CrossRef
37.Hsiao EI, Kirsch CM, Kagawa FT, Wehner JH, Jensen WA, Baxter RB: Utility of fiberoptic bronchoscopy before bronchial artery embolization for massive hemoptysis. Am J Roentgenol 2001; 177: 861–7 CrossRef MEDLINE
38.Chun JY, Morgan R, Belli AM: Radiological management of hemoptysis: a comprehensive review of diagnostic imaging and bronchial arterial embolization. Cardiovasc Intervent Radiol 2010; 33: 240–50 CrossRef MEDLINE
39.Larici AR, Franchi P, Occhipinti M, et al.: Diagnosis and management of hemoptysis. Diagn Interv Radiol 2014; 20: 299–309 CrossRef MEDLINE PubMed Central
40. Prutsky G, Domecq JP, Salazar CA, Accinelli R: Antifibrinolytic therapy to reduce haemoptysis from any cause. Cochrane Database Syst Rev 2012: CD008711 CrossRef
e1.Tscheikuna J, Chvaychoo B, Naruman C, Maranetra N: Tranexamic acid in patients with hemoptysis. J Med Assoc Thai 2002; 85: 399–404 MEDLINE
e2.Solomonov A, Fruchter O, Zuckerman T, Brenner B, Yigla M: Pulmonary hemorrhage: a novel mode of therapy. Respir Med 2009; 103: 1196–200 CrossRef MEDLINE
e3.Hurley M, Bhatt J, Smyth A: Treatment massive haemoptysis in cystic fibrosis with tranexamic acid. J R Soc Med 2011; 104 Suppl 1: 49–52 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e4.Morris LG, Sheu M, Zeitler DM: Blood clot cast of the tracheobronchial tree. ANZ J Surg 2010; 80: 473–4 CrossRef MEDLINE PubMed Central
e5.Sehgal IS, Dhooria S, Agarwal R, Behera D: Use of a flexible cryoprobe for removal of tracheobronchial blood clots. Respiratory Care 2015; 60: 128–31 CrossRef MEDLINE
e6.Conlan AA, Hurwitz SS: Management of massive haemoptysis with the rigid bronchoscope and cold saline lavage. Thorax 1980; 35: 901–4 CrossRef
e7. Freitag L: Development of a new balloon catheter for management of hemoptysis with bronchofiberscopes. Chest 1993; 103: 593 CrossRef
e8.Freitag L, Tekolf E, Stamatis G, Montag M, Greschuchna D: Three years experience with a new balloon catheter for the management of haemoptysis. Eur Respir J 1994; 7: 2033–7 MEDLINE
e9.Personne C, Colchen A, Bonnette P, Leroy M, Bisson A: Laser in bronchology: methods of application. Lung 1990; 168: 1085–8 CrossRef
e10. Edmondstone WM, Nanson EM, Woodcock AA, Millard FJ, Hetzel MR: Life threatening haemoptysis controlled by laser photocoagulation. Thorax 1983; 38: 788–9 CrossRef
e11.Reichle G, Freitag L, Kullmann HJ, Prenzel R, Macha HN, Farin G: [Argon plasma coagulation in bronchology: a new method—alternative or complementary?]. Pneumologie 2000; 54: 508–16 MEDLINE
e12. Morice RC, Ece T, Ece F, Keus L: Endobronchial argon plasma coagulation for treatment of hemoptysis and neoplastic airway obstruction. Chest 2001; 119: 781–7 CrossRef
e13. Remy J, Arnaud A, Fardou H, Giraud R, Voisin C: Treatment of hemoptysis by embolization of bronchial arteries. Radiology 1977; 122: 33–7 CrossRef MEDLINE
e14. Uflacker R, Kaemmerer A, Picon PD, et al.: Bronchial artery embolization in the management of hemoptysis: technical aspects and long-term results. Radiology 1985; 157: 637–44 CrossRef MEDLINE
e15. Poyanli A, Acunas B, Rozanes I, et al.: Endovascular therapy in the management of moderate and massive haemoptysis. Br J Radiol 2007; 80: 331–6 CrossRef MEDLINE
e16. Chen J, Chen LA, Liang ZX, et al.: Immediate and long-term results of bronchial artery embolization for hemoptysis due to benign versus malignant pulmonary diseases. Am J Med Sci 2014; 348: 204–9 CrossRef MEDLINE
e17.Vujic I, Pyle R, Hungerford GD, Griffin CN: Angiography and therapeutic blockade in the control of hemoptysis. The importance of nonbronchial systemic arteries. Radiology 1982; 143: 19–23 CrossRef MEDLINE
e18. Ramakantan R, Bandekar VG, Gandhi MS, Aulakh BG, Deshmukh HL: Massive hemoptysis due to pulmonary tuberculosis: control with bronchial artery embolization. Radiology 1996; 200: 691–4 CrossRef MEDLINE
e19.Fellows KE, Stigol L, Shuster S, Khaw KT, Shwachman H: Selective bronchial arteriography in patients with cystic fibrosis and massive hemoptysis. Radiology 1975; 114: 551–6 CrossRef MEDLINE
e20. Rabkin JE, Astafjev VI, Gothman LN, Grigorjev YG: Transcatheter embolization in the management of pulmonary hemorrhage. Radiology 1987; 163: 361–5 CrossRef MEDLINE
e21. Remy J, Lemaitre L, Lafitte JJ, Vilain MO, Saint Michel J, Steenhouwer F: Massive hemoptysis of pulmonary arterial origin: diagnosis and treatment. AM J Roentgenol 1984; 143: 963–9 CrossRef MEDLINE
e22.Remy J, Smith M, Lemaitre L, Marache P, Fournier E: Treatment of massive hemoptysis by occlusion of a Rasmussen aneurysm. AM J Roentgenol 1980; 135: 605–6 CrossRef MEDLINE
e23.White RI, Jr.: Pulmonary arteriovenous malformations and hereditary hemorrhagic telangiectasia: embolotherapy using balloons and coils.
Arch Intern Med 1996; 156: 2627–8 CrossRef CrossRef CrossRef MEDLINE
e24.Mal H, Rullon I, Mellot F, et al.: Immediate and long-term results of bronchial artery embolization for life-threatening hemoptysis. Chest 1999; 115: 996–1001 CrossRef MEDLINE
e25.Syha R, Benz T, Hetzel J, et al.: Bronchial artery embolization in hemoptysis: 10-year survival and recurrence-free survival in benign and malignant etiologies—a retrospective study. Rofo 2016; 188: 1061–6 CrossRef MEDLINE
e26.Barben J, Robertson D, Olinsky A, Ditchfield M: Bronchial artery embolization for hemoptysis in young patients with cystic fibrosis. Radiology 2002; 224: 124–30 CrossRef MEDLINE
e27.Lee S, Chan JW, Chan SC, et al.: Bronchial artery embolisation can be equally safe and effective in the management of chronic recurrent haemoptysis. Hong Kong Med J 2008;14:14–20.
e28. White RI, Jr.: Bronchial artery embolotherapy for control of acute hemoptysis: analysis of outcome. Chest 1999; 115: 912–5 CrossRef
e29.Serasli E, Kalpakidis V, Iatrou K, Tsara V, Siopi D, Christaki P: Percutaneous bronchial artery embolization in the management of massive hemoptysis in chronic lung diseases. Immediate and long-term outcomes. Int Angiol 2008; 27: 319–28 MEDLINE
e30.Denning DW, Cadranel J, Beigelman-Aubry C, et al.: Chronic pulmonary aspergillosis: rationale and clinical guidelines for diagnosis and management. Eur Respir J 2016; 47: 45–68 CrossRef MEDLINE
e31.Chun JY, Belli AM: Immediate and long-term outcomes of bronchial and non-bronchial systemic artery embolisation for the management of haemoptysis. Eur Radiol 2010; 20: 558–65 CrossRef MEDLINE
e32.Uflacker R, Kaemmerer A, Neves C, Picon PD: Management of massive hemoptysis by bronchial artery embolization. Radiology 1983; 146: 627–34 CrossRef MEDLINE
e33. Osaki S, Nakanishi Y, Wataya H, et al.: Prognosis of bronchial artery embolization in the management of hemoptysis. Respiration 2000; 67: 412–6 CrossRef MEDLINE
e34.Erdogan A, Yegin A, Gurses G, Demircan A: Surgical management of tuberculosis-related hemoptysis. Ann Thorac Surg 2005; 79: 299–302 CrossRef MEDLINE
e35. Jougon J, Ballester M, Delcambre F, et al.: Massive hemoptysis: what place for medical and surgical treatment. Eur J Cardiothorac Surg 2002; 22: 345–51 CrossRef
e36.Ayed A: Pulmonary resection for massive hemoptysis of benign etiology. Eur J Cardiothorac Surg 2003; 24: 689–93 CrossRef
e37.Brik A, Salem AM, Shoukry A, Shouman W: Surgery for hemoptysis in various pulmonary tuberculous lesions: a prospective study. Interact Cardiovasc Thorac Surg 2011; 13: 276–9 CrossRef MEDLINE
e38.Zhang Y, Chen C, Jiang GN: Surgery of massive hemoptysis in pulmonary tuberculosis: immediate and long-term outcomes. J Thorac Cardiovasc Surg 2014; 148: 651–6 CrossRef MEDLINE
e39.Metin M, Turna A, Sayar A, Gurses A: Prompt surgery for massive hemoptysis: more acceptable than it was reported. Eur J Cardiothorac Surg 2003; 23: 647; author reply 8 CrossRef
e40.Shigemura N, Wan IY, Yu SC, et al.: Multidisciplinary management of life-threatening massive hemoptysis: a 10-year experience. Ann Thorac Surg 2009; 87: 849–53 CrossRef MEDLINE
e41. Chen JC, Chang YL, Luh SP, Lee JM, Lee YC: Surgical treatment for pulmonary aspergilloma: a 28 year experience. Thorax 1997; 52: 810–3 CrossRef

    Leserkommentare

    E-Mail
    Passwort

    Registrieren

    Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

    nabilabdulkadirdeeb.germany&
    am Sonntag, 20. August 2017, 14:16

    Die Hämoptoe ist keine eigenständige Erkrankung sondern ein Symptom, dem unterschiedliche Ursachen zu Grunde liegen können.







    Die Hämoptoe ist keine eigenständige Erkrankung sondern ein Symptom, dem unterschiedliche Ursachen zu Grunde liegen können.


    Nabil Abdul Kadir DEEB
    Arzt – Physician – Doctor
    PMI-Registered Doctors'Association
    53140 Bonn / GERMANY

    nabilabdulkadirdeeb.germany@gmail.com



    Die Hämoptoe ist keine eigenständige Erkrankung sondern ein Symptom, dem unterschiedliche Ursachen zu Grunde liegen können. Das Abhusten von Blut oder bluthaltigem Sekret stellt ein ernstzunehmendes Symptom dar, das je nach Ausprägung auch lebensbedrohlich sein kann. Die Diagnose Hämoptoe oder Bluthusten gibt es nicht, es ist vielmehr ein Symptom, das bei unterschiedlichen Erkrankungen vorkommen kann.

    Die pulmonale Blutung mit dem klinischen Bild der Hämoptysen ist eine potenziell lebensbedrohliche Notfallsituation, die eine unverzügliche Diagnostik zur Abklärung der Ursache und eine zügige Therapie erfordert.

    L'hémoptoïde n'est pas une maladie indépendante, mais un symptôme qui peut être causé par des causes différentes. La toux du sang ou des sécrétions contenant du sang est un symptôme grave, qui peut aussi mettre la vie en danger en fonction de l'état. Il n'y a pas de diagnostic d'hémoptysie ou d'hémostase, mais c'est un symptôme qui peut se produire dans différentes maladies.

    L'hémorragie pulmonaire avec le tableau clinique des hémoptyses est une situation d'urgence potentiellement mortelle, qui nécessite un diagnostic immédiat pour clarifier la cause et une thérapie rapide,

    The haemoptoe is not an independent disease, but a symptom that can be caused by different causes. The coughing of blood or blood-containing secretions is a serious symptom, which can also be life-threatening depending on the condition. There is no diagnosis of haemoptysis or haemostasis, but it is a symptom that may occur in different diseases.

    Pulmonary hemorrhage with the clinical picture of haemoptyses is a potentially life-threatening emergency situation, which requires an immediate diagnosis to clarify the cause and a speedy therapy-

    The Diagnosis and Treatment of Hemoptysis

    Dtsch Arztebl Int 2017; 114(21): 371-81; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0371

    Fachgebiet

    Alle Leserbriefe zum Thema

    Login

    Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

    E-Mail

    Passwort

    Anzeige