MEDIZIN: Originalarbeit

Inzidenz, Therapie und Letalität abdominaler Aortenaneurysmen

Sekundärdatenanalyse der deutschen DRG-Statistik von 2005–2014

Incidence, treatment and mortality in patients with abdominal aortic aneurysms—an analysis of hospital discharge data from 2005–2014

Dtsch Arztebl Int 2017; 114(22-23): 391-8; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0391

Kühnl, Andreas; Erk, Alexander; Trenner, Matthias; Salvermoser, Michael; Schmid, Volker; Eckstein, Hans-Henning

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Hintergrund: Durch die Erfassung der Krankenhausinzidenz, Therapieform und Krankenhausletalität von Patienten mit abdominalem Aortenaneurysma (AAA) können Rückschlüsse auf die Versorgung der Patienten und den zu erwartenden Bedarf an Ressourcen gezogen werden.

Methode: Die Mikrodaten der DRG-Statistik (DRG, Diagnosis Related Groups) des Statistischen Bundesamtes für die Jahre 2005–2014 wurden ausgewertet. Eingeschlossen wurden Patienten, die wegen eines rupturierten AAA (rAAA) stationär aufgenommen (ICD-10-Code I71.3, operativ oder konservativ therapiert) oder aufgrund eines nichtrupturierten AAA (nrAAA) operativ therapiert wurden (ICD-10-Code I71.4, offen chirurgisch oder endovaskulär). Zur direkten Standardisierung der Krankenhausinzidenzen wurde die Europastandardbevölkerung 2013 verwendet. Die Krankenhausletalität wurde alters- und risikostandardisiert berechnet.

Ergebnisse: Die standardisierte Krankenhausinzidenz aller AAA lag für Männer und Frauen bei 27,9 beziehungsweise 3,3 pro 100 000 Einwohner mit einer Zunahme von 16 % respektive 42 % bei nrAAA und einem Rückgang um jeweils 30 % bei rAAA. Der Anteil endovaskulär therapierter Patienten stieg bei nrAAA von 29 % auf 75 % und bei rAAA von 8 % auf 36 %. Die alters- und risikostandardisierte Krankenhausletalität des nrAAA betrug bei Männern 3,3 % und bei Frauen 5,3 %. Die Krankenhausletalität bei operativ therapierten rAAA betrug 39 % bei Männern und 48 % bei Frauen.

Schlussfolgerung: Die Krankenhausinzidenz des AAA nahm zwischen 2005 und 2014 zu, bei abnehmender Anzahl an rAAA. Die Versorgung erfolgte zunehmend endovaskulär, sowohl bei nrAAA als auch bei rAAA. Die Krankenhausletalität nahm bei nrAAA und rAAA ab.

Abdominale Aortenaneurysmen (AAA) sind Erweiterungen der infrarenalen oder der suprarenalen Aorta auf einen Durchmesser von mindestens 3 cm, was dem 1,5-fachen des ursprünglichen Gefäßdurchmessers entspricht (13). Circa 3 % (1–7 %) der Bevölkerung über 50 Jahre sind von einem AAA betroffen (1, 2). Als Risikofaktoren gelten unter anderem familiäre Prädisposition, Nikotinabusus und arterielle Hypertonie; Frauen und Patienten mit Diabetes mellitus sind dagegen seltener betroffen (3, 4). AAA bleiben bis zur Ruptur häufig asymptomatisch, weisen dann jedoch eine Krankenhausletalität von circa 40 % auf. Die Gesamtletalität des rupturierten AAA (rAAA) ist aufgrund präklinisch verstorbener Patienten (circa 60–80 %) vermutlich deutlich höher (1, 3, 5). Die Therapieindikation bei nichtrupturiertem AAA (nrAAA) wird üblicherweise ab einem Durchmesser von 5,0–5,5 cm (bei Männern) und 4,5–5,0 cm (bei Frauen) gestellt (3, 6). Die Therapie kann offen-chirurgisch durch Ersatz des betroffenen Gefäßsegments mit einer Prothese (OAR, Open Aortic Repair) oder endovaskulär durch Implantation eines Stentgrafts (EVAR, Endovascular Aortic Repair) erfolgen (3). Eine Analyse von Registerdaten (> 35 000 Patienten) der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) ergab eine Letalität der elektiven AAA-Therapie von circa 3,6 % für OAR und 1,3 % für EVAR (7).

Bundesweite Analysen zur Epidemiologie und Versorgung des AAA wurden bereits publiziert, basierten jedoch auf national aggregierten DRG-Daten (DRG, Diagnosis Related Groups) des Statistischen Bundesamtes (8, 9). Nachteil dieser aggregierten Daten ist, dass entweder nur nach Krankenhaushauptdiagnose oder nach Therapieprozedur (OPS, Operationen- und Prozedurenschlüssel) ausgewertet werden konnte. Detailliertere Auswertungen zu Management und Therapie des AAA in Deutschland erfolgten anhand des oben genannten DGG-Qualitätssicherungsregisters (7, 10, 11). Dieses gesetzlich nicht verpflichtende Register enthält allerdings nur einen Teil aller in Deutschland behandelten AAA (< 20 % der rAAA, < 50 % der nrAAA) und ließ zudem weder eine geschlechtsspezifische noch eine regionale Analyse zu (7, 10, 11).

Ziel dieser Studie war es deshalb, die Krankenhaus-inzidenz, Therapieform und Krankenhausletalität von Patienten mit AAA im Zeitverlauf von 2005 bis 2014 aus der Patientenperspektive, unter Verwendung der DRG-Statistik des Statistischen Bundesamtes (StBA), zu beschreiben. Die vorliegende Studie hebt sich von der genannten Literatur insofern ab, als die Versorgungssituation auf nationalem Niveau über einen langen Zeitraum beschrieben wird, die Fälle durch eine Verknüpfung von Diagnose- und Prozedurencodes spezifisch definiert sind, alle in Deutschland behandelten Fälle vollständig erfasst und diese geschlechtsspezifisch und altersstandardisiert analysiert werden konnten.

Methode

Mittels kontrollierter Datenfernverarbeitung (KDFV) wurde die DRG-Statistik des StBA von 2005 bis 2014 ausgewertet (e1). Die grundlegenden Methoden der KDFV wurden bereits anderweitig im Detail beschrieben (e2e5). Eine ausführliche Darstellung der Methodik findet sich im eKasten.

Ergänzung zum Methodenteil
eKasten
Ergänzung zum Methodenteil

Bei dieser Studie handelt es sich um eine Sekundärdatenanalyse, die auf fallbezogenen Struktur- und Leistungsdaten der Krankenhäuser gemäß § 21 Krankenhausentgeltgesetz (KHEntG) basiert. Die Mikrodaten sind auf Servern des StBA gemäß den dort geltenden Datenschutzbestimmungen gespeichert. Grundgesamtheit sind alle Patienten, die vollstationär in einem Krankenhaus behandelt wurden, das dem §1 KHEntgG unterliegt. Die räumliche Abdeckung erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet.

Die Studie wurde von der Ethikkommission der Technischen Universität München genehmigt und erfolgte gemäß den aktuellen Richtlinien (e6, e7).

Anhand der fallspezifischen DRG erfolgte eine Verknüpfung mit dem G-DRG-Fallpauschalenkatalog des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK). Verknüpft wurden die geschlechts- und altersspezifische Einwohnerzahl, der siedlungsstrukturelle Kreistyp, die DRG-Bewertungsrelation sowie die mittlere Grenzverweildauer. Die Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften wurde durch Mitarbeiter des Forschungsdatenzentrums sichergestellt.

Die Ein- und Ausschlusskriterien orientierten sich an der Studie von Landenhed (e8). In unserer Studie wurden alle DRG-Fälle der Berichtsjahre 2005–2014 eingeschlossen, für die ein nrAAA (I71.4) oder rAAA (I71.3) als Haupt- oder Nebendiagnose (HD, ND) codiert worden war. Ausgeschlossen wurden alle DRG-Fälle, die ohne eine operative Therapie (OAR oder EVAR) in ein anderes Krankenhaus weiterverlegt worden waren. Als operative Therapie wurden die OPS-Codes 5-384.5* und 5-384.7* für OAR sowie 5-38a.1* für EVAR verwendet. Details sind der eGrafik 1 und der eTabelle 1 zu entnehmen.

Patientenflussdiagramm
eGrafik 1
Patientenflussdiagramm
Verwendete Codes gemäß OPS sowie ICD-10, nach der vom DIMDI (www.dimdi.de) bereitgestellten Fassung
eTabelle 1
Verwendete Codes gemäß OPS sowie ICD-10, nach der vom DIMDI (www.dimdi.de) bereitgestellten Fassung

Alle Analysen beziehen sich auf jeweils einen Krankenhausfall (Analyseeinheit). Das Patientenflussdiagramm ist in eGrafik 1 abgebildet. Es wurde angenommen, dass der Großteil der Patienten mit nrAAA (als HD) nur einmalig mit OAR oder EVAR behandelt wird und der Großteil der Patienten nur einmalig ein rupturiertes infrarenales Aortenaneurysma erleidet. Doppelzählungen sind daher als selten anzusehen. Patienten mit nrAAA als HD, die im gleichen Aufenthalt nicht operativ therapiert wurden (eTabelle 2), wurden von den Hauptanalysen ausgeschlossen. Somit ergaben sich die Subgruppen (eGrafik 1):

Charakteristika ausgeschlossener Patienten mit I71.4 als Haupt- oder Nebendiagnose, jedoch ohne operative Therapie (keine OAR oder EVAR im gleichen Aufenthalt durchgeführt)
eTabelle 2
Charakteristika ausgeschlossener Patienten mit I71.4 als Haupt- oder Nebendiagnose, jedoch ohne operative Therapie (keine OAR oder EVAR im gleichen Aufenthalt durchgeführt)
  • nrAAA (OP): operativ therapierte nrAAA
  • rAAA (OP): operativ therapierte rAAA
  • rAAA (kons.): nichtoperativ therapierte rAAA, nicht weiterverlegt.

Die Gruppe aller rupturierten Patienten wurde als „rAAA (alle)“, die Gruppe aller rAAA und nrAAA als „AAA (alle)“ bezeichnet. Analysiert wurden die Krankenhausinzidenz, die Verweildauer, der Anteil endovaskulär Behandelter sowie die Letalität in den Gruppen AAA (alle), rAAA (alle), nrAAA (OP), rAAA (OP) und rAAA (konservativ). Inzidenzen wurden als direkt altersstandardisierte Werte berechnet. Zur direkten Altersstandardisierung wurde die „Europastandardbevölkerung 2013“ verwendet (e9). Bezüglich der Methoden der direkten und indirekten Altersbeschränkung verweisen wir auf die einschlägige Literatur (e10). Letalität wurde als absoluter Wert angegeben und indirekt alters- und risikostandardisiert. Zur Risikostandardisierung diente der Elixhauser Komorbiditäts-Score (e11e13).

Statistische Analysen

Für metrische Variablen wurden einheitlich der Median sowie das 25-%- und 75-%-Quantil berechnet. Die Datenaufbereitung und Analyse (in Form einer KDFV; Nutzung des vom Statistischen Bundesamt bereitgestellten „NewVar Makro“, Version 1.2) erfolgte mit dem Statistikprogramm SAS, Version 9.2 für Microsoft Windows (Copyright 2015 SAS Institute Inc., Cary, NC, USA). Die grafische Aufbereitung der Daten erfolgte mit Microsoft Excel sowie mithilfe des Statistikprogramms R (Version 3.2.1; The R Foundation, www.r-project.org).

Ergebnisse

Von insgesamt 118 162 zwischen 2005 und 2014 eingeschlossenen Patienten waren 86 % männlich (Tabelle 1). Bei 81 % lag ein nrAAA und bei 19 % ein rAAA vor. Die rohe Krankenhausinzidenz für alle AAA (operativ versorgte nrAAA und alle rAAA) lag bei durchschnittlich 13,2 pro 100 000 Einwohner. Die standardisierte Krankenhausinzidenz aller AAA hatte einen Wert von 27,9/100 000 für Männer und von 3,3/100 000 für Frauen. Diese Werte stiegen bei nrAAA von 2005 bis 2014 an (Männer: von 20,3 auf 23,6; Frauen: von 2,0 auf 2,8 pro 100 000 Einwohner) und fielen bei rAAA im gleichen Zeitraum ab (von 6,3 auf 4,4 beziehungsweise von 1,1 auf 0,8 pro 100 000 Einwohner). Die gruppenspezifischen Verläufe der altersstandardisierten Krankenhausinzidenz sind in der Grafik 1 und eGrafik 2 abgebildet. Das mediane Alter betrug 73 Jahre und war von 2005 bis 2014 über alle Gruppen hinweg bei Frauen höher als bei Männern.

Altersstandardisierte Krankenhausinzidenz im Verlauf von 2005–2014
Grafik 1
Altersstandardisierte Krankenhausinzidenz im Verlauf von 2005–2014
Charakteristika des Patientenkollektives
Tabelle 1
Charakteristika des Patientenkollektives
Altersstandardisierte Krankenhausinzidenz für alle eingeschlossenen AAA (links) sowie alle eingeschlossenen rAAA (rechts) im Verlauf von 2005–2014
eGrafik 2
Altersstandardisierte Krankenhausinzidenz für alle eingeschlossenen AAA (links) sowie alle eingeschlossenen rAAA (rechts) im Verlauf von 2005–2014

Die häufigsten dokumentierten Komorbiditäten des abdominalen Aortenaneurysmas waren arterielle Hypertonie (69 %), koronare Herzkrankheit (33 %), weitere kardiale Erkrankungen (32 %), periphere vaskuläre Durchblutungsstörungen (32 %) sowie Niereninsuffizienz (20 %) (Tabelle 1). Die Koinzidenz zerebrovaskulärer Erkrankungen betrug 7 %, die von malignen Erkrankungen 3 %. Der mittlere Elixhauser Score war 5 und der Case-Mix-Index 4,94. Die Zeitverläufe des Case-Mix-Index und des Elixhauser Score sind in eGrafik 3 dargestellt.

Zeitverlauf 2005–2014 des medianen Case-Mix-Index (oben) und des medianen Elixhauser Komorbiditätsscore (unten) für therapierte nrAAA (links) und rAAA (rechts)
eGrafik 3
Zeitverlauf 2005–2014 des medianen Case-Mix-Index (oben) und des medianen Elixhauser Komorbiditätsscore (unten) für therapierte nrAAA (links) und rAAA (rechts)

Die Therapie erfolgte in 48 % der Fälle endovaskulär (EVAR), bei nrAAA in 56 % und bei rAAA in 20 % (Tabelle 2). Die mediane Verweildauer bei nrAAA betrug 11 Tage, bei operativ therapiertem rAAA 14 Tage. Die Zunahme des EVAR-Anteils und die Abnahme der Verweildauer zeigen die eGrafiken 4 und 5. Das krankenhausbezogene Fallvolumen aller operativ oder endovaskulär versorgten AAA betrug im Median 37 pro Jahr (32 für nrAAA und 4 für rAAA).

Management und Ergebnisse
Tabelle 2
Management und Ergebnisse

Die häufigsten Komplikationen bei allen nrAAA und rAAA zusammen waren akute Extremitätenischämie (4,4 %), akuter Myokardinfarkt (2,0 %) und akute Mesenterialischämie (2,0 %) (eTabelle 3). Die Letalität betrug 3,4 % bei nrAAA (OAR 5,3 %; EVAR 1,7 %) sowie 40 % bei operativ behandelten rAAA und 71 % bei nichtoperativ behandelten rAAA (Tabelle 2). Die rohe Letalität aller AAA sank bei Männern von 27,4 % im Jahr 2005 auf 17,4 % in 2014 (37 % relative Risikoreduktion [RRR]) (eGrafik 6). Ein ähnlicher Trend zeigte sich bei Frauen (14,4 % auf 9,7 %; 33 % RRR). Nach Alters- und Risikoadjustierung (eKasten) war dieser Trend weiterhin vorhanden, jedoch weniger ausgeprägt (Männer 9 % RRR, Frauen 18 % RRR) (Grafik 2, eGrafik 7).

Letalität (alters- und risikoadjustiert) im Zeitverlauf von 2005 bis 2014
Grafik 2
Letalität (alters- und risikoadjustiert) im Zeitverlauf von 2005 bis 2014
Rohwerte zur Krankenhaus-Letalität
eGrafik 6
Rohwerte zur Krankenhaus-Letalität
Letalität (alters- und risikoadjustiert) für alle eingeschlossenen AAA (links) sowie alle eingeschlossenen rAAA (rechts) im Zeitverlauf von 2005–2014
eGrafik 7
Letalität (alters- und risikoadjustiert) für alle eingeschlossenen AAA (links) sowie alle eingeschlossenen rAAA (rechts) im Zeitverlauf von 2005–2014
Komplikationen und sekundäre Outcomes
eTabelle 3
Komplikationen und sekundäre Outcomes

Diskussion

Die vorliegende Studie zeigt, dass über alle Berichtsjahre (2005–2014) und Subgruppen hinweg die Krankenhausinzidenz von AAA bei Männern deutlich höher war als bei Frauen, dass die Krankenhausinzidenz von nrAAA zugenommen und die von rAAA abgenommen hat, dass die Letalität bei Frauen generell höher war als bei Männern und dass die Gesamtletalität bei allen Subgruppen und bei beiden Geschlechtern zurückgegangen ist.

Krankenhausinzidenz

Die auf die „Europastandardbevölkerung 2013“ standardisierte Krankenhausinzidenz des AAA betrug 27,9/100 000 Männer und 3,3/100 000 Frauen. Sieht man von Verzerrungen durch methodische Unterschiede ab, sind diese Daten kongruent mit Ergebnissen unter anderem aus Südschweden (32,6/100 000 Männer, 5,6/100 000 Frauen [12]). Die Werte dieser Analyse liegen aber am unteren Rand der international berichteten Inzidenzen (11–117/100 000 Männer und 2,2–34/100 000 Frauen) (13). Dabei ist zu beachten, dass die zugrunde liegenden Datenerhebungsverfahren, die Berichtszeiträume, die Gesundheitssysteme (und damit Vergütungsverfahren), die Falldefinitionen sowie die Verfahren zur Altersstandardisierung inklusive der verwendeten Standardbevölkerungen unterschiedlich waren (6, 1318). In Bezug auf die Falldefinitionen wurde im Rahmen dieser Studie angenommen, dass bei rAAA grundsätzlich eine Behandlungsindikation besteht. Bei nrAAA wurde a posteriori von einer Behandlungsindikation ausgegangen, sobald eine AAA-Therapie verschlüsselt war (19). Es könnten somit DRG-Fälle ausgeschlossen worden sein, die zwar ein behandlungsbedürftiges nrAAA hatten, aber nicht behandelt wurden oder nicht behandelt werden konnten. In der Gruppe der rAAA könnten dagegen DRG-Fälle enthalten sein, die zwar als rupturiert verschlüsselt wurden, für die aber keine Therapieindikation oder Therapiemöglichkeit bestand. Auch ist nicht auszuschließen, dass in dieser Gruppe DRG-Fälle enthalten sind, die aus klinischer Sicht eigentlich nicht einem rupturierten Aortenaneurysma entsprechen (zum Beispiel penetrierendes Aortenulcus), die anders therapiert wurden oder deren Therapie durch einen unspezifischen oder inkorrekten OPS-Code verschlüsselt wurde, was die beobachtete, niedrig erscheinende Letalität von 71 % bei nicht operativ behandelten rAAA erklären könnte. Solche Fehlklassifikationen können anhand der verfügbaren Daten nicht klinisch gegengeprüft werden.

Weitere Ursachen für die im Vergleich zur Literatur eher niedrigeren Krankenhausinzidenzen könnten sein, dass in unserer Studie Aortenaneurysmen ohne Lokalisationsangabe (I71.8/9), nicht therapierte nrAAA, thorakoabdominale Aneurysmen sowie Aneurysmen aufgrund von Aortendissektionen (I71.0) ausgeschlossen waren (14, 17, 1921). Aortendissektionen wurden grundsätzlich ausgeschlossen (zur Abschätzung der quantitativen Verhältnisse: n = 5 596 Fälle im Jahr 2014 mit Dissektion der Aorta als Hauptdiagnose, ICD-10-Code I71.0), da sich die Pathogenese und die Therapieoptionen relevant unterscheiden. Die Pathogenese der ebenfalls ausgeschlossenen thorakoabdominalen (n = 1 667 Fälle in 2014 nach ICD-10-Codes I71.5/6) als auch der suprarenalen Aneurysmen (n = 218 Prozeduren in 2014 nach OPS-Code 5 384.7) ist zwar mit der von infrarenalen Aneurysmen vergleichbar, jedoch unterscheiden sie sich in Bezug auf die zur Verfügung stehenden Therapieoptionen, Morbidität und Mortalität deutlich. Diese etwas restriktivere Falldefinition beschreibt unseres Erachtens das Patientenkollektiv spezifischer, ohne zu einer relevanten Verringerung der Fallzahl zu führen.

Die bei Männern gegenüber Frauen grundsätzlich höhere Krankenhausinzidenz (10:1 für nrAAA, 6 : 1 für rAAA) ist konsistent mit den Ergebnissen anderen Studien, die das Geschlechterverhältnis mit circa 2,6–6:1 beziffern, wobei methodische Heterogenität einen direkten Vergleich erschwert (13, 2225).

Es zeigte sich, dass bei beiden Geschlechtern die Krankenhausinzidenz der nrAAA leicht zunahm und die der rAAA abnahm, wie es in ähnlicher Weise in den USA (26), in Schweden (27, 28) oder in England, Wales und Schottland (14) beobachtet worden war. Die Entwicklung bei nrAAA könnte durch eine reell gestiegene Inzidenz oder ein geändertes Codierverhalten bedingt worden sein. Nach Meinung der Autoren ist aber eher davon auszugehen, dass durch ein geschärftes Krankheitsbewusstsein bei Patienten und Ärzten, Screeningprogramme sowie verbesserte Therapiemöglichkeiten mehr Erkrankte einer elektiven Versorgung zugeführt wurden.

Anteil endovaskulärer Behandlungen

Insgesamt stieg der Anteil endovaskulär behandelter Patienten an, bei nrAAA deutlicher als bei rAAA. Während der EVAR-Anteil bei rAAA bei beiden Geschlechtern ungefähr gleich war, wurden bei Frauen mit nrAAA grundsätzlich seltener endovaskuläre Verfahren angewandt. Die absoluten Werte als auch die zeitliche Entwicklung sind gut mit anderen Ländern vergleichbar (16, 2931). Die Geschlechterunterschiede beim nrAAA sind nach Meinung der Autoren am ehesten durch die unterschiedliche Gefäßanatomie, kleinere Zugangsgefäße, kürzere Landungszonen für EVAR und stärkere Kalzifizierung der Gefäßwand bedingt (3234).

Krankenhausletalität

Die standardisierte Krankenhausletalität zeigte wie in anderen Ländern (26, 31) einen leicht rückläufigen Trend, war aber bei Männern über alle Subgruppen und Jahre hinweg niedriger als bei Frauen. Die bei nrAAA beobachtete Krankenhausletalität von durchschnittlich 3,3 % für Männer und 5,3 % für Frauen ist mit anderen Ländern vergleichbar (unter anderem USA, Großbritannien, Schweiz, Schweden, Australien; Männer 2,1–3,6 %; Frauen 2,9–6,5 % [31, 35]). Die Geschlechterdifferenz ist wahrscheinlich auf anatomische Charakteristika, Lebensstilfaktoren, Sexualhormone, immunologische Prozesse oder genetische Ursachen zurückzuführen (13). Zudem wird angenommen, dass bei Frauen kardiovaskuläre Begleiterkrankungen häufiger unterdiagnostiziert sind (36). In Bezug auf rAAA ist die Geschlechterdifferenz bei der Krankenhausletalität insgesamt geringer als in Bezug auf nrAAA; die Absolutwerte sind ebenfalls sowohl für Männer (39 %) als auch für Frauen (48 %) mit anderen Ländern vergleichbar (Männer 28–44 %; Frauen 22–53 % [31, 35]). Die Variabilität ist am ehesten durch unterschiedliche Standardisierungsverfahren für Alter und Risiko, abweichende Berichtszeiträume und variierende Anteile endovaskulär Behandelter bedingt, die einen Vergleich schwierig machen. Interessanterweise ist, wie in eGrafik 3 abgebildet, bei nrAAA trotz identischem Case-Mix-Index bei Frauen ein generell höherer Elixhauser Risiko-Score zu beobachten, während bei rAAA das Gegenteil (niedrigerer Case-Mix-Index bei gleichem Risiko-Score) vorliegt. Trotz eventueller vergütungsassoziierter Codiereffekte könnte der höhere Risiko-Score bei Frauen mit nrAAA auf eine höhere Komorbidität hinweisen, die – in Kombination mit dem grundsätzlich höheren Alter und niedrigerem EVAR-Anteil bei Frauen (eGrafik 4) – die erhöhte Krankenhausletalität erklärt. Dies ist ein wahrscheinlicher Grund für die längeren Verweildauern bei Patientinnen mit nrAAA. Zudem leben Frauen häufig länger als ihre Ehepartner, was bei dann fehlender häuslicher Pflege und Unterstützung durch den Ehepartner ebenfalls eine längere Aufenthaltsdauer verursachen könnte (37, 38). Da der Durchmesser des Aneurysmas in den DRG-Daten nicht erfasst wurde, kann nur darüber spekuliert werden, ob Frauen eine Aneurysmagröße von 5,0–5,5 cm bei anlagebedingt kleineren Gefäßen erst im höheren Lebensalter erreichen und damit im Umkehrschluss die Indikation zur Behandlung erst „zu spät“ gestellt wird. Zudem haben Frauen schon bei kleineren AAA-Diametern ein höheres Rupturrisiko (39).

Anteil der endovaskulär therapierten Patienten für nrAAA (links) und rAAA (rechts) im Zeitverlauf von 2005–2014
eGrafik 4
Anteil der endovaskulär therapierten Patienten für nrAAA (links) und rAAA (rechts) im Zeitverlauf von 2005–2014
Mediane Verweildauer für behandelte nrAAA (links) und rAAA (rechts) im Zeitverlauf von 2005–2014
eGrafik 5
Mediane Verweildauer für behandelte nrAAA (links) und rAAA (rechts) im Zeitverlauf von 2005–2014

Limitationen

Diese Analyse weist Limitationen auf, die im eKasten detaillierter aufgeführt sind und hier kurz zusammengefasst werden:

  • Die Daten sind keine klinisch erhobenen, sondern administrative Angaben, sodass Fehlcodierungen oder Änderungen des Codierverhaltens zu einer Verzerrung in Bezug auf Fallselektion, Fallgruppierung, Diagnosen und Prozeduren geführt haben könnten.
  • Während eine Überdokumentation aufgrund regelmäßiger Kontrollen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) eher unwahrscheinlich ist, muss von einer Unterdokumentation von Nebendiagnosen oder Prozeduren, die nicht DRG-erlösrelevant sind, ausgegangen werden.
  • Eine Risikoadjustierung der Letalität war nur mittels Alter, Geschlecht und Elixhauser Score möglich. Letzterer ist zwar ein validiertes Instrument (40), jedoch werden einige aneurysmaspezifischen Risikofaktoren, wie zum Beispiel Aneurysmadurchmesser und technisches Anspruchsniveau, nicht abgebildet.
  • Die Beobachtung endet mit der Entlassung des Patienten aus dem Krankenhaus. Todesfälle und Komplikationen, die nach Entlassung aus dem Krankenhaus auftraten, wurden nicht erfasst.
  • Sekundäre („weiche“) Outcomes, wie zum Beispiel Lebensqualität oder andere „patient-reported outcomes“, wurden nicht erfasst und konnten daher nicht analysiert werden.

Danksagung
Wir danken Melanie Scheller vom Forschungsdatenzentrum der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder in Wiesbaden für die stets freundliche und sehr kompetente Unterstützung bei der Planung und Durchführung der kontrollierten Datenfernverarbeitung. Zudem danken wir Jutta Spindler, Sabine Nemitz und ihren Mitarbeiter/n/innen vom Statistischen Bundesamt für die Unterstützung des Projekts. Zudem danken wir den Gutachtern für die wertvollen Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge.

Interessenkonflikt

Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 16. 12. 2016, revidierte Fassung angenommen: 16. 3. 2017

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. med. Hans-Henning Eckstein
Klinik und Poliklinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie
Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Ismaninger Straße 22, 81675 München
gefaesschirurgie@lrz.tum.de

Zitierweise
Kühnl A, Erk A,Trenner M, Salvermoser M, Schmid V, Eckstein HH: Incidence, treatment and mortality in patients with abdominal aortic aneurysms—an analysis of hospital discharge data from 2005–2014. Dtsch Arztebl Int 2017; 114: 391–8. DOI: 10.3238/arztebl.2017.0391

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

Zusatzmaterial
Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
www.aerzteblatt.de/lit2217 oder über QR-Code

eKasten, eGrafiken, eTabellen:
www.aerzteblatt.de/17m0391 oder über QR-Code

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Klinik für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie, Klinikum rechts der Isar,
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Institut für Statistik, Ludwig-Maximilians-Universität München: Prof. Dr. rer. nat. Schmid
Der klinische Aspekt
Altersstandardisierte Krankenhausinzidenz im Verlauf von 2005–2014
Grafik 1
Altersstandardisierte Krankenhausinzidenz im Verlauf von 2005–2014
Letalität (alters- und risikoadjustiert) im Zeitverlauf von 2005 bis 2014
Grafik 2
Letalität (alters- und risikoadjustiert) im Zeitverlauf von 2005 bis 2014
Charakteristika des Patientenkollektives
Tabelle 1
Charakteristika des Patientenkollektives
Management und Ergebnisse
Tabelle 2
Management und Ergebnisse
Patientenflussdiagramm
eGrafik 1
Patientenflussdiagramm
Altersstandardisierte Krankenhausinzidenz für alle eingeschlossenen AAA (links) sowie alle eingeschlossenen rAAA (rechts) im Verlauf von 2005–2014
eGrafik 2
Altersstandardisierte Krankenhausinzidenz für alle eingeschlossenen AAA (links) sowie alle eingeschlossenen rAAA (rechts) im Verlauf von 2005–2014
Zeitverlauf 2005–2014 des medianen Case-Mix-Index (oben) und des medianen Elixhauser Komorbiditätsscore (unten) für therapierte nrAAA (links) und rAAA (rechts)
eGrafik 3
Zeitverlauf 2005–2014 des medianen Case-Mix-Index (oben) und des medianen Elixhauser Komorbiditätsscore (unten) für therapierte nrAAA (links) und rAAA (rechts)
Anteil der endovaskulär therapierten Patienten für nrAAA (links) und rAAA (rechts) im Zeitverlauf von 2005–2014
eGrafik 4
Anteil der endovaskulär therapierten Patienten für nrAAA (links) und rAAA (rechts) im Zeitverlauf von 2005–2014
Mediane Verweildauer für behandelte nrAAA (links) und rAAA (rechts) im Zeitverlauf von 2005–2014
eGrafik 5
Mediane Verweildauer für behandelte nrAAA (links) und rAAA (rechts) im Zeitverlauf von 2005–2014
Rohwerte zur Krankenhaus-Letalität
eGrafik 6
Rohwerte zur Krankenhaus-Letalität
Letalität (alters- und risikoadjustiert) für alle eingeschlossenen AAA (links) sowie alle eingeschlossenen rAAA (rechts) im Zeitverlauf von 2005–2014
eGrafik 7
Letalität (alters- und risikoadjustiert) für alle eingeschlossenen AAA (links) sowie alle eingeschlossenen rAAA (rechts) im Zeitverlauf von 2005–2014
Ergänzung zum Methodenteil
eKasten
Ergänzung zum Methodenteil
Verwendete Codes gemäß OPS sowie ICD-10, nach der vom DIMDI (www.dimdi.de) bereitgestellten Fassung
eTabelle 1
Verwendete Codes gemäß OPS sowie ICD-10, nach der vom DIMDI (www.dimdi.de) bereitgestellten Fassung
Charakteristika ausgeschlossener Patienten mit I71.4 als Haupt- oder Nebendiagnose, jedoch ohne operative Therapie (keine OAR oder EVAR im gleichen Aufenthalt durchgeführt)
eTabelle 2
Charakteristika ausgeschlossener Patienten mit I71.4 als Haupt- oder Nebendiagnose, jedoch ohne operative Therapie (keine OAR oder EVAR im gleichen Aufenthalt durchgeführt)
Komplikationen und sekundäre Outcomes
eTabelle 3
Komplikationen und sekundäre Outcomes
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