ArchivDeutsches Ärzteblatt24/1996OECD-Staaten setzen neue Ziele für Entwicklungshilfe

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OECD-Staaten setzen neue Ziele für Entwicklungshilfe

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LNSLNS OECD-Staaten setzen neue Ziele für Entwicklungshilfe
PARIS. Der Entwicklungshilfe-Ausschuß der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sechs Ziele formuliert, die er bis zum Jahr 2015 verwirklichen will. Unter anderem will er die Zahl der Menschen, die mit einem Pro-Kopf-Einkommen von weniger als 1,50 DM täglich auskommen müssen, um die Hälfte senken. Derzeit sind das rund 1,3 Milliarden. Außerdem sollen weltweit alle Kinder eine Grundschulausbildung erhalten. Der Zugang zur Bildung soll auch für Frauen erleichtert werden. Die Kindersterblichkeit soll um zwei Drittel, die Müttersterblichkeit um drei Viertel verringert werden. Familienplanung soll bis zum Jahr 2015 allen zugänglich sein. Außerdem will der Ausschuß Umweltschutzprojekte fördern.
Im Ausschuß für Entwicklungshilfe sind 21 der 26 OECD-Staaten sowie die Europäische Kommission vertreten. Er bringt rund 85 Prozent der weltweiten Hilfe für die Entwicklungsländer auf. Die finanzielle Hilfe war 1994 von jährlich umgerechnet 90 Milliarden DM um acht Prozent auf rund 83 Milliarden DM gesunken. Im vergangenen Jahr verringerte sich die Summe nochmals um fünf bis zehn Prozent. afp
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