ÄRZTESTELLEN: Nachgefragt

„Weiterbildung ist eine urärztliche Aufgabe“

Dtsch Arztebl 2017; 114(25): [4]

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Interview mit Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Bruder, Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Elisabeth-Krankenhaus Essen

Herr Dr. Bruder, wodurch zeichnet sich die Weiterbildung in Ihrer Klinik konkret aus?

Foto: Contilia
Foto: Contilia

Unser Ziel ist es, unsere Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand der Medizin zu halten und die Fort- und Weiterbildung gut in den Klinikalltag zu integrieren. Denn Weiterbildung ist eine urärztliche Aufgabe. Ganz konkret zeichnet sich unser Curriculum dadurch aus, dass es planbar und verlässlich ist. Das heißt, wir haben einen verbindlichen Rotationsplan für alle Funktionsbereiche der Klinik. Diesen Plan durchlaufen alle Mitarbeiter in der Aus- und Weiterbildung. Begleitet werden sie dabei von einem Mentor. Mit diesem Mentoren-Programm bringen wir erfahrene und junge Ärzte zusammen, sodass sie voneinander lernen können.

Worauf legen Sie dabei besonderen Wert?

Das Arbeiten im Team ist für uns Ärzte besonders wichtig. Wir möchten die Mitarbeiter motivieren, sich weiterzubilden. Weiterbildung ist auch Weiterentwicklung, die neuen Raum schafft für die berufliche wie auch die persönliche Entwicklung. Unser Ziel ist es, die jungen Ärzte zu sehr guten Kardiologen auszubilden und sie auf diesem Weg zu begleiten.

Warum sollte ein junger Arzt Ihre Klinik wählen?

Mit unserem Curriculum fördern wir junge Ärzte, aber wir fordern sie auch. Wir nehmen die jungen Kollegen frühzeitig in die Verantwortung. Sie betreuen eigenständig Projekte und haben die Möglichkeit, in einer breit aufgestellten Klinik im Team mit und von Experten zu lernen.

Welche Unterstützung bieten Sie den Assistenzärzten?

Besonders wichtig ist die persönliche Kommunikation. Wir führen regelmäßig Vorgesetzten-Mitarbeiter-Gespräche. Wenn es Bedarf gibt, sind wir auch darüber hinaus persönliche erreichbar. Weitere Unterstützung geben unsere Leitlinien. Dieser transparente Umgang mit Erwartungen und Grenzen macht das Miteinander angenehm.

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