ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2017Koalitionsvertrag in NRW: Landarztquote und mehr Geld für Kliniken

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Koalitionsvertrag in NRW: Landarztquote und mehr Geld für Kliniken

Hillienhof, Arne; afp

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Armin Laschet (CDU), re., daneben Christian Lindner (FDP), könnte am 27. Juni zum Ministerpräsidenten gewählt werden. Foto: picture alliance
Armin Laschet (CDU), re., daneben Christian Lindner (FDP), könnte am 27. Juni zum Ministerpräsidenten gewählt werden. Foto: picture alliance

CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen (NRW) wollen die Mittel zur Krankenhausinvestitionsfinanzierung im Rahmen eines Sonderprogramms erhöhen. Das geht aus dem Koalitionsvertrag der beiden Parteien hervor. Die Anhebung der Investitionskostenförderung soll mit der Einleitung von Strukturveränderungen in der Krankenhauslandschaft verbunden werden. Ziel sei mehr Qualität und Effizienz, hieß es.

In der Versorgung macht sich die Koalition dafür stark, die Zahl der Fachärzte für Allgemeinmedizin zu erhöhen. Dazu will sie den Aufbau einer medizinischen Fakultät in Bielefeld fördern. Darüber hinaus planen CDU und FDP, an den medizinischen Fakultäten Professuren für Allgemeinmedizin zu etablieren. Zudem setzt die Koalition auf eine Landarztquote. Zehn Prozent der Medizinstudienplätze sollen an Bewerber vergeben werden, wenn diese sich verpflichten, später in der Region als Hausarzt zu arbeiten.

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Neben Inhalten haben sich CDU und FDP auf die Ressortverteilung verständigt. Die CDU wird neun, die FDP drei Minister stellen. Das Ressort Gesundheit fällt an die CDU. Ressortzuschnitte und Minister sollen in der nächsten Woche bekannt gemacht werden. Über den Koalitionsvertrag müssen FDP- und CDU-Mitglieder noch entscheiden. hil/afp

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