ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2017Arthur Konnerth: Impulsgeber für die Neurowissenschaften

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Arthur Konnerth: Impulsgeber für die Neurowissenschaften

Dtsch Arztebl 2017; 114(26): A-1331 / B-1107 / C-1085

Krüger-Brand, Heike E.

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Arthur Konnerth, Foto: Astrid Eckert und Andreas Heddergott TU München
Arthur Konnerth, Foto: Astrid Eckert und Andreas Heddergott TU München

Prof. Dr. med. Dr. h. c. Arthur Konnerth, Direktor des Instituts für Neurowissenschaften an der Technischen Universität München (TUM), wurde von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung die Senior-Forschungsprofessur Neurowissenschaften für seine Spitzenleistungen in der Hirnforschung verliehen. Mit der bis zu einer Million Euro dotierten Auszeichnung ehrt die Stiftung das Lebenswerk des 64-jährigen Neurowissenschaftlers und seine Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Visualisierung und funktionellen Charakterisierung einzelner Neuronen und Synapsen im Säugergehirn. Die Professur soll es Konnerth in den nächsten Jahren ermöglichen, seine Forschung auf dem Gebiet der Neurophysiologie und dabei vor allem seine Untersuchungen zu den Grundlagen der Alzheimerschen Erkrankung zu intensivieren.

Die vielfach ausgezeichnete Arbeit des Leibniz-Preisträgers Arthur Konnerth habe dazu beigetragen, die TUM zu einem international sichtbaren Zentrum für neurowissenschaftliche Forschung zu machen, betonte TUM-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang A. Herrmann bei der Verleihung. „Jüngstes Beispiel ist der hochdotierte ,Brain Prize‘, mit dem er 2015 für die Erfindung der Zwei-Photonen-Mikroskopie ausgezeichnet wurde.“ Mit elektrophysiologischen und bildgebenden Methoden in vivo werden dabei synaptische Interaktionen in neuronalen Netzen des intakten Gehirns untersucht, um die Mechanismen von Lernen und Gedächtnis besser zu verstehen. Heike E. Krüger-Brand

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