ArchivDeutsches Ärzteblatt24/1996Museum „Kulturgeschichte der Hand“: Anatomie, Werbung und Kunst

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Museum „Kulturgeschichte der Hand“: Anatomie, Werbung und Kunst

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LNSLNS Das Museum "Kulturgeschichte der Hand" in Wolnzach in der Hallertau zeigt nach eigenen Angaben, was der Mensch mit der Hand macht. Es geht um Fingerfertigkeit und Anatomie der Hand, Zeichen- und Gebärdensprache, Beten und Graphologie, Werbung und Symbolik der Hand und um die Hand in der Kunst.


800 Exponate
Möglich gemacht hat das Museum "Kulturgeschichte der Hand" die Initiative des Sammlers Norbert Nemetz und des Wolnzacher Bürgermeisters Josef Schäch. Auf das Thema Hand stieß Nemetz vor 15 Jahren. Eine amerikanische Austauschschülerin hatte das Magazin "Life" mitgebracht, dessen Titelseite eine große weiße und eine dünne schwarze Hand zeigte; das Bild des Jahres 1981 "Ende der Dürre – Uganda, der Krieg ist aus". Dieses Foto entfachte Nemetz’ Sammelleidenschaft. Rund 800 Stücke und eine Vielzahl von Texten und Artikeln umfaßt die Sammlung inzwischen. Für das Museum traf Volkskundler Christoph Pinzl die Auswahl, nachdem Josef Schäch den Sammler überzeugt hatte, sein Material der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Informationen: Museum "Kulturgeschichte der Hand", Am Brunnen 1b, 85283 Wolnzach (Hallertau), Tel 0 84 42/16 54, Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10 bis 17 Uhr WZ

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