MEDIZIN: Originalarbeit

Resektion oder Transplantation beim frühen hepatozellulären Karzinom

Systematisches Review und Metaanalyse

Resection or transplant in early hepatocellular carcinoma—a systematic review and meta-analysis

Dtsch Arztebl Int 2017; 114(31-32): 519-26; DOI: 10.3238/arztebl.2017.0519

Schoenberg, Markus B.; Bucher, Julian N.; Vater, Adrian; Bazhin, Alexandr V.; Hao, Jingcheng; Guba, Markus O.; Angele, Martin K.; Werner, Jens; Rentsch, Markus

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Hintergrund: Das hepatozelluläre Karzinom (HCC) hat eine Inzidenz von 5–10/100 000 in der westlichen Welt. In 20 % der Fälle kann eine chirurgische Leberresektion (LR) oder -transplantation (LT) durchgeführt werden. Die LT erzielt ein besseres Überleben, da das präkanzeröse Gewebe entfernt wird. Um die Allokation der Spenderorgane zu optimieren, müssen die Patienten, für die eine LR ausreichend ist, identifiziert werden. In dieser Metaanalyse wurden LT und LR für ein frühes HCC in gut kompensierter Zirrhose verglichen.

Methode: Nach einer systematischen Literaturrecherche erfolgte eine Subgruppenanalyse der Studien, in denen Patienten mit frühem HCC in gut kompensierter Zirrhose nach LR und LT beobachtet wurden. Das Gesamtüberleben nach 1, 3 und 5 Jahren sowie die Morbidität und Mortalität wurden mittels einer „random effects“-Metaanalyse verglichen.

Ergebnisse: Es wurden 54 Studien mit insgesamt 13 794 Patienten eingeschlossen. Bei Patienten mit frühem HCC erzielte die LT erst nach 5 Jahren eine höhere Überlebensrate als die LR (66,67 % versus 60,35 %; OR: 0,60 [0,45; 0,78], p < 0,001). Nach 1 und 3 Jahren zeigte sich jedoch kein signifikanter Unterschied. In dieser Subgruppe konnte zudem kein signifikanter Unterschied in Morbidität und Mortalität festgestellt werden. Dies stand im Kontrast zu den Ergebnissen, die in allen Studien festgestellt wurden. Hier konnte bereits nach 3 Jahren ein signifikant besseres Überleben nach LT verzeichnet werden.

Schlussfolgerung: Die LR weist beim frühen HCC nach bis zu 3 Jahren vergleichbar gute Überlebensraten und ähnliche Komplikationsraten im Vergleich zur LT auf. Deshalb sollte eine Resektion angestrebt werden, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. Im Fall eines Rezidivs können diese Patienten immer noch für eine Transplantation evaluiert werden. Diese Strategie könnte die Zuweisung der Spenderlebern verbessern.

Weltweit erkranken mit steigender Inzidenz mehr als 700 000 Menschen jährlich an einem hepatozellulären Karzinom (HCC) (1, 2). In der westlichen Welt liegt dem zum großen Teil die zunehmende Prävalenz der – aus der nichtalkoholischen Steatohepatitis resultierenden – Zirrhose zugrunde (3, e1, e2).

Bisher konnten für alle Stadien des HCC Therapieoptionen entwickelt werden: Neben der systemischen Therapie mit beispielsweise Sorafenib können lokal ablative Verfahren wie die Radiofrequenzablation (RFA), transarterielle Chemoembolisation (TACE) und die selektive interne Strahlentherapie (SIRT) das Wachstum des Tumors verlangsamen oder stoppen (4, 5). Kleine (< 2 cm) Tumoren können mit der RFA in kurativer Absicht abladiert werden (Kasten) (4, 6, e3). Für größere und oligonoduläre HCC sind die Leberresektion (LR) und -transplantation (LT) die einzigen kurativen Optionen (7).

Risikostratifizierung beim frühen HCC
Kasten
Risikostratifizierung beim frühen HCC

Die Analyse der gesamten Patientenkohorte zeigt, dass die LT ein besseres gesamtes Überleben erzielt (8). Die LT entfernt den größten Risikofaktor eines frühen Rezidivs des HCC, die Leberzirrhose. Zudem erlaubt die LT die Behandlung von Patienten, die an einer fortgeschrittenen Zirrhose leiden: Bei diesen Patienten wäre eine Resektion aufgrund des perioperativen Risikos unmöglich (4). Daher ist die LT die Behandlung der Wahl bei Patienten, die an einem HCC mit deutlicher Funktionseinschränkung der Leber leiden (8, 10).

Patienten ohne Leberzirrhose oder einer noch erhaltenen Leberfunktion können mit kurativer Absicht einer LR unterzogen werden. In selektierten Patientengruppen scheint die Resektion ähnliche Langzeitergebnisse wie die Transplantation zu erreichen (9).

Bei 20–30 % der Patienten, die chirurgisch behandelt wurden, ergeben sich zwei Behandlungsoptionen, LR und LT, wobei die Behandlungsallokation noch nicht endgültig geklärt ist (10, e4e6). Insbesondere in Anbetracht des Fehlens von Spenderlebern sind innovative und effektive Strategien zur Behandlungsallokation notwendig (8, 10).

In dieser Arbeit wurde eine Metaanalyse aller verfügbaren Studien, die LT und LR vergleichen, durchgeführt. Die Hypothese dieser Untersuchung war, dass eine LR vergleichbare Ergebnisse zur LT erzielen kann. Dementsprechend wurde aus den publizierten Daten eine Subgruppe aus Patienten mit einer kompensierten Zirrhose, für die sowohl eine LR als auch eine LT in Frage kamen, identifiziert. Zudem wurde die Morbidität und Mortalität der LR sowie LT analysiert und verglichen.

Material und Methoden

Diese Metaanalyse ist registriert im internationalen Register für systematische Reviews (PROSPERO) (Registriernummer: CRD42016002068) und wurde entsprechend der PRISMA-Richtlinien durchgeführt.

Suchstrategie und Studienselektion

Medline, PubMed und EMBASE (OvidSP) wurden nach relevanten Publikationen durchsucht. Dabei wurde der Suchbegriff „hepatocellular carcinoma resection transplantation” verwendet. Nach der Suche wurde nach folgenden Termini gefiltert: „clinical study“, „clinical trial“, „comparative study“, „data-set“, „journal article“, „meta-analysis“, „multicenter study“, „observational study“, „review“ und „systematic reviews“. Die Suche wurde eingeschränkt auf den Zeitraum von 1990 bis Dezember 2016 (Grafik 1). Die so gefundenen Publikationen wurden gescreent und für weitere Analysen in die Software RevMan überführt (RevMan, Version 5.3.5; Copenhagen: The Nordic Cochrane Centre, The Cochrane Collaboration, 2008). Die verbleibenden Arbeiten wurden anhand der Ausschlusskriterien geprüft und Studien an Tieren, In-vitro-Studien, nicht in Englisch publizierte Arbeiten, Case Reports und Untersuchungen mit weniger als 1 Jahr Follow-up oder mit weniger als 10 Patienten für jede Gruppe exkludiert.

Forest Plot des Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem frühen hepatozellulären Karzinom nach einem Follow-up von 1 Jahr
Grafik 1
Forest Plot des Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem frühen hepatozellulären Karzinom nach einem Follow-up von 1 Jahr
Forest Plot des Gesamtüberlebens
Grafik 2
Forest Plot des Gesamtüberlebens
Forest Plot des Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem frühen hepatozellulären Leberkarzinom nach einem Follow-up von 3 Jahren
Grafik 3
Forest Plot des Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem frühen hepatozellulären Leberkarzinom nach einem Follow-up von 3 Jahren

Datenextraktion

Baseline-Daten beinhalteten den Studientyp, Stichprobengröße, Geschlecht, Alter, Follow-up-Zeitraum und Child-Turcotte-Pugh(CTP)-Score. Die Datenextraktion wurde von MBS, JNB sowie AV durchgeführt und die Ergebnisse von einem zweiten Untersucher überprüft.

Definition der Patientengruppen

Das Gesamtüberleben (OS) wurde definiert als der Anteil an Patienten, die zu den definierten Follow-up-Zeitpunkten noch am Leben waren.

Um die Subgruppenanalyse der frühen HCC-Patienten durchzuführen, wurden folgende Einschlusskriterien definiert:

  • Patienten ohne oder mit einer frühen Zirrhose (Maximum CTP B) wurden eingeschlossen. Studien, die CTP-C-Patienten untersuchten, wurden ausgeschlossen.
  • Studienpopulationen, die gemäß der Autoren der Studien präoperativ sowohl für eine LR als auch LT geeignet waren.
  • Patienten, die die MILAN-Kriterien erfüllten.

Komplikationen

Frühpostoperative Mortalität wurde als „in-hospital mortality” definiert. Da die meisten Studien nicht zwischen leichten und schweren Komplikationen, zum Beispiel Clavien-Dindo-Klassifikation, unterschieden, wurden die Gesamtkomplikationen analysiert. Sowohl für die Morbidität als auch die Mortalität wurde der Unterschied mittels einer „random effects“-Metaanalyse berechnet.

Bewertung der Qualität der Studien

Mit dem „risk of bias”-Tool der Software RevMan wurde eine „risk of bias“-Analyse durchgeführt. Alle Studien enthielten ein hohes Risiko für ein Selektionsbias, da alle Untersuchungen retrospektiv durchgeführt wurden. Die Verblindung der Patienten konnte nicht beurteilt werden („performance bias“ und „detection bias“), da dies bei einer retrospektiven Studie nicht möglich ist.

Statistische Analyse

Die Daten wurden in einer Exceldatenbank gesammelt (Microsoft Excel for Mac; Version 15.19.1, Microsoft Corporation, Redmond, USA). Kontinuierliche Variablen wurden mit dem Median und der interquartilen Spanne (IQR) angegeben.

Der primäre Endpunkt war das OS nach Resektion oder Transplantation in allen Arbeiten und den Studien, die ein frühes HCC untersuchten. Sekundär wurden die Komplikationen und die frühe Mortalität verglichen. Für alle Vergleiche wurden „random effects“-Metaanalysen durchgeführt. Alle Behandlungseffekte wurden als Odds Ratio (OR) und 95-%-Konfidenzintervall (KI) berichtet. Um Unterschiede zwischen Staging, Alter sowie Risikofaktoren festzustellen wurde der Chi2-test verwendet. Der U-Test wurde für kontinuierliche Variablen, für die keine Normalverteilung angenommen werden konnte, durchgeführt. Als statistisch signifikant wurde p < 0,05 angesehen. Die Heterogenität wurde mit I2 evaluiert (11).

Ergebnisse

Studieneinschluss

Die Literatursuche in Medline, PubMed und EMBASE ergab N = 4 912 Studien. Nach dem Filtern verblieben n = 2 306 Studien. Neben Titel und Abstracts wurden die Literaturverzeichnisse dieser Arbeiten nach weiteren passenden Studien durchsucht. Somit wurden 65 Publikationen evaluiert, wovon letztlich 54 Studien mit insgesamt 13 794 Patienten in die Analyse aufgenommen wurden (Grafik 1) (10, 12, 13, e4e54). Insgesamt umfassten die Studien 7 990 Patienten mit LR und 5 804 Patienten mit LT. Die Baselinedaten sind in Tabelle 1 aufgelistet.

Demografsche Daten aller Studien
Tabelle 1
Demografsche Daten aller Studien

Bewertung der Qualität der Studien

Da alle Studien retrospektiv durchgeführt wurden, musste ein hohes Risiko für ein Selektionsbias sowie unvollständiges Berichten angenommen werden. In vielen Arbeiten wurden keine Drop-out-Raten berichtet und in den Funnel Plots zeigte sich ebenfalls ein Publikationsbias, der sich zusammen mit dem selektiven Berichten im Allgemeinen aus der Hypothese der Studien ergibt (Daten nicht aufgeführt). Folgende weitere Bias lagen in den einzelnen Studien vor: Lebertransplantationen durch Lebendspende, fehlende Methoden, neoadjuvante Therapie, Änderung der Indikationen und Kontraindikationen, Operationen vor 1990, LT bei Rezidiv nach LR, unterschiedliche Zeiträume der Vergleichsgruppen und eine Untersuchung von Inzidentalomen (e6, e7, e9e12, e15, e18, e19, e22, e24, e25, e27e29, e31, e33, e34, e36e38, e40e44).

Heterogenität der Studienpopulationen

Die Baseline-Daten der Studienpopulationen wiesen nach Einschluss aller Arbeiten signifikante Unterschiede bezüglich des Geschlechts und dem Grad der Zirrhose auf (Tabelle 1). Auch in der Heterogenitätsanalyse aller Studien war die Studienheterogenität hoch. Nach einem Follow-up von 1 Jahr war die Heterogenität nur mäßig hoch, jedoch signifikant (I2 = 47 %, p < 0,001). Nach 3 und 5 Jahren war die Heterogenität ausgeprägter (I2 = 63 %, p < 0,001 und I2 = 70 %, p < 0,001).

Nachdem nur eine Subgruppe von Studien entsprechend der oben genannten Einschlusskriterien analysiert wurde, konnte die Studiengruppen angeglichen werden. Zwar unterschieden sich Alter und Geschlechtsverteilung nicht, aber der Grad der Zirrhose trotz Ausschluss der CTP-C-Patienten signifikant (p < 0,001) (Tabelle 2). Die Angleichung der Studien zeigte sich auch in den Heterogenitätsanalysen. Nach einem Follow-up von 1 und 5 Jahren waren die Studien homogen (I2 = 0 %, p = 0,79 und I2 = 0 %, p = 0,53). Hingegen war die Heterogenität nach 3 Jahren noch mäßig hoch (I2 = 52 %, p = 0,04) (11).

Demografische Daten früher HCC-Studien
Tabelle 2
Demografische Daten früher HCC-Studien

Überleben

Alle Studien

Überlebensdaten nach 1, 3 und 5 Jahren waren für die meisten Studien verfügbar. Nach Analyse aller Studien zeigte die LR initial nach 1 Jahr etwas höhere Überlebensraten, was sich jedoch in der Metaanalyse als nicht signifikant erwies (LR: 5 038/5 846 [86,17 %]; LT: 3 299/4 094 [80,58 %]; OR: 1,19 [0,99; 1,43]; p = 0,07). Nach 3 Jahren war das durchschnittliche Übeleben ähnlich, jedoch zeigte die Mantel-Haenszel-Metaanalyse des Überlebens ein signifikant besseres Ergebnis für die LT (LR: 3 297/4 892 [67,4 %]; LT: 2 243/3 435 [65,3 %]; OR 0,82 [0,68; 0,99]; p = 0,04). Dieser Trend setzte sich nach 5 Jahren fort. Hier war die LT signifikant der LR überlegen (LR: 2 419/4 661 [51,9 %]; LT: 2 451/4 001 [61,26 %]; OR: 0,62 [0,50; 0,76], p < 0,001).

Subgruppenanalyse: Frühes hepatozelluläres Karzinom

Ein frühes HCC wurde entsprechend der Einschlusskriterien in 8 Studien berichtet. Nach 1 Jahr (LR: 785/852 [92,14 %]; LT: 396/436 [90,83 %]; OR: 0,97 [0,63; 1,50]; p = 0,89) und 3 Jahren (LR: 626/840 [74,52 %]; LT: 323/426 [75,82 %]; OR: 0,68 [0,41; 1,11]; p = 0,13) zeigte sich kein signifikanter Unterschied (Grafiken 2 und 3). Nach 5 Jahren erreichte die LT jedoch signifikant bessere Ergebnisse (LR: 487/807 [60,35 %]; LT: 276/414 [66,67 %]; 0,60 [0,45; 0,78]; p < 0,001) (Grafik 4).

Forest Plot des Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem frühen hepatozellulären Karzinom nach einem Follow-up von 5 Jahren
Grafik 4
Forest Plot des Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem frühen hepatozellulären Karzinom nach einem Follow-up von 5 Jahren

Komplikationen

Bei der Analyse aller Studien ergaben sich signifikant weniger Komplikationen (LR: 25,79 % versus LT: 33,15 %) und eine geringere postoperative Mortalität (LR: 4,08 % versus LT: 7,69 %) nach der LR (Daten nicht aufgeführt). In der Subgruppenanalyse erreichten die LR und die LT ähnlich geringe Komplikations- (LR: 7,52 % versus LT: 11,76 %) und Mortalitätsraten (LR: 3,11 % versus LT: 3,30 %) (Grafik 5).

a) Forest Plot der Komplikationen, b) Forest Plot der In-Hospital-Mortalität
Grafik 5
a) Forest Plot der Komplikationen, b) Forest Plot der In-Hospital-Mortalität

Diskussion

In dieser Metaanalyse geben wir ein Update der relevanten Literatur zur kurativen LR und LT beim HCC (8, 14). Zudem wurde eine Subgruppenanalyse durchgeführt, um eine realistische klinische Situation vergleichbarer früher HCC widerzuspiegeln. Insbesondere im Langzeit-Follow-up ist die LT weiterhin der Goldstandard für die Therapie des HCC (8, 14, 15). Aufgrund des Spendermangels ist die LT allerdings nur eingeschränkt verfügbar und kann nur subsidiär angeboten werden. Alternativ kann die LR des frühen HCC nach 1 und 3 Jahren ähnlich gute Ergebnisse bei gleichen Morbiditäts- sowie Mortalitätsraten erzielen. Darüber hinaus zeigen publizierte Daten, dass Studienteilnehmer, die zusätzlich basierend auf der Tumor- und Leberbiologie (Schwere der Zirrhose) stratifiziert wurden, nach LR nahezu gleiche 5-Jahres-Überlebensraten erreichen können (16, 17, e47). Diese Patienten können sofort therapiert werden. Zudem werden circa 5–25 % derjenigen, die wegen eines HCC auf die Warteliste für eine Organtransplantation aufgenommen wurden, im ersten Jahr von der Warteliste gestrichen (18). Bei diesen Patienten wird – obwohl sie anfänglich als Organempfänger geeignet waren – trotz Bridging-Therapie ein rascher Progress des HCC beobachtet. Eine Operation ist dann häufig in diesen Fällen nicht mehr möglich. Als logische Konsequenz könnte daraus resultieren, dass diese Patienten der Transplantation so schnell wie möglich unterzogen werden. Jedoch sind die Überlebensraten von Patienten, die besonders schnell eine LT erhielten, schlechter als von Patienten, die unter Bridging 6–12 Monate überlebten. In der multivariaten Analyse ließ sich kein negativer Effekt einer längeren Wartezeit erkennen (18). In manchen Publikationen wurde sogar nachgewiesen, dass die Wartezeit als wichtiges Selektionskriterium verwendet werden kann („test-of-time“) (1921). Zusammen mit weiteren Indikatoren der Tumorbiologie könnten solche dynamischen Selektionskriterien die aktuell gültigen Kriterien, die lediglich auf der Tumorlast beruhen, ablösen (2123).

In dieser Analyse wurde zudem die Häufigkeit der Morbidität und Mortalität der beiden Verfahren untersucht. Bei der Analyse aller Patienten lag die Morbiditäts- und Mortalitätsrate von Resektionspatienten auf einem geringen Niveau. Bezogen auf das frühe HCC bestanden keine Unterschiede zwischen den Patienten.

Die Literatur verdeutlicht, dass die LR und LT nicht gleichwertig sind. Patienten mit einer eingeschränkten Leberfunktion können noch einer Transplantation unterzogen werden, da die Leberfunktion rekonstituiert wird. Zwar ist die Komplikationsrate höher als bei der Resektion, aber dafür gibt die Operation den Patienten eine bessere Chance auf ein Überleben von 5 Jahren (4). Hingegen sollte die LR nur bei Patienten mit ausreichender Leberfunktion durchgeführt werden. Diese Patienten können ohne relevante Wartezeit mit kurativer Absicht behandelt werden und brauchen nach der Operation keine Immunsuppressiva.

Eine mögliche Strategie ist, alle Betroffenen mit ausreichender Leberfunktion einer LR zu unterziehen. Allerdings sollten weitere Kriterien entwickelt werden, um die Resektion sicher durchführen und Rezidive vorhersagen zu können (4, 9, 17, 20). Nur so können onkologisch zufriedenstellende Ergebnisse bei diesen Patienten erzielt werden. Idealerweise sollten solche Kriterien leicht zugänglich, standardisiert, nichtinvasiv und präoperativ verfügbar sein. Auf diesem Weg könnten Patienten mit hoher Wahrscheinlichkeit für ein Rezidiv sofort auf der Warteliste für eine LT aufgenommen werden. In diesen Fällen wäre die Resektion zumindest eine effektive Bridging-to-Transplant-Strategie, denn – wie unsere Ergebnisse verdeutlichen – zeigen diese Patienten im kurzfristigen Verlauf (1 Jahr Follow-up) exzellente und in jedem Fall mit der LT vergleichbare Ergebnisse. Zudem sind 50 % aller Patienten, die nach einer LR ein Rezidiv erleiden noch für eine LT geeignet (24, 25). Diese Strategie kann das gesamte (OS) sowie rezidivfreie Überleben verbessern. Dabei ist jedoch die primäre LT dieser sogenannten „salvage transplantation“ noch überlegen (8). Zudem muss bei einer sequenziellen LR und LT die Akkumulation der Risiken in Betracht gezogen werden.

Solche komplexen Therapiealgorithmen brauchen einen interdisziplinären Ansatz. Um zusätzliche multimodale Therapien, zum Beispiel RFA, TACE, SIRT, „selective body radiation therapy“ (SBRT), Chemotherapie und Immunmodulation, möglich zu machen, müssen die Patienten engmaschig kontrolliert und reevaluiert werden (4, 5, 26, e4). In einem Comprehensive Cancer Center sind alle relevanten Fachrichtungen versammelt, um die komplexen Fälle in den spezialisierten Tumorboards zu besprechen und die Therapieoptionen zu allozieren (2729).

Limitationen

Die präsentierten Daten basieren auf einem systematischen Review und einer Metaanalyse der publizierten Literatur. In diesem Zusammenhang ergeben sich strukturelle Probleme bezüglich der Veröffentlichungen, denn alle analysierten Studien wurden retrospektiv durchgeführt. Prospektive vergleichende Studien verbieten sich aktuell wahrscheinlich aus ethischen (ungleiche Studiengruppen und signifikant unterschiedliche Überlebensdaten) sowie logistischen (Anzahl der geeigneten Patienten) Gründen. Die retrospektiven Analysen aller Patienten führen zu einem hohen Grad an Heterogenität. Ebenso muss entsprechend unserer Funnel-Plot-Analyse mit einem Publikationsbias gerechnet werden. Durch die Subgruppenanalyse war der Publikationsbias gemäß der Funnel Plots zwar noch vorhanden, aber eine geringere Heterogenität konnte erreicht werden. Auch die Patientenkohorten waren hinsichtlich des Alters und der Geschlechtsverteilung vergleichbar, nachdem Subgruppen gebildet wurden. Der CTP-Score unterschied sich weiterhin.

Schlussfolgerung

Diese Metaanalyse zeigte, dass die LR für das frühe HCC mit exzellenten 1- und 3-Jahres-Überlebensraten und geringen Komplikationsraten für die Patienten durchgeführt werden kann. Praktischerweise sollten die Patienten, für die eine LR in Frage kommt, einer Resektion unterzogen und nach dem Erleiden eines Rezidivs für die Transplantation evaluiert werden. Damit jedoch alle Patienten stadiengerecht die passende Therapie erhalten, muss jeder individuelle Fall multidisziplinär besprochen und reevaluiert werden. Dadurch können letztlich die Spenderlebern zum größtmöglichen Nutzen aller Patienten eingesetzt werden.

Interessenkonflikt

Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 7. 12. 2016, revidierte Fassung angenommen: 22. 5. 2017

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Markus Rentsch
Klinik für Allgemeine Viszerale und Transplantationschirurgie
Klinikum der Universität München
Campus Großhadern
Marchioninistraße 15, 81377 München
markus.rentsch@med.uni-muenchen.de

Zitierweise
Schoenberg MB, Bucher JN, Vater A, Bazhin AV, Hao J, Guba MO,
Angele MK, Werner J, Rentsch M: Resection or transplant in early hepatocellular carcinoma—a systematic review and meta-analysis.
Dtsch Arztebl Int 2017; 114: 519–26. DOI: 10.3238/arztebl.2017.0519

The English version of this article is available online:
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Zusatzmaterial
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*Die Autoren teilen sich die Erstautorenschaft.

Klinik für Allgemeine Viszerale und Transplantationschirurgie, Klinikum der Universität München,
Campus Großhadern: Dr. med. Schoenberg, Dr. med. Bucher, Adrian Vater, Prof. Dr. rer. nat. Bazhin,
Jingcheng Hao, Prof. Dr. med. Guba, Prof. Dr. med. Angele, Prof. Dr. med. Werner, PD Dr. med. Rentsch
Transplantationszentrum München, Klinikum der Universität München, Campus Großhadern:
Prof. Dr. med. Guba
Leber Centrum, Klinikum der Universität München, Campus Großhadern: Prof. Dr. med. Guba
Der klinische Aspekt
Forest Plot des Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem frühen hepatozellulären Karzinom nach einem Follow-up von 1 Jahr
Grafik 1
Forest Plot des Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem frühen hepatozellulären Karzinom nach einem Follow-up von 1 Jahr
Forest Plot des Gesamtüberlebens
Grafik 2
Forest Plot des Gesamtüberlebens
Forest Plot des Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem frühen hepatozellulären Leberkarzinom nach einem Follow-up von 3 Jahren
Grafik 3
Forest Plot des Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem frühen hepatozellulären Leberkarzinom nach einem Follow-up von 3 Jahren
Forest Plot des Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem frühen hepatozellulären Karzinom nach einem Follow-up von 5 Jahren
Grafik 4
Forest Plot des Gesamtüberlebens bei Patienten mit einem frühen hepatozellulären Karzinom nach einem Follow-up von 5 Jahren
a) Forest Plot der Komplikationen, b) Forest Plot der In-Hospital-Mortalität
Grafik 5
a) Forest Plot der Komplikationen, b) Forest Plot der In-Hospital-Mortalität
Risikostratifizierung beim frühen HCC
Kasten
Risikostratifizierung beim frühen HCC
Demografsche Daten aller Studien
Tabelle 1
Demografsche Daten aller Studien
Demografische Daten früher HCC-Studien
Tabelle 2
Demografische Daten früher HCC-Studien
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