ArchivDeutsches Ärzteblatt31-32/2017Jörg Fuchs: Die deutsche Chirurgie konkurrenzfähig machen

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Jörg Fuchs: Die deutsche Chirurgie konkurrenzfähig machen

Dtsch Arztebl 2017; 114(31-32): A-1495 / B-1263 / C-1237

Spielberg, Petra

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Jörg Fuchs, Foto: Universitätsklinikum Tübingen
Jörg Fuchs, Foto: Universitätsklinikum Tübingen

Prof. Dr. med. Jörg Fuchs hat am 1. Juli 2017 die Präsidentschaft der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) übernommen. Fuchs ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie und Ordinarius für Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Tübingen. Der 54-Jährige gilt als bekannter Referenzchirurg für Leber-, Nieren- und Weichteiltumoren im Kindesalter. Er hat in Tübingen zahlreiche neue Operationsverfahren insbesondere auf dem Gebiet der minimal invasiven Kinderchirurgie etabliert.

Als DGCH-Präsident übernimmt Fuchs auch die inhaltliche Planung und Ausrichtung des 135. DGCH-Kongresses, der Mitte April 2018 in Berlin stattfindet. „Wir werden unter anderem erörtern, wann es sinnvoll ist, traditionelle Operationsverfahren zu modifizieren – und wann eher nicht“, sagt Fuchs. Weitere Themenschwerpunkte des neuen DGCH-Präsidenten sind der Ausbau vorhandener Konzepte der personalisierten Medizin und multimodalen Therapien auf der Basis einer interdisziplinären Zusammenarbeit, Medizintourismus, Immigration, internationale Katastrophenmedizin und die Chancen einer internationalen Personalakquise in Zeiten des globalen Wettbewerbs. „Dabei liegt mir insbesondere die Exzellenzförderung des chirurgischen Nachwuchses am Herzen, um die deutsche Chirurgie in der globalen Welt nachhaltig konkurrenzfähig zu machen“, betont Fuchs.

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1997 nahm Fuchs an der Medizinischen Hochschule Hannover seine Tätigkeit als Facharzt für Kinderchirurgie auf, bis ihn 2002 der Ruf auf eine C4-Professur nach Tübingen erreichte. Petra Spielberg

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