SUPPLEMENT: Perspektiven der Neurologie

Editorial

Dtsch Arztebl 2017; 114(37): [3]

Zylka-Menhorn, Vera

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Dr. med. Vera Zylka-Menhorn Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven
Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

Die multiple Sklerose (MS) ist trotz intensiver Forschung noch nicht heilbar, aber es gibt heute eine Reihe von Medikamenten, die die Erkrankungsaktivität abmildern oder gar kontrollieren können. Die Zahlen einer US-Studie beschreiben die Fortschritte beim Langzeitverlauf der MS (Ann Neurol 2016; 80 [4]: 499–510). Danach sind knapp 17 Jahre nach Erstdiagnose fast 90 % der Patienten gehfähig – ohne Hilfsmittel. „Dieses zeigt, dass wir bei der MS auf einem guten Weg sind“, kommentiert Prof. Dr. med. Heinz Wiendl von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). „Die Studie macht aber auch deutlich, dass die MS-Forschung noch lange nicht am Ziel ist“, ergänzt der Direktor der Klinik für Neurologie der Universität Münster. Beispielsweise fehle es an individuellen Vorhersagemöglichkeiten für den Verlauf und das Ansprechen auf die Therapie.

Neben den klassischen physischen Symptomen, die im Rahmen einer MS auftreten, existieren vermeintlich „verborgene“ Symptome. Dazu zählen kognitive Veränderungen, Fatigue, Depression und Angststörungen.

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Inzwischen gibt es Evidenz dafür, dass eine frühzeitige Immuntherapie auch im Hinblick auf die kognitive Leistungsfähigkeit der Patienten über die Zeit vorteilhaft ist.

Den aktuellen Stand der MS-Therapie, ihre Vorteile und Grenzen möchten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, in dieser Ausgabe der Perspektiven vorstellen.

Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

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