ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2017Nichtübertragbare Krankheiten: Der Stellenwert der Prävention in der Politik

THEMEN DER ZEIT

Nichtübertragbare Krankheiten: Der Stellenwert der Prävention in der Politik

Dtsch Arztebl 2017; 114(38): A-1700 / B-1443 / C-1413

Philipsborn, Peter von; Stratil, Jan; Schwettmann, Lars; Laxy, Michael; Rehfuess, Eva Annette; Hauner, Hans

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Die Ausbreitung lebensstilbedingter, nichtübertragbarer Krankheiten ist eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen. Die Politik hat das Thema aufgegriffen, wie eine Analyse der Wahlprogramme zur Bundestagswahl 2017 zeigt.

Foto: arrow/stock.adobe.com
Foto: arrow/stock.adobe.com

Lebensstilbedingte, nichtübertragbare Krankheiten sind weltweit auf dem Vormarsch, auch in Deutschland. Bei der Behandlung und der Sekundärprävention wurden in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte erzielt, so etwa durch den Einsatz von Antihypertensiva, Gerinnungshemmern und Statinen (1), mit dem Aufbau von Herzkatheterlaboren und Stroke-Units und dank der modernen Krebstherapie und -nachsorge (24). Durch die Einführung von Disease-Management-Programmen wurden zudem Anstrengungen unternommen, die Qualität der Versorgung von chronisch Kranken in der Breite zu erhöhen. Bei der Primärprävention hingegen konnten bislang keine vergleichbaren Erfolge erzielt werden (57). Dabei ist gerade hier das Potenzial besonders groß: Gemäß der Global Burden of Disease Study waren im Jahr 2015 in Deutschland 11,3 Prozent der Krankheitslast auf ungesunde Ernährungsmuster zurückzuführen, 10,6 Prozent auf Tabakkonsum, 4,1 Prozent auf schädlichen Alkoholkonsum, 2,3 Prozent auf mangelnde körperliche Bewegung sowie insgesamt 30,8 Prozent auf die lebensstil-mitbedingten metabolischen Risikofaktoren arterielle Hypertonie, Hyperglykämie, Dyslipidämie und Übergewicht (810).

Anzeige

Die Politik muss handeln

International wurde längst erkannt, dass der Einsatz gegen nichtübertragbare Krankheiten nicht erst in der Arztpraxis oder gar am Krankenbett, sondern mit Primärprävention auf Bevölkerungsebene beginnen muss (2, 11). Im Jahr 2011 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die „Politische Erklärung zur Prävention und Kontrolle nicht übertragbarer Krankheiten“, mit der sich die Staatengemeinschaft – darunter auch Deutschland – zum politischen Handeln verpflichtet (12). Im Jahr 2013 folgte der gleichnamige Aktionsplan der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) (13), und in den Folgejahren formulierte das Europäische Regionalbüro der WHO themenspezifische Strategien zu Alkohol, Tabak, körperlicher Aktivität und Ernährung (1417).

In vielen Ländern ist das Thema in der nationalen Politik angekommen: In Skandinavien und Frankreich wurden mit dem Nordic Keyhole beziehungsweise dem Nutri-Score intuitive, klar verständliche Kennzeichnungen gesunder Lebensmittel eingeführt (18, 19), Frankreich schreibt einheitliche grau-braune Verpackungen für Zigaretten vor (20), in Ungarn werden seit 2011 stark fett- und zuckerhaltige Lebensmittel höher besteuert und in Großbritannien ab 2018 Süßgetränke (21). Neben diesen verhältnisbasierten Interventionsstrategien entwickelten einige Länder auch großangelegte verhaltenspräventive Programme, so etwa die USA mit dem National Diabetes Prevention Program (22).

Regierung zurückhaltend

In Deutschland hat sich die Bundesregierung bisher zurückhaltend zu entsprechenden Maßnahmen geäußert. Bei der Förderung gesunder Ernährung setzt sie auf Ernährungsbildung und freiwillige Initiativen der Industrie (23) – zwei Ansätze, die in der Wissenschaft überwiegend als nicht ausreichend beurteilt werden (11, 24, 25). Bei politischen Anstrengungen zur Reduktion der schädlichen Folgen des Alkoholkonsums liegt Deutschland nach Einschätzung der WHO deutlich unter dem europaweiten Durchschnitt (26, 27), und im Bereich der Tabakprävention ist Deutschland gar das letzte EU-Mitgliedsland, das die Umsetzung des EU-weiten vollständigen Verbots von Tabakwerbung noch nicht vollzogen hat (28).

Aufgrund dieses Rückstands sind die präventionspolitischen Pläne der deutschen Parteien von besonderem Interesse. Zielsetzung dieses Artikels ist es, die aktuellen Wahlprogramme der Parteien, die eine realistische Aussicht auf den Einzug in den Bundestag haben, bezüglich ihrer Aussagen und Forderungen zum Thema Primärprävention und Gesund­heits­förder­ung zu vergleichen (siehe Kasten).

Tatsächlich gehen alle Parteien in ihren Wahlprogrammen direkt oder indirekt auf das Thema Primärprävention ein, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß und mit unterschiedlichen Schwerpunkten (siehe eTabelle).

Überblick über die Forderungen der Parteien zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten auf Grundlage der Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017
Überblick über die Forderungen der Parteien zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten auf Grundlage der Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017
eTabelle
Überblick über die Forderungen der Parteien zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten auf Grundlage der Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist die divergente Länge der Wahlprogramme mit einer Spannbreite von 41 Seiten bei der CSU bis hin zu 213 beziehungsweise 214 Seiten bei Grünen und Linkspartei (jeweils normiert auf 2 225 Zeichen pro Seite) zu berücksichtigen. Die Differenzen in der Zahl der erwähnten Einzelforderungen lassen sich daher sicherlich teilweise auf den unterschiedlichen Detailgrad der Programme zurückführen. Weiterhin stellen Wahlprogramme eine Kondensation der wichtigsten Forderungen dar und können die in und von einer Partei vertretenen Positionen nicht erschöpfend erörtern. Daher bedeutet die fehlende Erwähnung einer bestimmten Maßnahme im Wahlprogramm einer Partei nicht, dass diese hierzu noch nicht Position bezogen hat oder gar, dass sie der Maßnahme ablehnend gegenübersteht. Die vereinfachende Übersicht von Forderungen (siehe eTabelle) erlaubt zudem keine Rückschlüsse auf die Gewichtung sonstiger gesundheitspolitischer Themen durch die Parteien. Außerdem haben Wahlprogramme eher den Charakter unverbindlicher Absichtserklärungen als konkreter Planungen und werden selbst bei einer Regierungsbeteiligung meist nur in Teilen und in modifizierter Form umgesetzt. Dennoch kann das explizite Erwähnen beziehungsweise Nichterwähnen eines Themas Hinweise auf die Prioritätensetzung einer Partei liefern.

Fast alle Wahlprogramme nehmen zu den Themen Ernährung und körperliche Aktivität Stellung: Die breiteste Unterstützung, nämlich durch sechs der sieben untersuchten Parteien beziehungsweise Fraktionen (CDU/CSU, SPD, Grüne, Linkspartei, CSU und FDP) findet die Förderung des Vereinssports. Fünf Parteien beziehungsweise Fraktionen (CDU/CSU, SPD, Grüne, Linkspartei und FDP) fordern bessere Bedingungen für den Fahrradverkehr. Jeweils vier Parteien unterstützen eine verbesserte Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln (SPD, Grüne, Linke und AfD) und den Bau von Fahrradschnellwegen (CDU/CSU, SPD, Grüne und Linke). Immerhin drei Parteien (SPD, Grüne und Linke) versprechen ein gesundes Schul- und Kitaessen, SPD und Grüne mittels der Einführung verbindlicher Qualitätsstandards, wie sie etwa von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für die Schulverpflegung entwickelt wurden (30).

Auffallend ist dagegen die weitgehende Vernachlässigung der Themen Alkohol- und Tabakkonsum in den Wahlprogrammen: Nur Grüne und Linkspartei fordern weitere Präventionsanstrengungen hierzu. Dabei sind die gesundheitlichen Folgen des Alkohol- und Tabakkonsums weiterhin erschreckend hoch – fast 15 Prozent der Krankheitslast und knapp 160 000 Tote pro Jahr sind in Deutschland allein auf diese beiden vermeidbaren Risikofaktoren zurückzuführen (8, 9). Vor diesem Hintergrund ist die fehlende Positionierung der restlichen fünf Parteien zu diesem Thema höchst bedauerlich.

Erfreulich ist, dass sich die Wahlprogramme nicht auf verhaltenspräventive Maßnahmen, wie zum Beispiel Aufklärung, beschränken, sondern sich auch für mehr Verhältnisprävention aussprechen, so etwa für städtebauliche Maßnahmen zur Schaffung einer bewegungsfreundlichen Umwelt.

Wesentliches vernachlässigt

Erstaunlich ist dagegen, dass einer der international am intensivsten diskutierten primärpräventiven Ansätze von keiner der untersuchten Parteien direkt erwähnt wird: die Besteuerung von Alkohol und Tabak sowie die differenzielle Besteuerung von Lebensmitteln und Getränken entsprechend ihrer gesundheitlichen Auswirkungen. Umfangreiche Evidenz belegt die Wirksamkeit von Steuern für die Tabak- und Alkoholprävention (3133), ebenso wie für die Förderung gesunder Ernährungsmuster (31, 34). Entsprechend fordert unter anderem die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK), ein Zusammenschluss von 20 wissenschaftlich-medizinischen Fachgesellschaften, Forschungsinstituten und Berufsverbänden, eine schrittweise Erhöhung der Alkohol- und Tabaksteuern und eine gesundheitsbezogene Anpassung der Mehrwertsteuersätze für Lebensmittel (5, 7).

Der Zusammenhang zwischen sozialen Ungleichheiten im Gesundheitsstatus und Prävention wird in den Wahlprogrammen von SPD, Linkspartei und Grünen im Hinblick auf das geringere Angebot an Bewegungs- und Sportmöglichkeiten und die höhere Umweltbelastung in sozial benachteiligten Stadtteilen erwähnt, von der Linkspartei auch im Zusammenhang mit gesundheitlich belastenden Arbeitsverhältnissen. Der Beitrag von Tabak, Alkohol und ungesunden Ernährungsmustern zur gesundheitlichen Ungleichheit wird hingegen von keiner der sieben Parteien bzw. Fraktionen explizit thematisiert.

Die weitgehende Vernachlässigung zentraler Aspekte effektiver, evidenzbasierter Primärprävention durch die Parteien erstaunt in mehrfacher Hinsicht. Stetig wachsende Kosten sind eine der großen Sorgen in der Gesundheitspolitik. Insbesondere die in hohem Maße lebensstilbedingten Krankheiten Diabetes mellitus Typ 2, koronare Herzerkrankung, chronisch obstruktive Lungenerkrankung und Adipositas verursachen hohe und steigende Kosten in der ambulanten und stationären Versorgung (35, 36). Primärprävention kann und muss daher einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung der Krankheitslast und der daraus resultierenden Kosten für unser Gesundheits- und Sozialsystem leisten (5, 6).

Eine bessere Präventionspolitik ist darüber hinaus auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Menschen im obersten Einkommensquintil, also dem Fünftel der Bevölkerung mit dem höchsten Einkommen, leben in Deutschland fast zehn Jahre länger als Menschen im untersten Einkommensquintil (37). Die gesunde Lebenszeit ist sogar noch ungleicher verteilt, da auch chronische, nicht unmittelbar zum Tode führende Krankheiten in sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen überdurchschnittlich häufig sind (3740). Die ungleiche Verteilung gesunder Lebenszeit kann als eine der extremsten und existenziellsten Formen gesellschaftlicher Ungleichheit angesehen werden, da sie die Lebenschancen von Menschen am umfassendsten begrenzt. Eine Hauptursache für den sozialen Gradienten in Gesundheit und Lebenserwartung ist die differenzielle Exposition gegenüber den modifizierbaren Risikofaktoren Tabakrauchen, ungesunder Ernährung, Bewegungsmangel und schädlichem Alkoholgebrauch, die alle ihrerseits einen ausgeprägten sozialen Gradienten aufweisen (3739). Verstärkte Anstrengungen zur Eindämmung speziell dieser Risikofaktoren sind daher essenziell für den Abbau der bestehenden sozialen Ungleichheiten im Gesundheitsstatus (6, 39).

Mehr Engagement nötig

Zusammenfassend wird deutlich, dass vonseiten der Parteien zwar Offenheit für eine Stärkung der Primärprävention besteht, es aber an der Unterstützung konkreter, auf Grundlage der verfügbaren Evidenz Erfolg versprechender Maßnahmen mangelt. Eine bessere Präventionspolitik wird nicht von alleine Realität: Es gilt, fehlendes Wissen, mangelndes Problembewusstsein, ideologisch begründete Missverständnisse, politische Trägheit und wirtschaftlich motivierte Lobbyinteressen zu überwinden (25), wie zuletzt wieder bei der Erarbeitung der nationalen Reformulierungsstrategie durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft deutlich wurde. Ein entschiedenes Eintreten der Ärzteschaft und der medizinisch-wissenschaftlichen Gemeinschaft ist nötig, um diesen Widerständen entgegenzuwirken. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, konstruktiv Einfluss zu nehmen: durch das Mitwirken an Stellungnahmen von Fachgesellschaften und Berufsverbänden; durch Überzeugungsarbeit im Freundes- und Bekanntenkreis; durch die Mitgliedschaft und Mitarbeit in Parteien, in denen medizinisch-wissenschaftlicher Sachverstand in den entsprechenden Fachausschüssen und Arbeitskreisen benötigt wird; und nicht zuletzt durch Gespräche mit Abgeordneten und Parteivertretern/-innen. Die internationalen Erfolge bei der Durchsetzung primärpräventiver Maßnahmen zeigen, dass sich ein solcher Einsatz lohnt.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    Dtsch Arztebl 2017; 114 (38): A 1700–2

Anschrift für die Verfasser:
Peter von Philipsborn, MSc, MA, cand. med.
Fakultät für Medizin, Technische Universität
München
Gotthardstraße 8, 94259 Kirchberg im Wald
E-Mail: peter.philipsborn@tum.de

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit3817
oder über QR-Code.

eTabelle im Internet:
www.aerzteblatt.de/171700

Methodik des Wahlprogrammvergleichs

Einschlusskriterien: Eingeschlossen wurden alle Parteien, die gemäß der letztverfügbaren bundesweiten Sonntagsfrage (Befragungszeitraum 8. bis 10. August 2017) mit einem Überschreiten der Fünfprozenthürde und damit mit einem Einzug in den Bundestag rechnen können: CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Linkspartei, CSU, FDP und AfD (29).

Datenquellen: Es wurden die von den Parteien auf ihren Webseiten veröffentlichten Wahlprogramme verwendet. Für die Union wurde sowohl das „Regierungsprogramm 2017–2021“ von CDU/CSU als auch der „Bayernplan“ der CSU ausgewertet.

Analyse: Mithilfe der Textanalysesoftware MAXQDA (Verbi GmbH, Berlin) wurden von zwei Autoren (PvP und JMS) unabhängig alle Textpassagen codiert, in denen Primärprävention und Gesund­heits­förder­ung in allgemeiner Form thematisiert werden, ebenso wie alle Textpassagen mit Bezug zur Prävention schädlichen Tabak- und Alkoholkonsums sowie der Förderung gesunder Ernährung und körperlicher Aktivität. Diese fünf Themen dienten als Kategoriensystem; innerhalb dieser Kategorien wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse die in der eTabelle dargestellten Subkategorien entwickelt. Ziel des analytischen Vorgehens war es, die in den Wahlprogrammen thematisierten präventionsrelevanten Inhalte möglichst exakt und umfassend wiederzugeben. Leitthemen bei der Interpretation waren die Abdeckung von Risikofaktoren und Interventionsansätzen sowie die Berücksichtigung sozialer Ungleichheiten. Die Ergebnisse wurden von einem dritten Autor (LS) mit den Originaltextstellen abgeglichen.

1.
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
e. V.: S3-Leitlinie Hausärztliche Risikoberatung zur kardiovaskulären Prävention. www.degam.de/degam-leitlinien-379.html (last accessed on 22 August 2017).
2.
Hunter DJ, Reddy KS: Noncommunicable diseases. N Engl J Med 2013; 369: 1336–43 CrossRef MEDLINE
3.
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz-Kreislaufforschung e. V.: Deutscher Herzbericht 2016. www.herzstiftung.de/herzbericht (last accessed on 22 August 2017).
4.
Robert Koch-Institut: Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016. www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebsgeschehen/Krebsgeschehen_download.pdf?__blob=publicationFile (last accessed on 22 August 2017).
5.
Effertz T, Garlichs D, Gerlach S, et al.: Wirkungsvolle Prävention chronischer Krankheiten – Strategiepapier der NCD-Allianz zur Primärprävention. Prävention und Gesund­heits­förder­ung 2015; 10: 95–100 CrossRef
6.
Scholl J, Schneider M: Gesundheitspolitik: Gesund­heits­förder­ung und Prävention weiterdenken. Dtsch Arztebl 2015; 112: A-1830 VOLLTEXT
7.
Schaller K, Effertz T, Gerlach S, Grabfelder M, Müller MJ: Prävention nichtübertragbarer Krankheiten – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. www.dank-allianz.de/files/content/dokumente/DANK-Grundsatzpapier_ES.pdf (last accessed on 22 August 2017).
8.
Forouzanfar MH, Afshin A, Alexander LT, et al.: Global, regional, and national comparative risk assessment of 79 behavioural, environmental and occupational, and metabolic risks or clusters of risks, 1990–2015: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2015. Lancet 2016; 388: 1659–724 CrossRef
9.
Institute for Health Metrics and Evaluation: GBD Results Tool. http://ghdx.healthdata.org/gbd-results-tool?params=querytool-permalink/e1a280369a216e39e72991df689bae7b (last accessed on 22 August 2017).
10.
Plass D, Vos T, Hornberg C, Scheidt-Nave C, Zeeb H, Krämer A: Entwicklung der Krankheitslast in Deutschland: Ergebnisse, Potenziale und Grenzen der Global Burden of Disease-Studie. Dtsch Arztebl International 2014; 111: 629–38 MEDLINE PubMed Central
11.
Frieden TR: A Framework for public health action: the health impact pyramid. Am J Public Health 2010; 100: 590–5 CrossRef MEDLINE PubMed Central
12.
United Nations General Assembly: political declaration of the high-level meeting of the General Assembly on the prevention and control of non-communicable diseases. www.who.int/nmh/events/un_ncd_summit2011/political_declaration_en.pdf A/RES/66/2 (last accessed on 22 August 2017).
13.
World Health Organization: Global action plan for the prevention and control of noncommunicable diseases. www.who.int/nmh/events/ncd_action_plan/en/ (last accessed on 22 August 2017).
14.
World Health Organization Regional Office for Europe: European action plan to reduce the harmful use of alcohol 2012–2020. www.euro.who.int/en/health-topics/disease-prevention/alcohol-use/publications/2012/european-action-plan-to-reduce-the-harmful-use-of-alcohol-20122021 (last accessed on 22 August 2017).
15.
World Health Organization Regional Office for Europe: Making tobacco a thing of the past – roadmap of actions to strengthen implementation of the WHO Framework Convention on Tobacco Control in the European Region 2015 – 2025. www.euro.who.int/en/health-topics/disease-prevention/tobacco/publications/2015/making-tobacco-a-thing-of-the-past-roadmap-of-actions-to-strengthen-implementation-of-the-who-framework-convention-on-tobacco-control-in-the-european-region-2015–2025–2015 (last accessed on 22 August 2017).
16.
World Health Organization Regional Office for Europe: Physical activity strategy for the WHO European Region 2016–2025. www.euro.who.int/en/publications/abstracts/physical-activity-strategy-for-the-who-european-region-20162025 (last accessed on 22 August 2017).
17.
World Health Organization Regional Office for Europe: European food and nutrition action plan 2015–2020. www.euro.who.int/en/publications/abstracts/european-food-and-nutrition-action-plan-20152020 (last accessed on 22 August 2017).
18.
Nordic Co-operation: Nordic plan of action on better health and quality of life through diet and physical activity. www.norden.org/en/nordic-council-of-ministers/council-of-ministers/nordic-council-of-ministers-for-fisheries-and-aquaculture-agriculture-food-and-forestry-mr-fjls/keyhole-nutrition-label/links (last accessed on 22 August 2017).
19.
World Health Organization Regional Office for Europe: France becomes one of the first countries in Region to recommend colour-coded front-of-pack nutrition label ling system. www.euro.who.int/en/countries/france/news/news/2017/03/france-becomes-one-of-the-first-countries-in-region-to-recommend-colour-coded-front-of-pack-nutrition-labelling-system (last accessed on 22 August 2017).
20.
Tobacco Labelling Resource Centre: France. www.tobaccolabels.ca/countries/france/ (last accessed on 22 August 2017).
21.
The Economist: Taxes to trim waistlines are spreading across Europe. www.economist.com/news/europe/21723119-hungary-fattest-eu-member-leading-charge-taxes-trim-waistlines-are-spreading (last accessed on 22 August 2017).
22.
Nathan DM, Barrett Connor E, Crandall JP, et al.: Long-term effects of lifestyle intervention or metformin on diabetes development and microvascular complications over 15-year follow-up: the Diabetes Prevention Program Outcomes Study. Lancet Diabetes Endocrinol 2015; 3: 866–75 CrossRef
23.
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Grünbuch Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume. www.bmel.de/DE/Ministerium/Gruenbuch/gruenbuch_node.html (last accessed on 22 August 2017).
24.
Ronit K, Jensen JD: Obesity and industry self-regulation of food and beverage marketing: a literature review. Eur J Clin Nutr 2014; 68: 753–9 CrossRef MEDLINE
25.
Roberto CA, Swinburn B, Hawkes C, et al.: Patchy progress on obesity prevention: emerging examples, entrenched barriers, and new thinking. Lancet 2015; 385: 2400–9 CrossRef
26.
World Health Organization Regional Office for Europe: Policy in action: a tool for measuring alcohol policy implementation. www.euro.who.int/en/health-topics/disease-prevention/alcohol-use/publications/2017/policy-in-action-a-tool-for-measuring-alcohol-policy-implementation-2017 (last accessed on 22 August 2017).
27.
Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten: WHO-Bericht: Deutschland schneidet beim Kampf gegen schädlichen Alkoholkonsum schlecht ab. www.dank-allianz.de/nachricht/260.html (last accessed on 22 August 2017).
28.
Loddenkemper R: Beim Tabakwerbeverbot ist es fünf nach zwölf!. MMW – Fortschritte der Medizin 2017; 159: 33 CrossRef MEDLINE
29.
Infratest dimap: Sonntagsfrage (bundesweit) vom 9. August 2017. www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/sonntagsfrage/ (last accessed on 22 August 2017).
30.
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.: DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung. www.schuleplusessen.de/service/medien.html?eID=dam_frontend_push&docID=1046 (last accessed on 22 August 2017).
31.
Mozaffarian D, Afshin A, Benowitz NL, et al.: Population approaches to improve diet, physical activity, and smoking habits: a scientific statement from the American Heart Association. Circulation 2012; 126: 1514–63 CrossRef MEDLINE PubMed Central
32.
Martineau F, Tyner E, Lorenc T, Petticrew M, Lock K: Population-level interventions to reduce alcohol-related harm: an overview of systematic reviews. Prev Med 2013; 57: 278–96 CrossRef MEDLINE
33.
Jha P, Peto R: Global effects of smoking, of quitting, and of taxing tobacco. N Engl J Med 2014; 370: 60–8 CrossRef MEDLINE
34.
Niebylski ML, Redburn KA, Duhaney T, Campbell NR: Healthy food subsidies and unhealthy food taxation: a systematic review of the evidence. Nutrition 2015; 31: 787–95 CrossRef MEDLINE
35.
Statistisches Bundesamt: Fachserie 12, Reihe 7.2: Gesundheit: Krankheitskosten. www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Gesundheit/Krankheitskosten/Krankheitskosten2120720089004.pdf (last accessed on 22 August 2017).
36.
Yates N, Teuner CM, Hunger M, et al.: The economic burden of obesity in Germany: results from the population-based KORA studies. Obes Facts 2016; 9: 397–409 CrossRef MEDLINE
37.
Robert Koch-Institut: Gesundheit in Deutschland – Einzelkapitel: Welche Faktoren beeinflussen die Gesundheit?. www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsGiD/2015/03_gesundheit_in_deutschland.pdf?__blob=publication File (last accessed on 22 August 2017).
38.
Geyer S: Soziale Ungleichheiten beim Auftreten chronischer Krankheiten. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 2016; 59: 181–7 CrossRef MEDLINE
39.
Di Cesare M, Khang YH, Asaria P, et al.: Inequalities in non-communicable diseases and effective responses. Lancet 2013; 381: 585–97 CrossRef
40.
Sommer I, Griebler U, Mahlknecht P, et al.: Socioeconomic inequalities in non-communicable diseases and their risk factors: an overview of systematic reviews. BMC Public Health 2015; 15: 914 CrossRef MEDLINE PubMed Central

Fakultät für Medizin, TU München: Peter von Philipsborn, MSc, MA, cand. med.
Pettenkofer School of Public Health, Institut für Medizinische Informationsverarbeitung, Biometrie und Epidemiologie, LMU München: Jan Stratil, BSc, cand. med., PD Eva Annette Rehfuess,
BA MA (Oxon), PhD Institut für Gesundheitsökonomie und Management im Gesundheitswesen, Helmholtz-Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt: PD Dr. Lars Schwettmann, MSc, Dipl.-Volksw., Dr. Michael Laxy, MSc, MPH, PhD
Institut für Ernährungsmedizin, Klinikum rechts der Isar, TU: Prof. Dr. med. Hans Hauner

Überblick über die Forderungen der Parteien zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten auf Grundlage der Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017
Überblick über die Forderungen der Parteien zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten auf Grundlage der Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017
eTabelle
Überblick über die Forderungen der Parteien zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten auf Grundlage der Wahlprogramme für die Bundestagswahl 2017
1. Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
e. V.: S3-Leitlinie Hausärztliche Risikoberatung zur kardiovaskulären Prävention. www.degam.de/degam-leitlinien-379.html (last accessed on 22 August 2017).
2. Hunter DJ, Reddy KS: Noncommunicable diseases. N Engl J Med 2013; 369: 1336–43 CrossRef MEDLINE
3. Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz-Kreislaufforschung e. V.: Deutscher Herzbericht 2016. www.herzstiftung.de/herzbericht (last accessed on 22 August 2017).
4. Robert Koch-Institut: Bericht zum Krebsgeschehen in Deutschland 2016. www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Publikationen/Krebsgeschehen/Krebsgeschehen_download.pdf?__blob=publicationFile (last accessed on 22 August 2017).
5. Effertz T, Garlichs D, Gerlach S, et al.: Wirkungsvolle Prävention chronischer Krankheiten – Strategiepapier der NCD-Allianz zur Primärprävention. Prävention und Gesund­heits­förder­ung 2015; 10: 95–100 CrossRef
6. Scholl J, Schneider M: Gesundheitspolitik: Gesund­heits­förder­ung und Prävention weiterdenken. Dtsch Arztebl 2015; 112: A-1830 VOLLTEXT
7. Schaller K, Effertz T, Gerlach S, Grabfelder M, Müller MJ: Prävention nichtübertragbarer Krankheiten – eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. www.dank-allianz.de/files/content/dokumente/DANK-Grundsatzpapier_ES.pdf (last accessed on 22 August 2017).
8.Forouzanfar MH, Afshin A, Alexander LT, et al.: Global, regional, and national comparative risk assessment of 79 behavioural, environmental and occupational, and metabolic risks or clusters of risks, 1990–2015: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2015. Lancet 2016; 388: 1659–724 CrossRef
9. Institute for Health Metrics and Evaluation: GBD Results Tool. http://ghdx.healthdata.org/gbd-results-tool?params=querytool-permalink/e1a280369a216e39e72991df689bae7b (last accessed on 22 August 2017).
10. Plass D, Vos T, Hornberg C, Scheidt-Nave C, Zeeb H, Krämer A: Entwicklung der Krankheitslast in Deutschland: Ergebnisse, Potenziale und Grenzen der Global Burden of Disease-Studie. Dtsch Arztebl International 2014; 111: 629–38 MEDLINE PubMed Central
11. Frieden TR: A Framework for public health action: the health impact pyramid. Am J Public Health 2010; 100: 590–5 CrossRef MEDLINE PubMed Central
12. United Nations General Assembly: political declaration of the high-level meeting of the General Assembly on the prevention and control of non-communicable diseases. www.who.int/nmh/events/un_ncd_summit2011/political_declaration_en.pdf A/RES/66/2 (last accessed on 22 August 2017).
13. World Health Organization: Global action plan for the prevention and control of noncommunicable diseases. www.who.int/nmh/events/ncd_action_plan/en/ (last accessed on 22 August 2017).
14. World Health Organization Regional Office for Europe: European action plan to reduce the harmful use of alcohol 2012–2020. www.euro.who.int/en/health-topics/disease-prevention/alcohol-use/publications/2012/european-action-plan-to-reduce-the-harmful-use-of-alcohol-20122021 (last accessed on 22 August 2017).
15. World Health Organization Regional Office for Europe: Making tobacco a thing of the past – roadmap of actions to strengthen implementation of the WHO Framework Convention on Tobacco Control in the European Region 2015 – 2025. www.euro.who.int/en/health-topics/disease-prevention/tobacco/publications/2015/making-tobacco-a-thing-of-the-past-roadmap-of-actions-to-strengthen-implementation-of-the-who-framework-convention-on-tobacco-control-in-the-european-region-2015–2025–2015 (last accessed on 22 August 2017).
16. World Health Organization Regional Office for Europe: Physical activity strategy for the WHO European Region 2016–2025. www.euro.who.int/en/publications/abstracts/physical-activity-strategy-for-the-who-european-region-20162025 (last accessed on 22 August 2017).
17. World Health Organization Regional Office for Europe: European food and nutrition action plan 2015–2020. www.euro.who.int/en/publications/abstracts/european-food-and-nutrition-action-plan-20152020 (last accessed on 22 August 2017).
18. Nordic Co-operation: Nordic plan of action on better health and quality of life through diet and physical activity. www.norden.org/en/nordic-council-of-ministers/council-of-ministers/nordic-council-of-ministers-for-fisheries-and-aquaculture-agriculture-food-and-forestry-mr-fjls/keyhole-nutrition-label/links (last accessed on 22 August 2017).
19. World Health Organization Regional Office for Europe: France becomes one of the first countries in Region to recommend colour-coded front-of-pack nutrition label ling system. www.euro.who.int/en/countries/france/news/news/2017/03/france-becomes-one-of-the-first-countries-in-region-to-recommend-colour-coded-front-of-pack-nutrition-labelling-system (last accessed on 22 August 2017).
20. Tobacco Labelling Resource Centre: France. www.tobaccolabels.ca/countries/france/ (last accessed on 22 August 2017).
21. The Economist: Taxes to trim waistlines are spreading across Europe. www.economist.com/news/europe/21723119-hungary-fattest-eu-member-leading-charge-taxes-trim-waistlines-are-spreading (last accessed on 22 August 2017).
22. Nathan DM, Barrett Connor E, Crandall JP, et al.: Long-term effects of lifestyle intervention or metformin on diabetes development and microvascular complications over 15-year follow-up: the Diabetes Prevention Program Outcomes Study. Lancet Diabetes Endocrinol 2015; 3: 866–75 CrossRef
23. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Grünbuch Ernährung, Landwirtschaft, Ländliche Räume. www.bmel.de/DE/Ministerium/Gruenbuch/gruenbuch_node.html (last accessed on 22 August 2017).
24. Ronit K, Jensen JD: Obesity and industry self-regulation of food and beverage marketing: a literature review. Eur J Clin Nutr 2014; 68: 753–9 CrossRef MEDLINE
25. Roberto CA, Swinburn B, Hawkes C, et al.: Patchy progress on obesity prevention: emerging examples, entrenched barriers, and new thinking. Lancet 2015; 385: 2400–9 CrossRef
26.World Health Organization Regional Office for Europe: Policy in action: a tool for measuring alcohol policy implementation. www.euro.who.int/en/health-topics/disease-prevention/alcohol-use/publications/2017/policy-in-action-a-tool-for-measuring-alcohol-policy-implementation-2017 (last accessed on 22 August 2017).
27. Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten: WHO-Bericht: Deutschland schneidet beim Kampf gegen schädlichen Alkoholkonsum schlecht ab. www.dank-allianz.de/nachricht/260.html (last accessed on 22 August 2017).
28.Loddenkemper R: Beim Tabakwerbeverbot ist es fünf nach zwölf!. MMW – Fortschritte der Medizin 2017; 159: 33 CrossRef MEDLINE
29.Infratest dimap: Sonntagsfrage (bundesweit) vom 9. August 2017. www.infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/sonntagsfrage/ (last accessed on 22 August 2017).
30. Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.: DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung. www.schuleplusessen.de/service/medien.html?eID=dam_frontend_push&docID=1046 (last accessed on 22 August 2017).
31. Mozaffarian D, Afshin A, Benowitz NL, et al.: Population approaches to improve diet, physical activity, and smoking habits: a scientific statement from the American Heart Association. Circulation 2012; 126: 1514–63 CrossRef MEDLINE PubMed Central
32. Martineau F, Tyner E, Lorenc T, Petticrew M, Lock K: Population-level interventions to reduce alcohol-related harm: an overview of systematic reviews. Prev Med 2013; 57: 278–96 CrossRef MEDLINE
33. Jha P, Peto R: Global effects of smoking, of quitting, and of taxing tobacco. N Engl J Med 2014; 370: 60–8 CrossRef MEDLINE
34. Niebylski ML, Redburn KA, Duhaney T, Campbell NR: Healthy food subsidies and unhealthy food taxation: a systematic review of the evidence. Nutrition 2015; 31: 787–95 CrossRef MEDLINE
35. Statistisches Bundesamt: Fachserie 12, Reihe 7.2: Gesundheit: Krankheitskosten. www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Gesundheit/Krankheitskosten/Krankheitskosten2120720089004.pdf (last accessed on 22 August 2017).
36.Yates N, Teuner CM, Hunger M, et al.: The economic burden of obesity in Germany: results from the population-based KORA studies. Obes Facts 2016; 9: 397–409 CrossRef MEDLINE
37.Robert Koch-Institut: Gesundheit in Deutschland – Einzelkapitel: Welche Faktoren beeinflussen die Gesundheit?. www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Gesundheitsberichterstattung/GBEDownloadsGiD/2015/03_gesundheit_in_deutschland.pdf?__blob=publication File (last accessed on 22 August 2017).
38. Geyer S: Soziale Ungleichheiten beim Auftreten chronischer Krankheiten. Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 2016; 59: 181–7 CrossRef MEDLINE
39. Di Cesare M, Khang YH, Asaria P, et al.: Inequalities in non-communicable diseases and effective responses. Lancet 2013; 381: 585–97 CrossRef
40. Sommer I, Griebler U, Mahlknecht P, et al.: Socioeconomic inequalities in non-communicable diseases and their risk factors: an overview of systematic reviews. BMC Public Health 2015; 15: 914 CrossRef MEDLINE PubMed Central

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Avatar #572508
U L I Sappok
am Dienstag, 3. Oktober 2017, 10:13

Pathogenetische Sicht dominiert

Solange mit Krankheit mehr Geld verdient wird als mit Gesundheit, es also vordergründig dem Wirschaftswachstum dient, wird Politik nicht in Richtung Gesundheit schauen. Salutogenese müsste das ärztlichen Handeln dominieren.
Doch solange Krankheitsgewinn bei Arzt und Patient im Vordergrund steht, wird die Prävention nur eine Randerscheinung bleiben. Ich habe mich nach 21 Jahren aus dem kranken System verabschiedet und mache Mind Body Medizin, auch in der Lehre an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf: für die nächste Ärztegeneration.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Anzeige