ArchivDeutsches Ärzteblatt41/2017Victor Banas: Stimme der Studierenden im Marburger Bund

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Victor Banas: Stimme der Studierenden im Marburger Bund

Dtsch Arztebl 2017; 114(41): A-1887 / B-1599 / C-1565

Korzilius, Heike

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Victor Banas, Foto: privat
Victor Banas, Foto: privat

Victor Banas (27) studiert im 9. Semester Medizin an der Universität Hamburg. Was ihn von vielen Mitstudierenden unterscheidet, ist sein berufspolitisches Engagement, das ihn vor einem Jahr als kooptiertes Mitglied in den Bundesvorstand des Marburger Bundes (MB) brachte. Es gebe die Möglichkeit, Missstände hinzunehmen oder etwas gegen sie zu tun, begründet Banas seinen Einstieg in die Berufspolitik. Am MB schätzt er, dass dieser den angestellten Ärzten eine starke Stimme gegeben und deren Arbeitsbedingungen enorm verbessert habe. Außerdem setze sich der Verband für die Interessen des Nachwuchses ein, nicht zuletzt dadurch, dass er seine Gremien auch für die Studierenden geöffnet habe.

Für die Medizin hat Banas sich entschieden, weil sie Wissenschaft und menschliche Nähe verbindet – Nähe sowohl zu den Patienten als auch zu den Kollegen. „Man führt kein Dasein im Elfenbeinturm“, sagt der Medizinstudent. Erfolgreich behandeln könne man nur im Team. Als Arzt würde Banas später am liebsten Forschung und Patientenbehandlung kombinieren. Neben der Wissenschaft liegen ihm ethische Themen am Herzen: die Begleitung von Menschen am Lebensende ebenso wie der respektvolle Umgang auch mit schwierigen Patienten. Dazu kommen ganz praktische Probleme: „Wir wollen die Zulassungsbedingungen zum Studium für diejenigen verbessern, die kein Einserabitur haben“, sagt Banas. Außerdem setze er sich dafür ein, dass alle PJler eine Aufwandsentschädigung erhalten, „damit niemand nach einer 60-Stunden-Woche im Krankenhaus noch nebenher arbeiten muss“. Heike Korzilius

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