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E-Health: Langsames Internet bremst Telemedizin aus

Dtsch Arztebl 2017; 114(41): A-1846

Hillienhof, Arne

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Glasfaserkabel und schnelles Internet sind in vielen Regionen Wunschdenken. Foto: dpa
Glasfaserkabel und schnelles Internet sind in vielen Regionen Wunschdenken. Foto: dpa

Telemedizin und Digitalisierung im Gesundheitswesen werden in Deutschland von einer mangelnden Infrastruktur ausgebremst. Darauf hat die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen hingewiesen. Voraussetzung für die Umsetzung der digitalen Anwendungen sei eine funktionierende telematische Infrastruktur, sagte der Präsident der Kammer, Dr. med. Gottfried Knoblauch zu Hatzbach, kürzlich in Frankfurt. „Doch noch fehlt ein flächendeckendes, schnelles und hochleistungsfähiges Internet. Gerade auf dem Land, wo sich der Ärztemangel bereits bemerkbar macht, muss die technische Infrastruktur jedoch zuverlässig zur Verfügung stehen“, sagte er.

Von Knoblauch zu Hatzbach wies auch darauf hin, dass der Austausch von Patienteninformationen zwischen verschiedenen Institutionen im Gesundheitswesen bislang nicht gesichert sei, da es keine einheitlichen Schnittstellen gebe, die das problemlose und sinnvolle Ineinandergreifen unterschiedlicher Systeme und Anwendungen ermöglichten. „Hier sind noch einige Hürden zu überwinden. Die Politik muss die Rahmenbedingungen für die Nutzung telemedizinischer Anwendungen schaffen“, forderte der Kammerpräsident. hil

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