ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2017Franz Wagner: Mehr politisches Gewicht für die Pflege

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Franz Wagner: Mehr politisches Gewicht für die Pflege

Dtsch Arztebl 2017; 114(43): A-1993 / B-1681 / C-1647

Osterloh, Falk

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Foto: Deutscher Pflegerat
Foto: Deutscher Pflegerat

Der Deutscher Pflegerat (DPR) hat einen neuen Präsidenten. Im September dieses Jahres folgte Franz Wagner (60) auf Andreas Westerfellhaus, der das Amt acht Jahre innehatte. Der gelernte Gesundheits- und Krankenpfleger hat nach seiner Ausbildung Weiterbildungen in den Bereichen Intensivpflege, Stationsleitung und Lehrer für Pflegeberufe sowie ein Masterstudium im Bereich Pflege- und Gesundheitswissenschaften absolviert.

Als Krankenpfleger hat Wagner in der Psychiatrie und in der Intensivpflege gearbeitet. Danach war er Lehrer für Pflegeberufe, Direktor des Instituts für Pflegeforschung am Klinikum Nürnberg und Bundesgeschäftsführer des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK). Zwischen 2006 und 2017 war er Vizepräsident des Deutschen Pflegerats.

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Bereits kurz nach seiner Wahl nahm er an der Gründungskonferenz teil, die die Errichtung einer Bundes­pflege­kammer organisieren soll. „Die Interessenvertretung der Berufsangehörigen der Pflege hat an Gewicht gewonnen und wird in den kommenden Jahren durch die Pflegekammern auf Landes- und auf Bundesebene noch einflussreicher werden“, betonte Wagner nach seiner Wahl zum DPR-Präsidenten. Die Berufsverbände und die Pflegekammern würden sich spürbar für eine bessere Politik im Sinne der Berufe in der Pflege starkmachen.

Wichtige Themen der nächsten Jahre sind für ihn die Findung einer sachgerechten Personalbemessung, die Umsetzung der Bildungsreform in der Pflege und die Weiterentwicklung der Pflege im Kontext eines neuen Aufgabenzuschnitts der Gesundheitsberufe.

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