ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2017Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung: Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz abgesenkt

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Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung: Durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz abgesenkt

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Für viele Krankenkassenmitglieder könnte die Abgabelast zurückgehen. Foto: dpa
Für viele Krankenkassenmitglieder könnte die Abgabelast zurückgehen. Foto: dpa

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) hat den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz für 2018 in der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) auf 1,0 Prozent abgesenkt. Das teilte das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) mit. Mit der Absenkung reduziert sich der Gesamtbeitrag im Schnitt von 15,7 Prozent auf 15,6 Prozent vom Bruttolohn. Einzelne Kassen können darunter oder darüber liegen. Gröhe nannte es eine „gute Nachricht für alle gesetzlich Versicherten“, dass die Kassen „gute Spielräume für hochwertige Leistungen bei attraktiven Beiträgen haben“. Der Minister folgte mit der Absenkung den Empfehlungen des Schätzerkreis der GKV, in dem Ministerium, GKV-Spitzenverband sowie Bundesversicherungsamt (BVA) vertreten sind. Die Kassen wollten im Schätzerkreis allerdings die derzeitige Höhe des Zusatzbeitrages mit 1,1 Prozent beibehalten, weil sie höhere Ausgaben erwarten als Ministerium und BVA. Während BMG und BVA für 2017 226,4 und für 2018 236,2 Milliarden Euro veranschlagen, rechnen die Kassen mit Ausgaben von 227,2 Milliarden und 237,3 Milliarden Euro. dpa/afp

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