ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2017Pflege: Mehr Betreuer in stationären Pflegeeinrichtungen

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Pflege: Mehr Betreuer in stationären Pflegeeinrichtungen

Dtsch Arztebl 2017; 114(44): A-2011 / B-1699 / C-1665

KNA; Maybaum, Thorsten

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Betreuungskräfte kümmern sich um die Freizeitgestaltung der Pflegebedürftigen. Foto: dpa
Betreuungskräfte kümmern sich um die Freizeitgestaltung der Pflegebedürftigen. Foto: dpa

Die Zahl der zusätzlichen Betreuer in stationären Einrichtungen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Wie das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium (BMG) erklärte, seien zurzeit rund 60 000 Betreuungskräfte in der stationären Pflege tätig, vor vier Jahren seien es noch etwa 28 000 gewesen. Damit stehen laut BMG nun im Durchschnitt mehr als vier zusätzliche Betreuungskräfte je Pflegeeinrichtung zur Verfügung, die ausschließlich aus den Mitteln der Pflegeversicherung finanziert werden. Umgerechnet kämen den Pflegebedürftigen so etwa 1,8 Millionen Stunden zusätzliche Betreuungsangebote zugute, rechnet das Ministerium vor. Betreuungskräfte unterstützen die Arbeit der Pflegefachkräfte, indem sie mit Pflegebedürftigen etwa spazieren gehen oder Bewegungsübungen machen. Durch die Pflegereform wurde zum 1. Januar 2015 das Verhältnis von Betreuungskraft und Pflegebedürftigen von 1 zu 24 auf 1 zu 20 verbessert, zudem kommen Betreuungskräfte seitdem allen Pflegebedürftigen mit und ohne eingeschränkte Alltagskompetenz zugute. Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe (CDU) begrüßte den Zuwachs. Nun müssten vor allem für die Pflegefachkräfte die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Gute Arbeitsbedingungen würden ein zentrales Thema in der kommenden Wahlperiode, sagte der Minister. kna/may

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