ArchivDeutsches Ärzteblatt46/2017Digital Health: Förderung für Berliner Start-ups

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Digital Health: Förderung für Berliner Start-ups

Hillienhof, Arne

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Drei Teams haben im Oktober im ersten Digital Health Accelerator in Berlin ihre Arbeit aufgenommen. Die interdisziplinären Arbeitsgruppen aus der Charité entwickeln Digital-Health-Lösungen in den Bereichen Bild- und Big-Data-Analysen für personalisierte Medizin, Schlaganfallvorhersage und Früherkennung von Vorfällen in der Intensivstation.

Sie erhalten im Rahmen des Programms im Berliner Institut für Gesundheitsforschung (Berlin Institute of Health, BIH) Arbeitsräume, Coaching und Mentoring, unter anderem in den Bereichen Data Science, patientenorientierte Produktentwicklung, Entwicklung von Geschäftsmodellen und Design. Darüber werden die Teams bei Wissenstransfer, Unternehmensgründung, Netzwerkbildung mit Forschenden und Gründern sowie in ausgewählten Fällen bei der Validierung des Produktnutzens an Patienten unterstützt.

„Wir haben das Ziel, die Digital-Health-Community in Berlin und der Region mit zahlreichen Aktivitäten zu stärken und damit den Transfer von Digital-Health-Innovationen in die Anwendung zielgerichtet zu unterstützen. Schließlich wollen wir den Nutzen solcher Anwendungen für Patienten und die Gesellschaft steigern“, erläutert Rolf Zettl, administrativer Vorstand am BIH.

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Ein Team um Marc Dewey analysiert mithilfe von künstlicher Intelligenz radiologische Bilddateien. Ziel ist es, bei Patienten die Erkrankung von Herzkranzgefäßen zu identifizieren. Dietmar Frey und seine Arbeitsgruppe entwickeln ein Simulationsprogramm zur Schlaganfallprognose mit dem Ziel, optimale Behandlungsstrategien zur Schlaganfallprävention zu finden.

Die Früherkennung von postoperativen Vorfällen bei Patienten auf der Intensivstation wollen Alexander Meyer und sein Team verbessern. Ziel ist es, Notfälle zu vermeiden. Im Frühjahr 2018 sollen die drei Teams ihre Lösungen und deren Geschäftsmodelle auf einem „Demo Day“ vorstellen. hil

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