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Die unstrukturierte Versorgung trägt zum dramatischen Anstieg der Arbeitsunfähigkeitsfälle mit vergleichsweise langer Dauer der Arbeitsunfähigkeit zumeist ohne

angemessene Therapie bei.

Dabei fühlen sich deutlich mehr als die Hälfte der Betroffenen bereits im Berufsleben eingeschränkt, wie im jüngsten AOK-Fehlzeitenreport festgestellt wurde. Spätestens dann wären Leistungen der psychosomatisch-psychotherapeutischen Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung mit dem Ziel der Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben angezeigt und Erfolg versprechend, leider fehlen derartige Impulse in einem mehr von Zufälligkeiten geprägten Versorgungssystem. Am Ende verlieren Menschen ihren Arbeitsplatz, landen in der Grundsicherung oder in der Rente und sind damit wesentlicher Chancen auf Teilhabe beraubt.

Erst vom Ende her betrachtet offenbart diese von strukturellen Defiziten geprägte Versorgungssituation bei psychischen Störungen ihre tatsächlich dramatischen Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf die Systeme der sozialen Sicherung.

Dr. med. Ulrich Eggens, 14059 Berlin

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