ÄRZTESTELLEN: Kurz notiert

Projekt Hospital 4.0: Bessere Logistik für Krankenhäuser

Dtsch Arztebl 2017; 114(48): [4]

EB

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Unter Leitung der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT ist das Forschungsprojekt „Hospital 4.0 – Schlanke digital-unterstützte Logistikprozesse in Krankenhäusern“ an den Start gegangen. Ziel ist es, innovative Logistiksysteme in Krankenhäusern durch den Einsatz digitaler Technologien weiterzuentwickeln.

Foto: spotmatikphoto/stock.adobe.com
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Die Forscher wollen den aktuellen Digitalisierungsgrad von zwei konkreten Prozessen, der Logistik im Zentrallager und der Bettenlogistik, in den Kliniken Augsburg und Bayreuth messen und bewerten. Durch das Identifizieren von Verbesserungspotenzialen, der Integration digitaler Technologien und der Qualifikation der Mitarbeiter wollen sie die Qualität und Effizienz der Dienstleistungen am Patienten steigern. Darüber hinaus sollen Maßnahmen und Ergebnisse sowie entwickelte Methoden in ein sogenanntes Blended-Learning-Konzept für Klinikpersonal überführt werden, damit die Mitarbeiter die digitale Krankenhauslogistik besser verstehen und umsetzen können.

Technische Fortschritte haben große Auswirkungen auf innovative Dienstleistungen. Schon heute werden zum Beispiel mobile Endgeräte wie Tablets zunehmend für intelligente Prozesse genutzt, um Dienstleistungen individueller und sicherer zu gestalten und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. „In Anlehnung an die Vision der Industrie 4.0 verspricht der Einsatz digitaler Technologien durch die Verfügbarkeit relevanter Informationen in Echtzeit mittels der Vernetzung aller am Klinikbetrieb beteiligten Akteure und Ressourcen erhebliches Potenzial für eine verbesserte Krankenhausversorgung“, sagte Prof. Dr. Henner Gimpel, Abteilungsleiter der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT.

In das Projekt eingebunden sind das Zentrum für Angewandte Forschung der Technischen Hochschule Ingolstadt, die Kliniken Augsburg und Bayreuth sowie die eHealth Ventures GmbH. Das Projekt hat eine Laufzeit von 36 Monaten und wird mit mehr als zwei Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. EB

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