ArchivDeutsches Ärzteblatt42/1999Einfacher Gehtest für zervikale spondylotische Myelopathie

MEDIZIN: Referiert

Einfacher Gehtest für zervikale spondylotische Myelopathie

Dtsch Arztebl 1999; 96(42): A-2681 / B-2305 / C-2141

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LNSLNS Die zervikale spondylotische Myelopathie führt unbehandelt zu einer progressiven spastischen Tetraparese, einem Sensibilitätsdefekt sowie zu einer Harninkontinenz. Die derzeit etablierte Behandlung dieses Syndroms besteht aus einer chirurgischen Dekompression des zervikalen Rükkenmarks. Laut Ansicht der Autoren werden aufgrund fehlender standardisierter Kriterien häufig Patienten unnötigerweise operiert, dagegen unterbleibt aus Angst vor Komplikationen bei zahlreichen Patienten der Eingriff, bevor bereits irreversible Schäden aufgetreten sind. Durch einen einfachen Gehtest (Strecke und Geschwindigkeit) ließ sich präoperativ die Notwendigkeit einer Intervention diagnostizieren, als auch postoperativ bei nahezu allen Patienten (n = 41) eine signifikante Verbesserung nachweisen. acc
Singh A, Crockard H: Quantitative assessment of cervical spondylotic myelopathy by a simple walking test. Lancet 1999; 354: 370-373.
Alan Crockard, Department of Surgical Neurology, The National Hospital for Neurology and Neurosurgery, Queen Square, London WC1N 3BG, England.

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