ArchivDeutsches Ärzteblatt50/2017Albert Petersen: Großes Engagement für die Arzneimittelhilfe

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Albert Petersen: Großes Engagement für die Arzneimittelhilfe

Dtsch Arztebl 2017; 114(50): A-2427 / B-2011 / C-1965

Spielberg, Petra

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Albert Petersen, Foto: Difäm
Albert Petersen, Foto: Difäm

Albert Petersen hat viel erlebt während seiner Zeit als Leiter der Fachstelle für Pharmazeutische Entwicklungszusammenarbeit des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission e. V. (Difäm) in Tübingen. Ende November ist der gelernte Pharmazeutisch-technische Assistent in den Ruhestand gegangen.

Seine Erfahrungen mit Medikamentensammelaktionen bei einem kirchlichen Arbeitskreis in seinem Heimatort Ditzum in Ostfriesland motivierten Petersen, eine berufliche Laufbahn in der pharmazeutischen Entwicklungshilfe einzuschlagen. Nach einer Mitarbeit bei Intermedica begann er am 1. April 1977 beim Difäm. Parallel zu dieser Tätigkeit war Petersen von 2002 bis 2016 zudem Vorstandsvorsitzender des Ökumenisch Pharmazeutischen Netzwerks.

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Beim Difäm war der heute 65-jährige zunächst für das Medikamentenlager verantwortlich, bevor er zum Leiter der Arzneimittelhilfe ernannt wurde. Unter der Ägide von Petersen widmete sich die Fachstelle unter anderem dem Aufbau kirchlicher Zentralapotheken zur Stärkung der Versorgung vor Ort, der Qualitätssicherung von Arzneimitteln sowie der Aus- und Weiterbildung von lokalen Fachkräften.

Über den Ruhestand und seine Pläne sagt Petersen: „Ich freue mich auf diese Zeit. Ich werde aber trotzdem beratend zur Verfügung stehen und mich hier für die Ursachen von Krankheit und Armut in Afrika einsetzen, die direkt beispielsweise mit unfairem Handel und Klimawandel zu tun haben.“

Albert Petersen ist verheiratet und hat zwei Kinder. Petra Spielberg

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