ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2018Hans-Christian Pape: Neuer Präsident der Humboldt-Stiftung

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Hans-Christian Pape: Neuer Präsident der Humboldt-Stiftung

Spielberg, Petra

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Hans-Christian Pape. Foto: Humboldt-Stiftung Mario Wezel
Hans-Christian Pape. Foto: Humboldt-Stiftung Mario Wezel

Prof. Dr. rer. nat. Hans-Christian Pape ist seit Beginn dieses Jahres Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung. Die vom Bund finanzierte Stiftung fördert die internationale Zusammenarbeit der Forschung. Der 61-jährige Hirnforscher lehrt und forscht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und zählt zu den führenden Experten auf dem Gebiet der neurophysiologischen Grundlagen des emotionalen Verhaltens.

Besondere Anerkennung erhielt Pape für seine Forschung zu Angst und Angsterkrankungen, Furcht und Furchtgedächtnis sowie zu Prozessen von Schlaf und Wachheit. Hierfür erhielt er zahlreiche renommierte Preise, darunter den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und den Max-Planck-Forschungspreis.

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Neben seiner Forschung ist Pape in zahlreichen Gremien und Beiräten aktiv: Von 2011 bis 2017 war er Mitglied des Wissenschaftsrates, der Bund und Länder bei der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung von Hochschulen, Wissenschaft und Forschung berät. Dort leitete Pape zuletzt die Wissenschaftliche Kommission und gehörte zeitweise dem Präsidium des Wissenschaftsrates an. Seit 2017 ist er Mitglied der Auswahlkommission des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Pape studierte an der Universität Bochum Biologie. Er habilitierte im Fach Physiologie an der medizinischen Fakultät der Universität Bochum. 2004 erhielt er einen Ruf nach Münster. Zuvor war er an der Universität Magdeburg tätig. Petra Spielberg

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