ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2018Masern: Robert Koch-Institut verzeichnet mehr Fälle

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Masern: Robert Koch-Institut verzeichnet mehr Fälle

dpa

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In Deutschland sind im vergangenen Jahr etwa dreimal so viele Menschen an Masern erkrankt wie 2016. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Demnach wurde das hochansteckende Virus bis zum 17. Dezember nachweislich bei 919 Menschen diagnostiziert. Im gesamten Jahr 2016 zählte das RKI 325 Masernerkrankungen. Die Zahl für 2017 liegt erst in einigen Wochen vor, laut RKI sind jedoch keine großen Verschiebungen mehr zu erwarten. Mit 520 Masernfällen am stärksten betroffen war das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl überdurchschnittlich viele Erkrankungen wurden in Berlin (67), Sachsen (69) und Hessen (76) gezählt. Kein Bundesland ist masernfrei, mehrere berichten aber nur von Einzelfällen. Bei Masernausbrüchen gebe es jährlich und auch regional große Schwankungen, erläuterte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. So wurden 2015 bundesweit 2 465 bestätigte Masernerkrankungen gezählt, 2014 nur 442, 2013 waren es 1 769. dpa

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