ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2018Medizinstudium: Einheitlicher Eingangstest
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Das Urteil unseres tollen Verfassungs-gerichts zeigt mal wieder, was unsere Juristen – und nicht nur die – für eine verquastete Denkweise haben. Da wird über die Vergleichbarkeit der Abiturnoten räsoniert. Jeder Dorftrottel weiß, dass die weder von Schule zu Schule noch gar von Bundesland zu Bundesland vergleichbar sind. Die Wartezeiten sollen reduziert werden? Ja, wie denn? Nach sechs Semestern vergeblichen Wartens fliegt der Möchtegern-Mediziner aus der Warteliste? Was ist denn mit der grundgesetzlich garantierten (was sowas wert ist, weiß auch jeder Dorftrottel) Berufsfreiheit?

Warum macht man es nicht wie in Österreich? Alle müssen den gleichen Eingangstest durchlaufen und können ihn beliebig oft wiederholen. Schluss. Aus. Basta. Könnte man ab dem nächsten Semester starten. Einfach. Praktikabel. Gerecht.

Dr. med. Rüdiger Ehlert, 93047 Regensburg

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Stellenangebote