ArchivDeutsches Ärzteblatt5/2018Krankenhäuser: Laumann will Spezialisierung einfordern

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Krankenhäuser: Laumann will Spezialisierung einfordern

Dtsch Arztebl 2018; 115(5): A-180 / B-156 / C-156

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Organtransplantationen sollen in Nordrhein- Westfalen von weniger Krankenhäusern vorgenommen werden. Foto: dpa
Organtransplantationen sollen in Nordrhein- Westfalen von weniger Krankenhäusern vorgenommen werden. Foto: dpa

Der Ge­sund­heits­mi­nis­ter von Nordrhein-Westfalen (NRW), Karl-Josef Laumann (CDU), will eine Arbeitsteilung unter den Krankenhäusern durchsetzen. Er erwarte regionale Versorgungskonzepte, in denen geklärt werde, wer sich neben der Grundversorgung worauf spezialisiere, kündigte Laumann an. Es ergebe Sinn, sich etwa auf bestimmte Organtransplantationen oder seltene Krankheiten zu spezialisieren. Dies sei sowohl im Interesse der Patienten wie auch der Krankenkassen. Eine stärkere Konzentration der Leistungen könne politisch geregelt werden, betonte der Minister. Krankenhäuser, die an speziellen Leistungen festhalten wollten, obwohl sie dort nur sehr selten abgerufen würden, könnten über die Honorierung gebremst werden. Zu den Schwerpunkten der Regierungsarbeit, die Laumann kürzlich vorstellte, gehört auch eine Landarztquote. NRW will diese in die Vergabe der Studienplätze für Medizin einflechten. Bis zu zehn Prozent der Plätze sollen außerhalb des sonstigen Vergabeverfahrens an Bewerber vergeben werden, die sich verpflichten, nach Abschluss ihrer Ausbildung bis zu zehn Jahre in unterversorgten Regionen zu praktizieren. Noch in diesem Jahr soll eine rechtssichere Lösung für die Vergabe präsentiert werden. Geplant ist in NRW auch, dass es an jeder medizinischen Fakultät mindestens eine W3-Professur für Allgemeinmedizin gibt. dpa

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