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Wir danken allen Autoren der Diskussionsbeiträge für ihr Interesse und ihre Kommentare zu unserem Beitrag (1).

Zu der Diskussionsbemerkung von Dr. Höppner – Vielen Dank für den Kommentar zur Verlaufskontrolle des Asthma bronchiale in der Schwangerschaft. Da die Variabilität des Spitzenflusses PEF („peak expiratory flow“) gut mit dem Ausmaß der bronchialen Hyperreagibilität korrelieren kann, wird er zur Verlaufs- und Therapiekontrolle genutzt. Der PEF-Wert kann an der Fluss-Volumen-Kurve der Spirometrie unmittelbar abgelesen werden, hängt jedoch stark von der Mitarbeit der Patienten ab. Alternativ kann die Patientin mehrmals täglich den PEF mithilfe eines Peak-Flow-Meters zu Hause messen. Obwohl es sich beim Peak-Flow-Meter um kein geeichtes Messverfahren handelt wie bei der Spirometrie, sind Differenzen zwischen beiden Methoden nicht relevant, da mit dem Peak-Flow-Meter intraindividuell die Peak-Flow-Variabilität erfasst werden soll (2).

Wichtig aus unserer Sicht ist die Forderung, dass überhaupt eine Verlaufs- beziehungsweise Therapiekontrolle der Erkrankung regelmäßig in der Schwangerschaft erfolgt. Welche Art der Lungenfunktionsuntersuchung bevorzugt wird, ist dann eher zweitrangig. Ohnehin wird allgemein beim Asthma bronchiale zur Unterscheidung von kontrolliertem und unkontrolliertem Status die Lungenfunktion aktuell nicht berücksichtigt. Hier spielen die Parameter Symptomatik, Einschränkung der Alltagsaktivität, nächtliche Symptome, Einsatz einer Bedarfsmedikation und Exazerbation die entscheidende Rolle.

Wir danken Dr. Jongen, Prof. Kahlke, Prof. Wedel für den ergänzenden und richtigstellenden Kommentar.

Zu der Diskussionsbemerkung von Prof. Müller-Ladner und PD Fischer-Betz – Auch aus unserer Sicht haben entzündlich rheumatologische und systemisch immunologische Erkrankungen eine große Bedeutung in der Schwangerschaft. Insofern stimmen wir mit den Autoren überein. In der Häufigkeit der Begleitererkrankungen in der Schwangerschaft sind aber insgesamt Schilddrüsenerkrankungen häufiger und wurden deswegen hier auch berücksichtigt.

DOI: 10.3238/arztebl.2018.0113b

Für die Autoren

Dr. med. Michael Bolz

Universitätsfrauenklinik
Klinikum Südstadt Rostock

michael.bolz@kliniksued-rostock.de

Interessenkonflikt

Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht.

1.
Bolz M, Körber S, Reimer T, Buchmann J, Schober HC, Briese V: The treatment of illnesses arising in pregnancy. Dtsch Arztebl Int 2017; 114: 616–26 VOLLTEXT
2.
AWMF: S2k-Leitlinie Spirometrie 020–017. http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/020-017.html (last accessed on 15 January 2018).
1.Bolz M, Körber S, Reimer T, Buchmann J, Schober HC, Briese V: The treatment of illnesses arising in pregnancy. Dtsch Arztebl Int 2017; 114: 616–26 VOLLTEXT
2.AWMF: S2k-Leitlinie Spirometrie 020–017. http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/020-017.html (last accessed on 15 January 2018).

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