ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2018Gerald Quitterer: Kammerpräsident und mit Freude Hausarzt

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Gerald Quitterer: Kammerpräsident und mit Freude Hausarzt

Dtsch Arztebl 2018; 115(7): A-303 / B-257 / C-257

Korzilius, Heike

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Gerald Quitterer, Foto: BLÄK
Gerald Quitterer, Foto: BLÄK

Dr. med. Gerald Quitterer (61) ist neuer Präsident der Bayerischen Lan­des­ärz­te­kam­mer. Der Hausarzt aus Eggenfelden wurde am 3. Februar im ersten Wahlgang gewählt. Quitterer blickt auf 30 Jahre berufspolitische Erfahrung in der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, im Hausärzteverband und der Lan­des­ärz­te­kam­mer zurück. „Ich wollte für die Ärzte mehr Transparenz und Gerechtigkeit in Wirtschaftlichkeitsprüfungen erreichen“, begründet er den Einstieg in die Berufspolitik. Schon damals war Quitterer neben dem Einsatz für hausärztliche Interessen das gemeinsame Auftreten aller Fachgruppen nach außen wichtig. Im neuen Amt versteht er sich als Ansprechpartner für alle Ärzte: „Die Kolleginnen und Kollegen sollen sich mit der Kammer identifizieren können und sie als Anlaufstelle in allen beruflichen Belangen wahrnehmen.“ Quitterer will sich in den nächsten fünf Jahren insbesondere für den Nachwuchs einsetzen: für mehr Medizinstudienplätze und die Umsetzung der Musterweiterbildungsordnung, an der auf Bundesebene seit Jahren gearbeitet wird.

Quitterer sagt von sich, er sei auch nach 32 Jahren in eigener Praxis immer noch mit Freude Hausarzt. Er schätzt die medizinische Bandbreite und die Nähe zu den Menschen. Deshalb ist es ihm wichtig, neben seinem neuen Amt die Praxis weiterzubetreiben. Entspannung findet der Vater von vier erwachsenen Kindern auf seiner Laufstrecke durch den Wald mit Frau und Hund. Denn privat hat er sich zwei Ziele gesetzt: solange es irgend geht, am Münchner Stadtlauf teilzunehmen und das Nordlicht zu sehen. Heike Korzilius

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