ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2018Klinische Lehre: Lehrkrankenhäuser sollen mehr Kapazitäten schaffen

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Klinische Lehre: Lehrkrankenhäuser sollen mehr Kapazitäten schaffen

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1 500 zusätzliche klinische Studienplätze fordert die Ärztekammer Niedersachsen. Foto: dpa
1 500 zusätzliche klinische Studienplätze fordert die Ärztekammer Niedersachsen. Foto: dpa

Die großen akademischen Lehrkrankenhäuser der Maximalversorger in Niedersachsen sollen Medizinstudierende ab dem 5. Semester stärker in die klinische Lehre einbinden. Das hat die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN), Dr. med. Martina Wenker, angesichts von Engpässen in der Medizinerausbildung vorgeschlagen. Es müssten so schnell wie möglich 1 500 zusätzliche klinische Studienplätze geschaffen werden, fordert sie. Wenker führte aus, dass viele Deutsche, die hierzulande keinen Medizinstudienplatz erhalten hätten, ins Ausland gegangen seien, um dort auf eigene Kosten Medizin zu studieren. Viele davon hätten den ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung, das Physikum, absolviert und wollten ihr Studium in Deutschland abschließen. Dafür fehlten jedoch an deutschen medizinischen Fakultäten die klinischen Lehrkapazitäten an den Universitäten. Die ÄKN-Präsidentin forderte die Politik auf, diesen Mangel zu beheben. EB

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