ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2018Insa Bruns †: Unermüdlich im Dienst der klinischen Forschung

PERSONALIEN

Insa Bruns †: Unermüdlich im Dienst der klinischen Forschung

Dtsch Arztebl 2018; 115(8): A-347 / B-295 / C-295

Korzilius, Heike

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Insa Bruns, Foto: KKS
Insa Bruns, Foto: KKS

Am 21. Januar ist Insa Bruns nach kurzer schwerer Krankheit gestorben. Die Leiterin der Geschäftsstelle des Netzwerks der Koordinierungszentren für Klinische Studien (KKS) wurde 58 Jahre alt. Weggefährten bescheinigen der Diplom-Biologin Kompetenz, Sachkenntnis, unermüdliches Engagement und Beharrlichkeit im Bestreben, qualitativ hochwertige medizinische Forschung zu fördern.

Nach dem Studium arbeitete Bruns in der Pharmaindustrie, zunächst in der klinischen Forschung, später im Referat Forschung und Entwicklung des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller. Von 2004 an baute sie die Geschäftsstelle des KKS-Netzwerks auf, die sie seither leitete. Ziel des Netzwerks war und ist es, insbesondere die akademische klinische Forschung voranzubringen. Bruns engagierte sich auch auf europäischer Ebene und war am Aufbau des europäischen ECRIN-Netzwerks beteiligt, das die Umsetzung europaweiter klinischer Studien unterstützt. Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehörte es, Stellungnahmen zu deutschen und europäischen Gesetzesvorhaben zu verfassen, in denen sie sich für eine Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für die medizinische Forschung einsetzte. In dieser Rolle war sie auch bei Fachjournalisten eine geschätzte Gesprächspartnerin. Bruns war als Expertin Mitglied zahlreicher Arbeitsgruppen, unter anderem im Bun­des­for­schungs­minis­terium. Sie arbeitete viel, vergaß darüber aber nicht zu leben, wie Freunde betonen. Bruns pflegte einen großen Familien- und Freundeskreis, liebte Kunst und Literatur und reiste gern. Heike Korzilius

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema