ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2018Krankenhäuser: Die Frage der Organspende muss in Kliniken präsenter werden

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Krankenhäuser: Die Frage der Organspende muss in Kliniken präsenter werden

Dtsch Arztebl 2018; 115(8): A-312 / B-268 / C-268

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Dr. med. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation. Foto: dpa
Dr. med. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation. Foto: dpa

Die Beschäftigung mit einer möglichen Organspende muss eine Selbstverständlichkeit werden. Das hat der Medizinische Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO), Dr. med. Axel Rahmel, gefordert. Entscheidender als gesetzliche Regelungen sei die Präsenz des Themas in Krankenhäusern, sagte er kürzlich im ZDF. Hier seien insbesondere die Kliniken gefragt. Allerdings bedeuteten die erforderlichen Maßnahmen und Gespräche einen besonderen Aufwand, der angesichts von Arbeitszeitverdichtung und Personalnotstand teils schwer zu leisten sei. Jeder Einzelne solle sich zu Lebzeiten mit der Entscheidung für oder gegen eine Organspende befassen, so Rahmel – auch, damit Angehörige nicht im Moment des Todes damit konfrontiert würden. Wichtig sei auch weitere Aufklärung. In der vergangenen Woche hatten die Niederlande eine Wende beim Thema Organspende beschlossen. Künftig gilt dort eine Widerspruchslösung. Danach ist jede Person grundsätzlich ein Organspender – außer, sie hat dem widersprochen. In Deutschland ist es umgekehrt: Nur derjenige ist Organspender, der ausdrücklich zugestimmt hat. kna

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