ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2018Benignes Prostatasyndrom: Zwei weitere Laserverfahren werden Kassenleistung

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Benignes Prostatasyndrom: Zwei weitere Laserverfahren werden Kassenleistung

Dtsch Arztebl 2018; 115(9): A-360

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Die Verfahren können erst eingesetzt werden, wenn die Vergütung geregelt ist. Foto: dpa
Die Verfahren können erst eingesetzt werden, wenn die Vergütung geregelt ist. Foto: dpa

Zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms werden zwei weitere Laserverfahren in die vertragsärztliche Versorgung aufgenommen. Diesen Beschluss hat der Gemeinsame Bundes­aus­schuss (G-BA) gefasst, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung miteilte. Bei den Laserverfahren handelt es sich um die Thulium-Laserenukleation (TmLEP) und die Photoselektive Vaporisation (PVP). Beide können laut KBV künftig ebenso wie die verfügbaren Laserverfahren Holmium-Laserenukleation, Holmium-Laserresektion und Thulium-Laserresektion eingesetzt werden. Damit wurde das Bewertungsverfahren der nichtmedikamentösen lokalen Verfahren zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms abgeschlossen. Anwenden dürfen diese Verfahren künftig nur Fachärzte für Urologie, die über nachgewiesene Erfahrungen mit der jeweiligen Methode und eine entsprechende Genehmigung ihrer kassenärztlichen Vereinigung verfügen. Zudem müssen eine intensivmedizinische Notfallversorgung und eine Nachbeobachtung der Patienten gewährleistet sein. Wenn das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium die Beschlüsse nicht beanstandet, treten sie am Tag nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft. Danach hat der Bewertungsausschuss sechs Monate Zeit, die Vergütung festzulegen. EB

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