SUPPLEMENT: Perspektiven der Pneumologie & Allergologie

Studie zur Pneumokokken-Impfung: Impfquoten zu niedrig

Dtsch Arztebl 2018; 115(10): [34]

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In der von Pfizer beauftragten retrospektiven Kohortenstudie „Pneumokokken-Impfraten bei immungeschwächten Patienten in Deutschland“ untersuchten Forscher des Wissenschaftlichen Instituts für Gesundheitsökonomie und Gesundheitssystemforschung (WIG2) die Daten von mehr als 200 000 gesetzlich Versicherten. Einschlusskriterien der repräsentativen Stichprobe aus rund 4 Millionen Versicherten aus der InGef-Forschungsdatenbank waren: Sie zählten ab dem Jahr 2013 oder 2014 zu den Patienten mit Immunsuppression und waren vorher mindestens 2 Jahre ohne dokumentierte Immunschwäche versichert.

Nach 24 Monaten bildeten die Krebspatienten mit 4,7 Prozent die kleinste Gruppe, die gegen Pneumokokken geimpft waren, gefolgt von chronisch Nierenerkrankten mit 5,7 Prozent, HIV-Patienten mit 9,9 Prozent und Menschen unter immunsuppressiver Therapie mit Rheumatoider Arthritis mit 11,5 Prozent. Und das, obwohl die Patienten dieser Gruppen ein erhöhtes Risiko tragen, an einer Pneumonie zu erkranken.

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Quelle: Pfizer Deutschland GmbH, www.pfizer.de

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