ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenPneumologie & Allergologie 1/2018Schweres eosinophiles Asthma: EU-Zulassung für Fasenra

Supplement: Perspektiven der Pneumologie & Allergologie

Schweres eosinophiles Asthma: EU-Zulassung für Fasenra

Dtsch Arztebl 2018; 115(10): [33]

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Die Europäische Kommission hat das Biologikum Fasenra (Benralizumab) als Add-on Erhaltungstherapie für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit schwerem eosinophilem Asthma, das trotz hochdosierter inhalativer Kortikosteroide (ICS) plus lang wirksamer Beta Agonisten (LABA) unzureichend kontrolliert ist, zugelassen. Die Zulassung basiert hauptsächlich auf drei Studien: In SIROCCO und CALIMA konnte eine signifikante Reduktion der jährlichen Exazerbationsrate sowie eine Verbesserung der Lungenfunktion (FEV1) erreicht werden. Die ZONDA-Studie zeigte eine Reduktion der täglichen Dosis von oralen Kortikosteroiden (OCS). Fasenra zeichnet sich durch einen neuartigen Wirkmechanismus aus: Er bindet zum einen an die Alpha-Untereinheit des Interleukin-5-Rezeptors (IL-5-Rα) auf Eosinophilen und verstärkt zum anderen durch seine Bindung an natürliche Killerzellen (NK-Zellen) die Apoptose der Eosinophilen. Dies führt zu einer direkten, schnellen und nahezu vollständigen Depletion eosinophiler Granulozyten im Blut.

Quelle: AstraZeneca GmbH, www.astrazeneca.de

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