ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2018aerzteblatt.de: Vor 30 Jahren

SCHLUSSPUNKT

aerzteblatt.de: Vor 30 Jahren

Schmedt, Michael

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Während heute bereits über sogenannte Genscheren und den Eingriff in die Keimbahn diskutiert wird, begann damals die Diskussion um die Embryonenforschung. Zudem begann die Digitalisierung.

Embryonenforschung: Das Bundeskabinett hat einen Grundsatzbeschluss gefasst: Forschung an menschlichen Embryonen soll strafrechtlich verboten werden. Damit geht die Bundesregierung noch weiter als der Bundesjustizminister, der 1986 in seinem Diskussionsentwurf für ein Embryonenschutzgesetz lediglich vorgeschlagen hatte, die gezielte Erzeugung von Embryonen allein zu Forschungszwecken zu untersagen.

www.aerzteblatt.de/88573

Sonografie und Computer: Die Autoren berichten über die Erfahrungen, Ultraschallbefunde mithilfe der elektronischen Datenverarbeitung zu erstellen. Man wollte spezielle Befunde und Diagnosen in wenigen Minuten aus allen gespeicherten Untersuchungen herausfinden und sie sofort verfügbar haben. Der erforder-
liche Computer hatte 640 KByte Hauptspeicher und eine Festplatte von 20 MB.

www.aerzteblatt.de/88591

DDR: 20 Monate vor dem Fall der Mauer berichtete das Deutsche Ärzteblatt über eine „beträchtliche Verbesserung der ambulanten Versorgung der Bevölkerung von 1970 bis 1985“ in der DDR. Die Zahl der ambulant tätigen Ärzte stieg auf 18 384. Die Bewertung, was Ärzte tatsächlich leisten, fehlte allerdings.

www.aerzteblatt.de/88583

Michael Schmedt

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote