ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2018Operationstechnische Assistenten: Bundesrat für bundeseinheitliche Ausbildung

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Operationstechnische Assistenten: Bundesrat für bundeseinheitliche Ausbildung

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Die Ausbildung zum OP-Assistenten findet derzeit an 73 von der Deutschen Krankenhausgesellschaft anerkannten Schulen statt. Foto: madeinitaly4k/stock.adobe.com
Die Ausbildung zum OP-Assistenten findet derzeit an 73 von der Deutschen Krankenhausgesellschaft anerkannten Schulen statt. Foto: madeinitaly4k/stock.adobe.com

Die Ausbildung zum operationstechnischen Assistenten (OP-Assistenten) soll nach dem Willen der Bundesländer bundeseinheitlich geregelt und staatlich anerkannt werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf beschloss der Bundesrat kürzlich. Demografischer Wandel und fortschreitender Fachkräftemangel machten eine Aufwertung der unterstützenden Tätigkeiten im OP erforderlich, heißt es zur Begründung. Die teilweise bestehenden Landesregelungen sind nach Ansicht der Länderkammer zu unterschiedlich und führen deshalb langfristig zur Zersplitterung des Heilberufswesens. Darüber hinaus sieht der Gesetzentwurf die Aufnahme der OP-Assistenten in das Krankenhausfinanzierungsgesetz vor. Dies soll die Finanzierung der Ausbildung sichern und den Krankenhäusern Planungssicherheit verschaffen. Der Gesetzentwurf wird über die Bundesregierung an den Bundestag weitergeleitet. EB

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