MEDIZIN: Originalarbeit

Therapeutische Interventionen im Mund-Rachen-Raum bei obstruktiver Schlafapnoe

Umbrella-Review zur Effektivität von intraoralen Geräten, Gaumennahterweiterung und maxillomandibulärer Umstellungsosteotomie

Oral interventions for obstructive sleep apnea—an umbrella review of the effectiveness of intraoral appliances, maxillary expansion, and maxillomandibular advancement

Dtsch Arztebl Int 2018; 115(12): 200-7; DOI: 10.3238/arztebl.2018.0200

Koretsi, Vasiliki; Eliades, Theodore; Papageorgiou, Spyridon N.

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Hintergrund: Die Effektivität intraoraler Geräte, Gaumennahterweiterung und maxillomandibulärer Umstellungsosteotomie bei der Behandlung von obstruktiver Schlafapnoe bei Kindern und Erwachsenen wurde bislang nicht hinreichend bewertet.

Methode: Ein Umbrella-Review wurde nach den festgelegten Richtlinien der evidenzbasierten Medizin durchgeführt. Die Datensynthese erfolgte aus randomisierten kontrollierten Studien mittels Paule-Mandel-Random-Effects-Metaanalysen und Meta-Regressionsanalysen mit Mittelwertdifferenzen (MD) und 95-%-Konfidenzintervallen (KI). Schließlich folgte die qualitative Auswertung der Meta-Evidenz.

Ergebnisse: 29 systematische Reviews wurden eingeschlossen und 7 davon lieferten quantitative Daten. Der Einsatz intraoraler Geräte war effektiv bei der Verbesserung des Apnoe-Hypopnoe-Indexes im Vergleich zu Placebo-Geräten (12 Studien; 525 Patienten; MD = –11,70; 95-%-KI: [–15,38; –8,01]; p < 0,001) und keiner Behandlung (1 Studie; 24 Patienten; MD = –14,30 [–21,59; –7,01]; p < 0,001), obwohl nur der erste Vergleich durch robuste Meta-Evidenz unterstützt wurde. Die Effektivität des Einsatzes von intraoralen Geräten auf die „Epworth Sleepiness Scale“ und die minimale Sauerstoffsättigung hingegen konnte nicht durch robuste Meta-Evidenz unterstützt werden. Es wurden keine randomisierten oder prospektiv kontrollierten Studien über die Effektivität von Gaumennahterweiterung (konventionell oder chirurgisch unterstützt) und maxillomandibulärer Umstellungsosteotomie gefunden.

Schlussfolgerung: Die Anwendung von intraoralen Geräten bei der Verringerung vom Apnoe-Hypopnoe-Index ist auf robuster Evidenz basiert. Die Behandlung von Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe durch Gaumennahterweiterung (konventionell oder chirurgisch unterstützt) oder maxillomandibulärer Umstellungsosteotomie kann nicht gemäß evidenzbasierter Medizin vertreten werden.

Die obstruktive Schlafapnoe ist eine schlafbezogene Atmungsstörung, die durch repetitive Einengung der oberen Atemwege charakterisiert ist. Dies führt zu einem partiellen (Hypopnoe) oder vollständigen (Apnoe) Kollaps des Luftstroms während des Schlafes (1).

Die Häufigkeit von obstruktiver Schlafapnoe liegt bei Kindern zwischen 1 % und 4 % mit einer höheren Prävalenz bei Jungen als bei Mädchen (2). Bei erwachsenen Frauen liegt die Prävalenz zwischen 2 % und 5 % und bei erwachsenen Männern zwischen 3 % und 7 % (3).

Zu den Risikofaktoren zur Entstehung von obstruktiver Schlafapnoe gehören unter anderem:

  • posteriore Lage des Unterkiefers (4, 5)
  • Fettleibigkeit (6, 7)
  • Menopause (8, 9)
  • erhöhter Nasenwiderstand (10, 11)
  • Rauchen (12, 13).

Ein Überblick über die Pathophysiologie von obstruktiver Schlafapnoe und die damit verbundenen Risikofaktoren ist in Grafik 1 dargestellt, angepasst von Jordan et al. (14).

Pathophysiologie der obstruktiven Schlafapnoe (modifiziert nach Jordan et al. [14] mit Genehmigung)
Grafik 1
Pathophysiologie der obstruktiven Schlafapnoe (modifiziert nach Jordan et al. [14] mit Genehmigung)

Da einige etablierte Risikofaktoren einen genetischen Hintergrund haben, häuft sich obstruktive Schlafapnoe innerhalb von Familien (15). Die Anfälligkeit für obstruktive Schlafapnoe bei Familienmitgliedern wird jedoch nicht vollständig durch die familiäre Aggregation anderer Risikofaktoren wie Fettleibigkeit erklärt (16, 17).

Durch obstruktive Schlafapnoe erleiden die Patienten eine beträchtliche Lebenseinschränkung. Energiemangel scheint die wichtigste Beschwerde zu sein (18), wobei 46–47 % der Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe auch über Tagesschläfrigkeit berichten (18, 19).

Darüber hinaus besteht bei Betroffenen mit obstruktiver Schlafapnoe ein erhöhtes Risiko für Autounfälle, obwohl die tatsächliche Anzahl der Unfälle nicht so häufig ist (20). Ihre kognitive Leistungsfähigkeit ist des Weiteren beeinträchtigt und dies hängt mit der Schwere der obstruktiven Schlafapnoe zusammen (21, 22), wobei die wahrgenommene Lebensqualität ähnlich wie bei anderen chronischen Erkrankungen ist (23).

Zu den verfügbaren symptomatischen oder ursächlichen Behandlungen gehören (24, 25):

  • Lebensstil-Interventionen – insbesondere Gewichtsreduktion
  • intraorale Geräte
  • kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck (CPAP)
  • pharmakologische Substanzen
  • chirurgische Eingriffe.

Außerdem geht man in der Kieferorthopädie davon aus, dass die maxilläre Erweiterung die oberen Atemwege vergrößert und somit die Symptome der obstruktiven Schlafapnoe lindert (26). Insgesamt ist die Zahnmedizin an vielen Behandlungsmodalitäten bei obstruktiver Schlafapnoe beteiligt, einschließlich intraoraler Geräte, Gaumennahterweiterung bei Kindern, chirurgisch unterstützter Gaumennahterweiterung bei Erwachsenen und maxillomandibulärer Umstellungsosteotomie (2430).

Ziel dieser Studie war, die relative Effektivität von Behandlungsmodalitäten bei obstruktiver Schlafapnoe für Kinder und Erwachsene, die für Zahnärzte/Kieferorthopäden von Interesse sind, mittels eines Umbrella-Reviews von systematischen Reviews zu beurteilen. Außerdem sollte die wissenschaftliche Evidenz für diese Interventionen kritisch bewertet werden, um das Biasrisiko, das die Evidenz beeinflussen könnte, festzustellen.

Methode

Protokoll, Registrierung, Durchführung und Berichterstattung

Das Protokoll dieser Studie wurde a priori festgestellt und auf PROSPERO registriert (CRD42016045840). Alle post-hoc-Protokollabweichungen sind in diesem Bericht notiert. Dieser Umbrella-Review wurde entsprechend den Cochrane Handbook-Richtlinien (31) durchgeführt und dem PRISMA-Statement (32) berichtet. Die Leitlinien von Aromataris et al. (33) wurden zusätzlich berücksichtigt.

Auswahlkriterien, Suche und Studienauswahl

Drei Suchanfragen wurden entwickelt und angepasst, um jede Datenbank von ihrem Anfang bis zum 14. 8. 2016 systematisch zu untersuchen (eTabelle 1). Zunächst wurden systematische Reviews anhand der Auswahlkriterien für systematische Reviews überprüft (eKasten 1). Des Weiteren wurden alle Primärstudien jedes eingeschlossenen systematischen Reviews extrahiert und gemäß den Auswahlkriterien für Primärstudien überprüft (eKasten 1). Eine Beschreibung wird im eMethodenteil bereitgestellt.

Auswahlkriterien für die systematischen Reviews und deren Primärstudien
eKasten 1
Auswahlkriterien für die systematischen Reviews und deren Primärstudien
Studienidentifizierung: Datenbanken, Zeitangaben, Suchstrategien und Treffer
eTabelle 1
Studienidentifizierung: Datenbanken, Zeitangaben, Suchstrategien und Treffer

Datenextraktion

Daten von eingeschlossenen systematischen Reviews wurden unabhängig von zwei Autoren (VK und SNP) extrahiert. Zur weiteren Datenextraktion wurden nur systematische Reviews, in den Metaanalysen mit Kontrollgruppen durchgeführt wurden, berücksichtigt. Wenn ein systematischer Review Metaanalysen zu mehreren Endpunkten berichtete, wurde jeder Endpunkt separat extrahiert. Datenextraktion basierte auf den Ergebnissen der eingeschlossenen systematischen Reviews. Im Falle von Diskrepanzen zwischen Reviews wurden Daten direkt von den entsprechenden Primärstudien extrahiert. Für die vordefinierten Subgruppenanalysen wurden zusätzlich Daten direkt aus den Primärstudien extrahiert. Weitere Informationen finden sich im eMethodenteil.

Synthese der Ergebnisse und Heterogenität

Für kontinuierliche Endpunkte wurde die Mittelwertdifferenz (MD) mit 95-%-Konfidenzintervallen [95-%-KI] berechnet und für dichotome Endpunkte wurde das Relative Risiko (RR) mit 95-%-KI berechnet. Basierend auf klinischer und statistischer Argumentation (e3) wurde ein Random-Effects-Modell zur Berechnung der gepoolten Effekte angewendet. Aufgrund seiner verbesserten Leistung (e4) wurde der Paule-Mandel-Varianzschätzer anstelle des DerSimonian-Laird-Varianzschätzers bevorzugt. Alle Analysen wurden mit dem Softwarepaket STATA SE Version 12 (StataCorp, College Station, TX, USA) durchgeführt. Details zu Effektschätzer, Heterogenität, kleine-Studien-Effekten und Kriterien für epidemiologische Assoziationen können dem eMethodenteil entnommen werden.

Ergebnisse

Charakteristika der eingeschlossenen systematischen Reviews

Insgesamt ergab die elektronische Suche 497 Treffer (eGrafik 1). Nach Ausschluss ungeeigneter Studien (eTabelle 2) wurden insgesamt 29 systematische Reviews eingeschlossen. Tabelle 1 zeigt einen Überblick über die Charakteristika der eingeschlossenen systematischen Reviews und eKasten 2 eine detaillierte Beschreibung.

Charakteristika der eingeschlossenen systematischen Reviews
Tabelle 1
Charakteristika der eingeschlossenen systematischen Reviews
Flussdiagramm für die Studienauswahl
eGrafik
Flussdiagramm für die Studienauswahl
Charakteristika eingeschlossener systematischer Reviews
eKasten 2
Charakteristika eingeschlossener systematischer Reviews

Biasrisiko und methodologische Validität

Tabelle 1 berichtet über das Biasrisiko der eingeschlossenen systematischen Review und eTabelle 3 liefert Ergebnisse für ihre methologische Validität. Eine detaillierte Beschreibung wird in eKasten 3 gegeben.

Biasrisiko und methodologische Validität eingeschlossener systematischer Reviews
eKasten 3
Biasrisiko und methodologische Validität eingeschlossener systematischer Reviews
Methodologische Validität eingeschlossener Reviews
eTabelle 3
Methodologische Validität eingeschlossener Reviews

Zusammenfassung von Effektgrößen

Von den eingeschlossenen systematischen Reviews führten 18 (62 %) Metaanalysen von Primärstudien jeglichenStudiendesigns durch. Nach Anwendung der Auswahlkriterien für die entsprechenden Primärstudien (einschließend Primärstudien mit Kontrollgruppen und ungeeignete Studiendesigns ausschließend) wurden Daten aus 7 systematischen Reviews ausgehend von 20 Primärstudien (eKasten 4) extrahiert. Nach Ausschluss doppelter Primärstudien und Datenpooling konnten 8 Metaanalysen kumulativer Evidenz für den primären Endpunkt Apnoe-Hypopnoe-Index und die sekundären Endpunkte „Epworth Sleepiness Scale“ und minimale Sauerstoffsättigung durchgeführt werden. Diese Metaanalysen betrafen Vergleiche von intraoralen Geräten mit Placebo-Geräten, keiner Behandlung oder anderen Geräten (individuell gefertigte intraorale Geräte, vorgefertigte intraorale Geräte oder Zungenhalter) bei der Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe von Erwachsenen (Tabelle 2). Es waren keine Vergleiche zu Gaumennahterweiterung, chirurgisch unterstützter Gaumennahterweiterung und maxillomandibulärer Umstellungsosteotomie verfügbar.

Ergebnisse verfügbarer Vergleiche zu den primären und sekundären Endpunkten bei Erwachsenen mit obstruktiver Schlafapnoe
Tabelle 2
Ergebnisse verfügbarer Vergleiche zu den primären und sekundären Endpunkten bei Erwachsenen mit obstruktiver Schlafapnoe
Liste der eingeschlossenen Primärstudien
eKasten 4
Liste der eingeschlossenen Primärstudien

Was den Vergleich von intraoralen Geräten gegenüber Placebo-Geräten angeht (Tabelle 2, Grafik 2), zeigte sich nach Anwendung von intraoralen Geräten eine deutliche Verbesserung des Apnoe-Hypopnoe-Index (MD: –11,7; 95-%-KI: [−15,38; −8,01]; p < 0,001), kleine marginal nicht signifikante Effekte auf die Werte der „Epworth Sleepiness Scale“ (MD: –1,18 [−2,38; 0,03]; p = 0,055) sowie mäßige Effekte auf die minimale Sauerstoffsättigung (MD: 3,33 [1,38; 5,28] p = 0,007). Hohe Heterogenität (I> 75 %) wurde in den Metaanalysen von Apnoe-Hypopnoe-Indexes und minimaler Sauerstoffsättigung festgestellt. Dies stellte jedoch nur für die letztgenannte Metaanalyse eine Bedrohung dar. Für die erstgenannte Metaanalyse war das 95-%-Prädiktionsintervall, das das Ausmaß der vorhandenen Heterogenität einbezieht, auf der linken Seite des Forest-Plots konsistent. Darüber hinaus wurden intraorale Geräte im Vergleich zu keiner Behandlung als wirksam bei der Verbesserung des Apnoe-Hypopnoe-Indexes festgestellt (MD: −14,30 [−21,59; −7,01]; p < 0,001 als kontinuierlicher und RR: 0,37 [0,15; 0,90]; p = 0,029 als binärer Endpunkt), jedoch nicht zur Verbesserung der Werte der „Epworth Sleepiness Scale“ (MD: −1,00 [−3,77; 1,77]; p = 0,479). In Bezug auf den Vergleich zwischen verschiedenen Gerätedesigns wurde schließlich durch die erhöhte vertikale Sperrung (14 mm statt 4 mm) kein Einfluss auf den Apnoe-Hypopnoe-Index (MD: –2,00 [−6,51; 2,51]; p = 0,385) und eine wesentlich beeinträchtigte Verbesserung der „Epworth Sleepiness Scale“ (MD: –6,00 [−8,41; −3,59]; p < 0,001) festgestellt. Dies basierte jedoch auf einer einzigen Studie und zusätzliche Evidenz ist erforderlich, bevor robuste Schlussfolgerungen gezogen werden können.

Forest Plot über die eingeschlossenen Metaanalysen und deren Ergebnisse
Grafik 2
Forest Plot über die eingeschlossenen Metaanalysen und deren Ergebnisse

Assoziationen entsprechend den epidemiologischen Kriterien

Aus der kumulativen Evidenz zur Effektivität von intraoralen Geräten wurde nur die starke Reduktion des Apnoe-Hypopnoe-Indexes im Vergleich zu Placebo-Geräten durch robuste Evidenz gestützt, nämlich adäquate Stichprobengröße, unproblematische Heterogenität, konsistente Random-Effects Prädiktionsintervalle zugunsten der Intervention und keine Anzeichen von Verzerrungen in der Berichterstattung (Tabelle 3).

Ergebnisse zu epidemiologischen Kriterien bezüglich der primären und sekundären Endpunkte
Tabelle 3
Ergebnisse zu epidemiologischen Kriterien bezüglich der primären und sekundären Endpunkte

Diskussion

Dieser Umbrella-Review von systematischen Reviews fasst die vorhandene Evidenz aus randomisierten kontrollierten Studien zur Effektivität von intraoralen Geräten, Gaumennahterweiterung, chirurgisch unterstützter Gaumennahterweiterung und maxillomandibulärer Umstellungsosteotomie bei der Behandlung von obstruktiver Schlafapnoe zusammen. Insgesamt 29 systematische Reviews wurden in die qualitative Synthese einbezogen, wohingegen geeignete Studien aus 7 davon auch zur quantitativen Synthese beitrugen. Vergleiche waren nur für intraorale Geräte verfügbar, da für Gaumennahterweiterung, chirurgisch unterstützte Gaumennahterweiterung und maxillomandibuläre Umstellungsosteotomie keine qualitativ hochwertige wissenschaftliche Evidenz gefunden wurde.

Beträchtliche Evidenz wies darauf hin, dass intraorale Geräte verglichen mit Placebo-Geräten und keiner Behandlung in der Apnoe-Hypopnoe-Index-Verbesserung bei erwachsenen Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe effektiv sind. Der erstgenannte Vergleich war der einzige, der alle Kriterien für starke epidemiologische Assoziationen (e42), die die Evidenzstärke nachweisen, erfüllte. Indem der Unterkiefer mechanisch in einer vorderen Position gehalten wird, haben intraorale Geräte nicht nur eine Auswirkung auf die Zunahme der anteroposterioren Dimension, sondern auch auf die Zunahme des lateralen Durchmessers von Velopharynx (e43). Funktionskieferorthopädische intraorale Geräte zum Fördern des Unterkieferwachstums könnten bei wachsenden Kindern mit Malokklusion die Symptome der obstruktiven Schlafapnoe lindern (e44, e45), aber es gibt kaum Evidenz darüber und weitere Untersuchungen sind nötig. In Bezug auf die sekundären Endpunkte könnten sich intraorale Geräte positiv auf die Werte der „Epworth Sleepiness Scale“ und die minimale Sauerstoffsättigung bei Erwachsenen auswirken (Tabelle 2). Die epidemiologische Stärke der Assoziationen (e42, e46) war jedoch gering, vor allem aufgrund der begrenzten Zahl der beitragenden Studien.

In Bezug auf die Modifikatoren in der Effektivität von intraoralen Geräten zeigten Subgruppenanalysen und Meta-Regressionen, dass die Apnoe-Hypopnoe-Index-Ausgangsschwere mit der beobachteten Apnoe-Hypopnoe-Index-Reduktion signifikant verbunden war (eTabelle 4). Dies könnte bedeuten, dass Patienten mit schwererer obstruktiver Schlafapnoe noch wahrscheinlicher eine größere Senkung des Apnoe-Hypopnoe-Indexes erfahren. Ein gleicher Zusammenhang zwischen Ausgangsschwere und Verbesserung der Symptome wurde auch für die Wirkung von intraoralen Geräten auf die minimale Sauerstoffsättigung (eTabelle 5), aber nicht auf die Werte der „Epworth Sleepiness Scale“ (eTabelle 6) festgestellt. Obwohl es Hinweise auf Kleine-Studien-Effekte gab, wurde dies mit dem Egger-Test nicht bestätigt. Darüber hinaus könnte dieser Zusammenhang auch durch eine „regression to the mean“ erklärt werden und bedarf weiterer Bestätigung. Es wäre auch wichtig zu erwähnen, dass die Ausgangsschwere der obstruktiven Schlafapnoe die Behandlungsoptionen direkt beeinflussen könnte (30). Dies führt dazu, dass intraorale Geräte bei Patienten mit leichter bis mittelgradiger obstruktiver Schlafapnoe und schlechter Compliance zu CPAP öfter verwendet werden, da CPAP im Vergleich zu intraoralen Geräten bei vollständiger Auflösung von obstruktiver Schlafapnoe wirksamer scheint (28). Obwohl intraorale Geräte nicht so effektiv wie die Erstlinientherapie (CPAP) in der Reduktion des Apnoe-Hypopnoe-Indexes sind, könnten intraorale Geräte von Patienten bevorzugt werden (e47, e48), da die CPAP-Therapie mit negativen Aspekten verbunden ist, die die Compliance (e48, e49) und damit die Effektivität der Behandlung beeinträchtigen. Aufgrund dieser Tatsache könnten intraorale Geräte alternativ zu CPAP bei leichter bis mittelgradiger obstruktiver Schlafapnoe verwendet werden und bei schwerer obstruktiver Schlafapnoe, wenn CPAP nicht toleriert wird (30).

Ergebnisse für den Vergleich zwischen intraoralen Geräten und Placebo-Geräten auf den Apnoe-Hypopnoe-Index
eTabelle 4
Ergebnisse für den Vergleich zwischen intraoralen Geräten und Placebo-Geräten auf den Apnoe-Hypopnoe-Index
Ergebnisse für den Vergleich zwischen intraoralen Geräten und Placebo-Geräten auf minimale Sauerstoffsättigung
eTabelle 5
Ergebnisse für den Vergleich zwischen intraoralen Geräten und Placebo-Geräten auf minimale Sauerstoffsättigung
Ergebnisse für den Vergleich zwischen intraoralen Geräten und Placebo-Geräten auf die Werte der „Epworth Sleepiness Scale“
eTabelle 6
Ergebnisse für den Vergleich zwischen intraoralen Geräten und Placebo-Geräten auf die Werte der „Epworth Sleepiness Scale“

Obwohl Gaumennahterweiterung, chirurgisch unterstützte Gaumennahterweiterung und maxillomandibuläre Umstellungsosteotomie bei der Behandlung von obstruktiver Schlafapnoe nicht durch robuste Evidenz gestützt werden konnten, könnte die vorhandene Literatur auf ihre Wirksamkeit hindeuten. In einer randomisierten Crossover-Studie, in der Gaumennahterweiterung mit Adenotonsillektomie bei Kindern verglichen wurde, wurde der Apnoe-Hypopnoe-Index im ersten Arm der Studie nach Gaumennahterweiterung reduziert (e50). Diese Reduktion war nach 36 Monaten stabil (e51). Bei Erwachsenen verringerte chirurgisch unterstützte Gaumennahterweiterung mit Miniimplantaten den Apnoe-Hypopnoe-Index postoperativ (e52). Schließlich, obwohl die vorhandene Literatur zur maxillomandibulären Umstellungsosteotomie hauptsächlich aus ungeeigneten Studiendesigns besteht, scheint die maxillomandibuläre Umstellungsosteotomie genauso effektiv wie CPAP zu sein, mit dem Apnoe-Hypopnoe-Index prä- und postoperativ vergleichbar zu Apnoe-Hypopnoe-Index vor und nach CPAP-Therapie (e53).

Stärken und Limitationen

  • Zunächst stützte sich dieser Umbrella-Review auf eine robuste Methodik (e42, e49), die a priori dargelegt und in PROSPERO (e54) registriert wurde.
  • Die Studienauswahl und die Datenextraktion basierte auch auf dem Niveau der Primärstudien, die in den eingeschlossenen systematischen Reviews enthalten waren. Dies erlaubte uns, nicht nur die Genauigkeit der Daten zu gewährleisten, sondern auch nur randomisierte kontrollierte Studien (da keine prospektiven kontrollierten Studien gefunden wurden) zu synthetisieren.
  • Der Paule-Mandel-Varianzschätzer des Random-Effects-Modells wurde verwendet, da er den DerSimonian-Laird-Varianzschätzer übertrifft (e4).
  • Schließlich wurde die Robustheit bestehender kumulativer Metaevidenz auf Basis gültiger epidemiologischer Protokolle beurteilt (e42, e49).

Andererseits sollten einige Limitationen bei der Interpretation unserer Ergebnisse berücksichtigt werden:

  • Wir hätten möglicherweise einzelne Studien übersehen, wenn diese in den ursprünglichen systematischen Reviews nicht identifiziert worden wären.
  • Die meisten der eingeschlossenen systematischen Reviews wiesen erhebliche methodologische Unzulänglichkeiten auf.
  • Die Asymmetrie im Funnel-Plot wurde mit dem Egger-Test nach früheren Umbrella-Reviews (e42, e49, e55) für alle Metaanalysen konsequent untersucht, wobei weniger als zehn Studien in jedem Fall berücksichtigt wurden (e9).

Interessenkonflikt

Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 3. 4. 2017, revidierte Fassung angenommen: 22. 11. 2017

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. dent. Vasiliki Koretsi
Abteilung für Kieferorthopädie, Universitätsklinikum Regensburg
Franz-Josef-Strauß-Allee 11, 93053 Regensburg
koretsi.vasiliki@gmail.com

Zitierweise
Koretsi V, Eliades T, Papageorgiou SN: Oral interventions for obstructive sleep apnea—an umbrella review of the effectiveness of intraoral appliances, maxillary expansion, and maxillomandibular advancement.
Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 200–7. DOI: 10.3238/arztebl.2018.0200

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Prof. Dr. Theodore Eliades, Dr. med. dent. Spyridon N. Papageorgiou
Der klinische Aspekt
Pathophysiologie der obstruktiven Schlafapnoe (modifiziert nach Jordan et al. [14] mit Genehmigung)
Grafik 1
Pathophysiologie der obstruktiven Schlafapnoe (modifiziert nach Jordan et al. [14] mit Genehmigung)
Forest Plot über die eingeschlossenen Metaanalysen und deren Ergebnisse
Grafik 2
Forest Plot über die eingeschlossenen Metaanalysen und deren Ergebnisse
Charakteristika der eingeschlossenen systematischen Reviews
Tabelle 1
Charakteristika der eingeschlossenen systematischen Reviews
Ergebnisse verfügbarer Vergleiche zu den primären und sekundären Endpunkten bei Erwachsenen mit obstruktiver Schlafapnoe
Tabelle 2
Ergebnisse verfügbarer Vergleiche zu den primären und sekundären Endpunkten bei Erwachsenen mit obstruktiver Schlafapnoe
Ergebnisse zu epidemiologischen Kriterien bezüglich der primären und sekundären Endpunkte
Tabelle 3
Ergebnisse zu epidemiologischen Kriterien bezüglich der primären und sekundären Endpunkte
Flussdiagramm für die Studienauswahl
eGrafik
Flussdiagramm für die Studienauswahl
Auswahlkriterien für die systematischen Reviews und deren Primärstudien
eKasten 1
Auswahlkriterien für die systematischen Reviews und deren Primärstudien
Charakteristika eingeschlossener systematischer Reviews
eKasten 2
Charakteristika eingeschlossener systematischer Reviews
Biasrisiko und methodologische Validität eingeschlossener systematischer Reviews
eKasten 3
Biasrisiko und methodologische Validität eingeschlossener systematischer Reviews
Liste der eingeschlossenen Primärstudien
eKasten 4
Liste der eingeschlossenen Primärstudien
Studienidentifizierung: Datenbanken, Zeitangaben, Suchstrategien und Treffer
eTabelle 1
Studienidentifizierung: Datenbanken, Zeitangaben, Suchstrategien und Treffer
Methodologische Validität eingeschlossener Reviews
eTabelle 3
Methodologische Validität eingeschlossener Reviews
Ergebnisse für den Vergleich zwischen intraoralen Geräten und Placebo-Geräten auf den Apnoe-Hypopnoe-Index
eTabelle 4
Ergebnisse für den Vergleich zwischen intraoralen Geräten und Placebo-Geräten auf den Apnoe-Hypopnoe-Index
Ergebnisse für den Vergleich zwischen intraoralen Geräten und Placebo-Geräten auf minimale Sauerstoffsättigung
eTabelle 5
Ergebnisse für den Vergleich zwischen intraoralen Geräten und Placebo-Geräten auf minimale Sauerstoffsättigung
Ergebnisse für den Vergleich zwischen intraoralen Geräten und Placebo-Geräten auf die Werte der „Epworth Sleepiness Scale“
eTabelle 6
Ergebnisse für den Vergleich zwischen intraoralen Geräten und Placebo-Geräten auf die Werte der „Epworth Sleepiness Scale“
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