ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2018Elektronische Gesundheitskarte: Notfalldaten und Medikationspläne werden getestet

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Elektronische Gesundheitskarte: Notfalldaten und Medikationspläne werden getestet

Hillienhof, Arne

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70 bis 75 Arztpraxen sollen an dem Feldtest beteiligt sein. Foto: dpa
70 bis 75 Arztpraxen sollen an dem Feldtest beteiligt sein. Foto: dpa

Die Erweiterung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) um medizinische Notfalldaten und Medikationspläne soll ab Herbst 2018 in Westfalen-Lippe getestet werden. „Um für noch mehr Akzeptanz der eGK bei Ärzten und Patienten zu sorgen, ist es sehr wichtig, dass mit dem Notfalldatensatz und dem elektronischen Medikationsplan nun möglichst bald auch medizinische Applikationen über die Karte aufrufbar sind“, sagte Thomas Müller, Mitglied des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) kürzlich.

An dem Feldtest sollen 70 bis 75 Arztpraxen, einige Zahnarztpraxen, bis zu 16 Apotheken, eine kassenärztliche Notfalldienstpraxis sowie ein Krankenhaus teilnehmen. Diese Akteure sollen über einen Zeitraum von acht Wochen 1 400 Notfalldatensätze und 2 100 Medikationspläne auf den elektronischen Gesundheitskarten der Versicherten speichern. Der Feldtest soll wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden. Müller kündigte an, jetzt geeignete Arztpraxen auszuwählen, in denen Funktionalität und Interoperabilität der neuen medizinischen Anwendungen auf der eGK getestet werden können. hil

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