ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2018Carmustin: Onkologen kritisieren Preiserhöhung

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Carmustin: Onkologen kritisieren Preiserhöhung

Maybaum, Thorsten

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Bei Carmustin, einem unverzichtbaren Arzneimittel in der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Lymphknotenkrebs, hat es zum Jahresbeginn erneut einen deutlichen Preissprung gegeben. Das haben die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO), die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Knochenmark- und Blutstammzelltransplantation (DAG-KBT), die Arbeitsgemeinschaft Zelltherapie der Deutschen Lymphom-Allianz (GLA) und die Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe (DLH) kritisiert. Demzufolge ist der Preis von Carmustin zum 1. Januar 2018 auf 1 400 Euro je 100 Milligramm angestiegen. Im vergangenen Jahr habe dieser noch bei 466 Euro gelegen, teilte die DGHO mit. Sie bezeichneten den Vorgang als „weiteres Beispiel für die fortbestehenden Unsicherheiten der medikamentösen Versorgung von Krebspatienten, vor allem mit älteren Arzneimitteln außerhalb des Patentschutzes“. Bei Carmustin gibt es ein Marktmonopol. may

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