Supplement: Perspektiven der Kardiologie

Editorial

Dtsch Arztebl 2018; 115(13): [3]

Zylka-Menhorn, Vera

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Dr. med. Vera Zylka-Menhorn Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven
Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die Zahl der Krankenhausaufnahmen wegen Herzklappenerkrankungen um 70,1 % gestiegen – pro 100 000 Einwohner von 69 (1995) auf 117 (2016). Eine Ursache dieser Steigerungsrate ist die insgesamt höhere Lebenserwartung der Bevölkerung. Viel Beachtung hat in den letzten Jahren der Katheter-gestützte Aortenklappenersatz (TAVI) erfahren. War er zunächst nur Patienten über 75 Jahren mit hohem OP-Risiko vorbehalten, wird TAVI zunehmend auch als Therapieoption bei jüngeren Patienten mit hohem bis mittlerem Risiko angesehen.

Bei den Mitral- und Trikuspidalklappen liegt der Fokus der operativen Versorgung heute eindeutig bei der Rekonstruktion, und zwar unter Anwendung zahlreicher individueller Techniken. Laut aktuellem Herzbericht wurden 2016 insgesamt 6 217 isolierte Mi-tralklappenoperationen durchgeführt: Dabei wurde die patienteneigene Mitralklappe bei circa zwei Dritteln (62,9 %) rekonstruiert und in ihrer Funktion wiederhergestellt. In 37,1 % der Fälle war – meist aus patientenindividuellen Gründen – der Einsatz einer biologischen oder mechanischen Klappenprothese erforderlich.

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Für welche Patienten die Mitralklappenrekonstruktion heute mit einem geringen operativen Risiko möglich ist, beleuchtet die Titelgeschichte der vorliegenden Ausgabe der „Perspektiven der Kardiologie“.

Viel Freude beim Lesen!

Dr. med. Vera Zylka-Menhorn
Ressortleiterin Medizinreport/Perspektiven

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