Editorial

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Medizin studieren, SS 2018: 3

Richter-Kuhlmann, Eva

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Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann, Redakteurin Deutsches Ärzteblatt

Endlich kommt Bewegung in das Bewerbungsverfahren zum Medizinstudium! Seit Langem ist der Unmut Tausender junger Menschen groß, die sich jährlich auf einen der bundesweit rund 11 000 Medizinstudienplätze bewerben. Denn mittlerweile haben nur noch 1,0-Abiturienten die Chance, sofort einen Studienplatz zu erhalten. Mit schlechteren Noten muss man sich auf bis zu 15 Wartesemester einstellen.

Die Aufforderung des Bundesverfassungsgerichts vom Ende letzten Jahres, die Vorschriften zur Vergabe von Medizinstudienplätzen bis zum Ende 2019 neu zu regeln, ist zweifellos ein Segen. Der avisierte Zeitraum für die Neuregelung dürfte jedoch selbst für Optimisten knapp bemessen sein. Denn überarbeitet werden müssten sowohl alle Landesgesetze als auch das Hochschulrahmengesetz des Bundes. Zudem muss ein neuer Staatsvertrag geschlossen werden (S. 28).

Neben dieser Problematik beleuchtet die Ausgabe zum Sommersemester 2018 die Tätigkeit von Ärzten in der Substitutionstherapie (S. 18) sowie in der Herzchirurgie (S. 32), untersucht den Stress im Medizinstudium (S. 7) und die biologischen Ursachen von Liebeskummer (S. 10). Zudem gibt es Infos zu Fachschaftsprojekten (S. 30, 31) und rechtliche (S. 16) sowie versicherungsrechtliche (S. 22) Tipps zum Einstieg in den Beruf.

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