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Mit dem PJmobil aufs Land

Foto: Klaus Polkowski
Foto: Klaus Polkowski

Anfang dieses Jahres ist in Freiburg das erste PJmobil der Stiftung Perspektive Hausarzt gestartet, die angehende Ärztinnen und Ärzte bei ihrer hausärztlichen Tätigkeit auf dem Land unterstützt. Weitere acht Autos werden im Jahr 2018 an den Lehrstühlen für Allgemeinmedizin der Universitäten Freiburg, Heidelberg und Tübingen den Studierenden im Praktischen Jahr (PJ) jeweils vier Monate lang für den freiwilligen Abschnitt im Bereich Allgemeinmedizin zur Verfügung gestellt. Voraussetzung: Die Medizinstudierenden absolvieren ein PJ-Tertial in einer Lehrpraxis in ländlichen Regionen mit weniger als 10 000 Einwohnern.

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Hintergrund sind die Nachwuchsprobleme, von denen auch die ambulante ärztliche Versorgung in Baden-Württemberg zunehmend betroffen ist. „Wir brauchen mehr Studienabgänger mit dem Berufswunsch Hausarzt, die bereit sind, selbstständig oder angestellt in ländlichen und strukturschwächeren Regionen zu arbeiten“, sagt Prof. Dr. med. Wilhelm Niebling, Leiter des Lehrbereichs Allgemeinmedizin der Universität Freiburg. Eine Weichenstellung für die Weiterbildung erfolge oft im PJ. Hier setze deshalb das Projekt „‚Junge Hausärzte fürs Land“ an, das von der Stiftung Perspektive Hausarzt, einer Initiative zur Nachwuchsförderung des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg, und der Universität Freiburg entwickelt wurde. ER

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