ArchivDeutsches Ärzteblatt44/1999Gesundheitliche Aspekte des Mobilfunks: Kein angsterregender Beitrag

MEDIZIN: Diskussion

Gesundheitliche Aspekte des Mobilfunks: Kein angsterregender Beitrag

Dtsch Arztebl 1999; 96(44): A-2830 / B-2408 / C-2254

Schreinicke, Gert

Zu dem Beitrag von Prof. Dr. med. habil. Dr. rer. nat. Jürgen H. Bernhardt in Heft 13/1999
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LNSLNS Ich freue mich außerordentlich über den mit wissenschaftlicher Sorgfalt abgefaßten Übersichtsbeitrag von Herrn Bernhardt, der zugleich von hoher Sachkenntnis des Autors zeugt. Die Kernaussagen dieses Beitrags zu den gesundheitlichen Auswirkungen von elektrischen Feldern kann ich allen Kollegen nur wärmstens zur Weitergabe an ihre Patienten empfehlen, die unter Umweltangst durch den sogenannten "Elektrosmog" leiden.
Ich bezeuge Herrn Bernhardt auch dafür Respekt, daß in seinem Beitrag das wissenschaftliche Unwort "Elektrosmog" unerwähnt bleibt, das zur globalen Propagierung der Gefahren elektrischer Felder für den Menschen von den Massenmedien erfunden wurde und eilfertig von vermeintlichen Umweltexperten schamlos vermarktet wird.
Somit hat Herr Bernhardt mit seiner klaren Darstellung der thermischen und nichtthermischen Wirkungen elektrischer Felder in Abhängigkeit von der Frequenz und der Feldstärke dankenswerterweise auch zur Entsorgung dieses Unworts sowie seiner angsterregenden Wirkung beigetragen.


Prof. Dr. med. habil. Gert Schreinicke
Institut für Arbeitsmedizin und
Sozialmedizin (IfAS) der Universität Leipzig
Riemannstraße 32
04107 Leipzig


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