ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2018Tele­ma­tik­infra­struk­tur: Störung hatte keinen Einfluss auf Praxisbetrieb

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Tele­ma­tik­infra­struk­tur: Störung hatte keinen Einfluss auf Praxisbetrieb

Dtsch Arztebl 2018; 115(14): A-622

Maybaum, Thorsten

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In den Praxen konnten auch während der Störung gültige Prüfnachweise für die Abrechnung erzeugt werden. Foto: Marco Gabriel/stock.adobe.com
In den Praxen konnten auch während der Störung gültige Prüfnachweise für die Abrechnung erzeugt werden. Foto: Marco Gabriel/stock.adobe.com

Nachdem es Mitte März erstmals zu einem Ausfall in der Tele­ma­tik­infra­struk­tur (TI) gekommen war, hat die Betreibergesellschaft gematik – Gesellschaft für Telematikanwendungen der elektronischen Gesundheitskarte nun Entwarnung gegeben. Die Ursache der Störung sei gemeinsam mit den beteiligten Anbietern der TI noch am gleichen Tag erfolgreich behoben worden, hieß es. Die betroffenen Konnektoren, die zwischenzeitlich keine Verbindung zur TI aufbauen konnten, hätten im Laufe derselben Woche die Verbindung in die TI wieder erfolgreich aufbauen können. Die gematik erklärte, dass die Störung zu keiner Zeit die ärztliche Behandlung der Versicherten beeinflusst habe. Zwar sei während der Störung der automatische Onlineabgleich der Versichertenstammdaten nicht erfolgt. Das Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und die Übertragung in das Primärsystem seien während dieser Zeit jedoch uneingeschränkt möglich gewesen. „Somit konnte auch für den Zeitraum dieser Störung der Verbindung zur TI ein gültiger Prüfnachweis für die Abrechnung erzeugt werden“, teilte die gematik mit. Das Versichertenstammdaten-Management ermöglicht online automatisiert zu überprüfen, ob die auf der eGK gespeicherten Versichertenstammdaten aktuell sind. Die gematik versicherte, dass die Sicherheit der TI „zu keiner Zeit gefährdet“ gewesen sei.

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