ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2018Onkologie: Leitfaden zur betrieblichen Darmkrebsvorsorge

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Onkologie: Leitfaden zur betrieblichen Darmkrebsvorsorge

Dtsch Arztebl 2018; 115(14): A-657 / B-569

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Das Netzwerk gegen Darmkrebs und der BKK-Dachverband haben gemeinsam mit der Felix Burda Stiftung einen praxisorientierten Handlungsleitfaden zur betrieblichen Darmkrebsvorsorge veröffentlicht. Der Leitfaden richtet sich erstmals gezielt an alle Krankenkassen des Dachverbandes sowie deren Mitgliedsunternehmen.

Wie funktioniert eine Aktion zur Darmkrebsvorsorge und warum sollten Unternehmen Zeit und Geld hierfür investieren? Diese und weitere Fragen beantwortet der neue Handlungsleitfaden. Schritt für Schritt führt er durch die Planung und Umsetzung von Mitarbeiteraktionen und liefert Best-Practice-Beispiele als Anregung für eigene Initiativen in Unternehmen. Er soll dazu motivieren, Darm­krebs­früh­erken­nung in das betriebliche Gesundheitsmanagement zu integrieren.

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Neben der Darmspiegelung als Goldstandard kann zur Darm­krebs­früh­erken­nung im ersten Schritt ein Test auf Blut im Stuhl durchgeführt werden. „Betriebe sind der ideale Ort für die Darmkrebsvorsorge, denn Stuhltests können einfach und schnell an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeteilt werden“, erklärt Christa Maar, Präsidentin des Netzwerks gegen Darmkrebs. „Dabei tun Sie den Mitarbeitern viel Gutes und sparen sogar Geld“, so Maar. Denn mit rund zwei Euro pro eingeladenem Mitarbeiter ist die Darmkrebsvorsorge ein vergleichsweise kostengünstiges Angebot innerhalb des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Diesen Ausgaben steht ein sehr hohes Einsparpotenzial gegenüber, da jede Darmkrebserkrankung mit einer langen Arbeitsunfähigkeit einhergeht.

Die Broschüre steht zum kostenfreien Download auf der Webseite des BKK-Dachverbandes zur Verfügung.

http://daebl.de/TA51

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